Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gemeinde kleines Wiesental

Gemeinderat beschließt Zentralkindergarten mit Krippe

Entschei d vorbehaltlich der „weitgehenden Finanzierung über Förderung und Zuschüsse“ Kleines Wiesental (hf). Mit deutlicher Mehrheit entschied der Gemeinderat Kleines Wiesental am Mittwoch den Bau eines zentralen Kindergartens mit angeschlossener Krippe in der Nachbarschaft der Nachbarschafts-Grundschule in Tegernau. Das bedeutet auch, dass die drei heute noch bestehenden Kindergärten – Wieslet, Wies und Neuenweg – geschlossen werden sollen. Der Entscheid wurde gefällt „vorbehaltlich der weitgehenden Finanzierung über Fachförderung und Zuschüsse“, wie Bürgermeister Gerd Schönbett erläuterte. In der Frage des Erhalts oder der Schließung der drei bestehenden Kindergärten zeigte sich auch am Mittwoch, dass sich klare Lager gebildet haben. Vor Beginn der Sitzung stellte Patricia Fromm (Wies) den Antrag die Punkte „Einrichtung einer Kinderkrippe“ und „Standorte der Kindergärten“  von der Tagesordnung zu nehmen, da diese Fragen nicht in den Ortschaftsräten vorentschieden werden konnten. „Bei jedem Bauantrag holen wir die Meinung des Ortschaftsrates ein, aber in dieser wichtigen Frage wurden die Ortschaftsräte nicht angehört“, begründete Patricia Fromm ihren Antrag. Gerd Schönbett entgegnete, dass Bauanträge nur den entsprechenden Ortsteil betreffen und darum der Ortschaftsrat gehört werden müsse. Aber die …

Breitband-Versorgung Neuenweg wird in Angriff genommen

Kann ein Nahwärmenetz für Neuenweg mit realisiert werden? Neuenweg (hf). In einer Bürger-Veranstaltung am vergangenen Montag informierten der Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband, Paul Kempf, über das weitere Vorgehen in der Planung des weiteren Vorgehens zur Versorgung des Ortsteils Neuenweg mit schnellem Internet. Bürgermeister Gerd Schönbett informierte zusätzlich, dass es Interesse bei den Bürgern Neuenwegs gibt, im Zuge der umfassenden Kanalbauarbeiten im Dorf, auch die Möglichkeiten eines eigenen Nahwärmenetzes im Dorf zu evaluieren. Wie schon vorher in anderen Ortsteilen des Kleinen Wiesentals informierte Paul Kempf über den geplanten Anschluss der Haushalte in Neuenweg an die Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaser-Leitungen. Dieses Projekt gewinnt an Dringlichkeit, da die Verlegung der Glasfaser-Verbindungen mit den anstehenden Kanalbau-Maßnahmen im Dorf verbunden werden soll. „Wenn wir im Zuge der Kanalbau-Maßnahmen sowieso das halbe Dorf umgraben müssen, ist es aus Kostengründen zwingend, dass wir die Verlegung der Breitband-Verbindungen mit dieser Maßnahme verbinden“, erklärte Paul Kempf. Geplant ist also, schon im Juli 2017 die anstehenden Baumaßnahmen auszuschreiben, damit im September unter Umständen die Aufträge bereits erteilt werden können, damit das Projekt der …

Richtfest am neuen Werkhof im Kleinen Wiesental

Rohbau fertig nach fünf Monaten Bauzeit Kleines Wiesental (hf). Nach nur fünf Monaten Bauzeit – und zwei Monaten Winterpause – konnte am Mittwoch in Tegernau im Kleinen Wiesental am neuen Werkhof Richtfest gefeiert werden. „Was lange währt wird endlich gut“, erklärte Bürgermeister Gerd Schönbett in seiner kurzen Ansprache. Man habe lange diskutiert, bis man sich endlich für den Standort nahe der Nachbarschaftsschule entschieden habe. „Aber heute sind wir alle sicher, dass dieser Standort eine gute Entscheidung war“, fügte der Bürgermeister hinzu und bedankte sich bei allen Unternehmen und Handwerkern, die hier gute Arbeit geleistet hatten. Zahlreiche Mitarbeiter der Verwaltung, des Werkhofs und der am Bau beteiligten Unternehmen nahmen am Richtfest teil. Architekt Roland Böttcher würdigte in seiner Ansprache alle Unternehmen, die für den Rohbau teilweise unter erschwerten Bedingungen ihre Leistungen zuverlässig erbracht hatten. Jetzt steht das 36 Meter lange Gebäude. Nachdem rund 2.300 Kubikmeter Aushub abgefahren worden waren, sah es durch das eindringende Grundwasser fast so aus, als wolle man nicht einen Werkhof, sondern einen zweiten Nonnenmattweiher anlegen, scherzte Roland Böttcher. Aber glücklicherweise fanden sich …

Klage der Gemeinde Kleines Wiesental gegen Abwasser-Verbandsumlage 2012 abgewiesen

Umlagemaßstab für Verbandsumlage nicht rechtswidrig Steinen (hf). In der Verbandssitzung des Abwasserverbands Mittleres Wiesental informierte der Verbandsvorsitzende, Christof Nitz, dass der Verwaltungsgerichtshof Mannheim am 30 März 2017 entschieden hat, die Klage der Gemeinde Kleines Wiesental gegen den Umlagebescheid 2012 zur Erhebung der Verbandsumlage auf Grundlage der Trockenwettermessreihe zurückzuweisen. „Es besteht daher kein Anlass, an dem in der Satzung des Verbands festgeschriebenen Umlagemaßstab etwas zu ändern“, betonte Christof Nitz. Die Gemeinde Kleines Wiesental hatte gegen den Umlagebescheid 2012 zur Erhebung der Verbandsumlage auf der Grundlage der Trockenwettermessreihe Widerspruch eingelegt. Das Landratsamt Lörrach hatte diesen Widerspruch zurückgewiesen. Gegen diesen Entscheid hatte die Gemeinde Kleines Wiesental vor dem Verwaltungsgericht Freiburg geklagt. Daraufhin wurden vom Verwaltungsgericht Freiburg im September 2015 der Umlagebescheid aus 2012 und der Widerspruchsbescheid des Landratsamtes aufgehoben.  Gegen dieses Urteil des Gerichts in Freiburg hatte der Abwasserverband seinerseits Berufung eingelegt. In der Sache hat nun der Verwaltungsgerichtshof Mannheim am 30. März entschieden: Der VGH Mannheim hat der Berufung des Abwasserbands  stattgegeben. Insbesondere führt der VGH aus, dass die Zielsetzung, einen Anreiz für die Reduzierung des Fremdwasseranteils …

Nahwärme-Projekt Wies steht vor dem Entscheid

Starke Bürgerbeteiligung an der Informations-Veranstaltung Kleines Wiesental (hf). Rund 100 interessierte Bürger nahmen am Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus in Wies an der Informations-Veranstaltung zum geplanten Nahwärmenetz in Wies teil. Die interessierten Betreiber – EnergieDienst und EWS Energie GmbH – stellten ihre Konzepte und erste Kalkulationsdaten vor. Jetzt liegt es am Entscheid der Bürger, wer im kommenden Jahr das Nahwärmenetz bauen soll. Auf Einladung der Gemeinde und der Ortsverwaltung erhielten die beiden Unternehmen, die sich um Bau und Betrieb des Nahwärmenetzes in Wies bewerben, am Donnerstag Gelegenheit, ihre Konzepte vor der Bürgerschaft vorzustellen. Die EWS Energie GmbH bemüht sich seit längerem um das Projekt, das nach dem Nahwärmenetz in Tegernau, das vom Kraftwerk Köhlgartenwiese realisiert wurde, in Wies auf den Weg gebracht werden soll. Nachträglich hatte sich EnergieDienst bei der Gemeinde gemeldet und ebenfalls Interesse bekundet. Bei der Information stellte Jörg Bleile für EnergieDienst eine Konzeption vor. Nach dieser Konzeption soll ein Nahwärmenetz mit einer Heizzentrale im Dorfgemeinschaftshaus und einer Solarthermie- oder einer PV-Anlage auf dem Dach gebaut werden. Eingesetzt werden sollen zwei Holzkessel, damit auf den …

Bürgermeisterwahl im Kleinen Wiesental

Gerd Schönbett mit fast 90 Prozent wiedergewählt Kleines Wiesental (hf). Bei der Bürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag haben die Bürger des Kleinen Wiesentals mit einem überzeugenden Votum Gerd Schönbett mit fast 90 Prozent Zustimmung ihrem Bürgermeister ihr Vertrauen ausgesprochen. Auch wenn es keinen Gegenkandidaten gab und draußen schönes Frühlingswetter lockte, war die Wahlbeteiligung mit fast 45 Prozent (44,91 Prozent) zufriedenstellend und entsprach auch den Vorstellungen von Gerd Schönbett, der sich 40 + gewünscht hatte. Das Ergebnis selbst fiel mit fast 90 Prozent der gültigen Stimmen (89,16 Prozent) absolut überzeugend aus und lag deutlich über den 59 Prozent, die Gerd Schönbett bei seinem Amtsantritt 2009 für sich verbuchen konnte. „Das ist ein gutes Zeichen für die Gemeinde und ein klarer Beweis für die Zufriedenheit der Bürger“, betonte Ulrich Hoehler, erster Landesbeamter im Landkreis, der für Landrätin Marion Dammann die Glückwünsche des Landratsamtes überbrachte. Der gute, gewachsene Zusammenhalt in der im Jahr 2009 gegründeten Einheitsgemeinde aus acht vormals selbständigen Gemeinden wurde bei der Wahlfeier am Sonntagabend von den Musikern aus dem Tal demonstriert. Musiker aus allen Musikvereinen der …

Kleines Wiesental – Neujahrsempfang – Ehrungen

Flüchtlingshelfer sind ein Gewinn für die Ortsteile Kleines Wiesental (hf). Es ist eine gute Tradition, zum Neujahrsempfang der Gemeinde Bürger zu ehren, die sich um die Gemeinde und die Bürger verdient gemacht haben. „Wir haben im Tal so viele engagierte und motivierte Menschen, dass wir vereinbart haben, dass die Ehrungen je Ortsteil von den Ortsvorstehern in den Ortschaftsräten vorgenommen werden“, erläuterte Gerd Schönbett beim Neujahrsempfang der Gemeinde Kleines Wiesental. Daher gab es am Freitag in Raich Ehrungen von Seiten der Ortsvorsteherin Sigrid Fricker für den Ortsteil und Gerd Schönbett für die Gemeinde Kleines Wiesental.   Sigrid Fricker bat einige Aktive des Brauchtumsvereins Kleines Wiesental auf die Bühne. „Ich will betonen, die Personen, die wir jetzt ehren, stehen in Vertretung für alle im Dorf, die sich bei verschiedenen Anlässen mit herausragendem Engagement eingesetzt haben“, eröffnete die Ortsvorsteherin ihre Ansprache. „Der Brauchtumsverein ist ein Paradebeispiel für das Engagement des Dorfes“, erläuterte Sigrid Fricker. Bei allen Veranstaltungen kann sich der Ortschaftsrat auf die Motivation und das Engagement der Bürger verlassen. „Ob es das Brauchtumsfest oder der Brauchtumsmarkt ist, …

Bürgermeister Gerd Schönbett zu beachtlichen Erfolgen und bleibenden Herausforderungen

Jüngste Gemeinde des Landes sieht der Zukunft mit Zuversicht entgegen Kleines Wiesental (hf). Trotz geradezu abenteuerlicher Schneeverhältnisse hatten es sich zahlreiche Bürger nicht nehmen lassen, am Neujahrsempfang der Gemeinde Kleines Wiesental in der Lindenhalle zu Raich teilzunehmen. Umrahmt von einem abwechslungsreichen kulturellen Programm zog der Bürgermeister eine positive Bilanz des letzten Jahres und blickte mit Zuversicht auf die noch ausstehenden Herausforderungen. Hausherrin, Ortsvorsteherin Sigrid Fricker, begrüßte die Anwesenden und gab zum Einstieg einen Überblick über den Ortsteil Raich und seine Geschichte. Danach hatte der Bürgermeister, Gerd Schönbett , das Wort. In seiner Begrüßung erwähnte er besonders, dass er sich freue, dass Michael Sladek als Vertreter der EWS Schönau, und Martin Halm, Geschäftsführer des Kraftwerks Köhlgartenwiese zum Neujahrsempfang gekommen waren. Ganz besonders begrüßte er die Gäste aus der Flüchtlingsunterkunft in Bürchau und die Mitglieder der beiden Helferkreise. Im Blick auf die Gemeinde erläuterte der Bürgermeister, dass sich die generellen Probleme, mit denen sich die Gemeinde konfrontiert sieht, weiter bestehen. So geht die Einwohnerzahl im Kleinen Wiesental seit Jahren zurück. Die Zahl der Bürger unter zehn Jahren …

Großer Zuspruch für ein Zentralklinikum in Schopfheim

Christof Nitz stellt Argumente für einen Klinik-Standort Schopfheim vor Kleines Wiesental (hf). Auf Einladung des CDU-Ortsverbands Kleines Wiesental stellte Bürgermeister und Kreisrat Christof Nitz bei einer öffentlichen Versammlung die Argumente für einen Klinik-Standort Schopfheim vor. Von den mehr als 40 anwesenden Bürgern aus dem Kleinen, dem Oberen Wiesental und aus Schopfheim erhielt er großen Zuspruch für die beschriebene Lösung und die Zusage, dass die Bürger sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten nachdrücklich für den Klinik-Standort Schopfheim einsetzen werden. Zu Beginn seines Referats machte Christof Nitz deutlich, dies sei für ihn keine parteipolitische Veranstaltung, sondern die Gelegenheit, einer interessierten Öffentlichkeit einen sachlichen Überblick über den Stand der Diskussionen um ein Zentralklinikum im Landkreis und die Argumente für einen Klinik-Standort Schopfheim zu geben. Im ersten Teil seines Vortrags ging Christof Nitz auf den bisherigen Verlauf der Diskussionen und Beratungen ein. Seit 2013 arbeiten Vertreter des Kreistags und der Klinken GmbH zusammen mit einem externen Fachberater an einem Konzept, um die Krankenhaussituation im Landkreis effizient und zukunftsorientiert zu gestalten. Nach einer Bestandsaufnahme wurde für die drei Standorte Lörrach, Rheinfelden …

Kleines Wiesental verabschiedet Haushalt 2017

Haushalt im sechsten Jahr in Folge ausgeglichen / Für 2017 Investitionen von 4,3 geplant Kleines Wiesental (hf). Im sechsten Jahr in Folge kann das Kleine Wiesental einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. „Die finanzielle Lage der Gemeinde hat sich zwischenzeitlich stabilisiert“, konnte Bürgermeister Gerd Schönbett zu Beginn der Beratungen über den Haushalt feststellen. Er verband diese Feststellung mit einem besonderen Dank an den Gemeinderat für die konstruktive Zusammenarbeit und an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die angesichts der großen Projekte der Gemeinde Außerordentliches geleistet haben. Zu Beginn der Vorstellung des Haushalts 2017 legte der Bürgermeister Wert auf die Feststellung, dass ein über Jahre ausgeglichener Haushalt der Gemeinde als entscheidender Fortschritt in der Gemeindeentwicklung betrachtet werden darf. „Wir haben diese Stabilisierung trotz Investitionen von rund 14 Millionen Euro in den letzten sechs Jahren erreichen können“, betonte der Bürgermeister. Trotzdem konnten sich in dieser Zeit die Schulden der Gemeinde von 2,7 Millionen auf 2,4 Millioneneuro reduziert werden. Die Allgemeinen Rücklagen stiegen von 0,15 Millionen auf 1,6 Millionen Euro zu Beginn des Geschäftsjahres 2017. Für das kommende Jahr plant …

Probeweise Busverbindung Tegernau – Schönau ab Dezember

Stundentakt Schopfheim – Tegernau vorerst verschoben Kleines Wiesental (hf). Ab Mitte Dezember wird – zunächst probeweise für drei Jahre – eine neue Busverbindung der SBG von Tegernau über Neuenweg und Wembach nach Schönau eingerichtet. Das wurde an der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Mittwoch im Kleinen Wiesental bekannt gegeben. Damit geht ein schon lange geäußerter Wunsch der Bürger des Kleinen Wiesentals nach einer Verbindung ins Obere Wiesental in Erfüllung. Der Bus verkehrt dreimal täglich – montags bis freitags – in jede Richtung. Die Fahrtzeiten sind so gelegt, dass Schüler die Schulen in Schönau pünktlich zum Unterrichtsbeginn erreichen können. Bürgermeister Gerd Schönbett äußerte zu dieser Nachricht bei der Bekanntgabe deutlichen Unmut. „Natürlich ist das eine gute Nachricht. Dass aber auf der anderen Seite die angekündigte Verbindung im Stundentakt von Schopfheim nach Tegernau ohne Rücksprache mit der Gemeinde gestrichen wurde, kann ich nicht nachvollziehen“, erklärte der Bürgermeister.  Gerd Schönbett kündigte an, dass im Januar 2017 Vertreter des Landratsamtes in die Gemeinderatssitzung nach Tegernau kommen werden, um die Frage der Busverbindungen noch einmal mit den Gemeinderäten zu diskutieren.

Bürgermeisterwahl im Kleinen Wiesental am 12. März 2017

Ausschreibung der Stelle erfolgt zum 30. Dezember 2016 Kleines Wiesental (hf). Die Amtszeit von Bürgermeister Gerd Schönbett endet zum 30. Mai 2017. Daher ist die Stelle neu zu besetzen. Der Gemeinderat des Kleinen Wiesentals setzte den Wahltag für die Wahl des Bürgermeisters auf Sonntag, den 12. März 2017, fest. Sollte ein zweiter Wahltermin erforderlich werden, ist hierfür der Sonntag, 2. April 2017, vorgesehen. Der Gemeinderat entschied weiter, die offizielle Ausschreibung der Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters / der hauptamtlichen Bürgermeisterin zum 30. Dezember 2016 im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, im Markgräfler Tagblatt und in der Badischen Zeitung zu veröffentlichen. Im Mitteilungsblatt der Gemeinde kann die Ausschreibung erst zum 13. Januar 2017 erscheinen. Für die Wahl ist ein Gemeindewahlausschuss zu bilden. Den Vorsitz des Wahlausschusses nimmt qua Amt der amtierende Bürgermeister ein. Da der amtierende Bürgermeister wieder zur Wahl antritt, ist ein Vorsitzender aus den Reihen der Wahlberechtigten zu wählen. Der Gemeinderat wählte Jürgen Lacher zum Vorsitzenden. Als Stellvertreterin wurde Claudia Brachlow gewählt. Zu Beisitzern wurden Gerhard Bauer und Sabine Reiß-Sculati, beide Tegernau, bestellt. Bewerben sich mehr Kandidaten …

Schwerpunkt Forstwirtschaft im Gemeinderat Kleines Wiesental

Überschuss von knapp 100.000 Euro im Betriebsjahr 2015 Kleines Wiesental (hf).  Traditionsgemäß steht die Gemeinderatssitzung im Kleinen Wiesental im Oktober ganz im Zeichen der Forstwirtschaft. Anders als in früheren Jahren gab es in der Sitzung vom vergangenen Mittwoch keine kontroversen Diskussionen über das erreichte Ergebnis des Forstwirtschaftsjahrs. „2015 haben wir das beste Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit des Forstes seit Bestehen der Einheitsgemeinde erzielt“, erklärte Bürgermeister Gerd Schönbett und richtete einen herzlichen Dank an Oberforstrat Marco Sellenmerten, an Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig von der FBG Kleines Wiesental sowie an die Revierförster und die Waldarbeiter der Gemeinde. Knapp 100.000 Euro (98.893 Euro) betrug der Überschuss des Forstwirtschaftsjahrs 2015 für die Gemeinde Kleines Wiesental und lag damit knapp 50 Prozent über den geplanten 60.000 Euro. „Das Jahr 2015 hatte durchaus seine ungeplanten Schwierigkeiten“, berichtete Marco Sellenmerten. Zu Beginn des Jahres hatte es starken Schneefall gegeben. Das hatte zu rund 1.000 Festmeter Schneebruch und etwa 300 Festmeter Käferholz geführt, die nicht im planmäßigen Vollzug von 8.260 Festmetern vorgesehen waren. Diese „zufällige Nutzung (ZN)“ wurde im Vollzug berücksichtigt, der aber …

Gemeinderat genehmigt außerordentliche Holzhiebe in Bürchau und Neuenweg

Mittel werden zur Mitfinanzierung der Wasserprojekte verwendet Kleines Wiesental (hf). Auf Antrag der Verwaltung stimmte der Gemeinderat des Kleinen Wiesentals in seiner Sitzung vom Mittwoch zwei a.o. Holzhieben in Bürchau und Neuenweg zu. Diese Holzhiebe sollen im Gemeindewald Bürchau etwa 50.000 Euro und im Gemeindewald Neuenweg etwa 100.000 Euro erbringen. Diese Mittel sollen zur Mitfinanzierung der im Juli bereits beschlossenen wasserwirtschaftlichen Vorhaben in den beiden Ortsteilen dienen. Bei der Diskussion dieses Antrags zeigte sich, dass nicht alle Gemeinderäte mit diesem Vorgehen einverstanden waren. Bürgermeister Gerd Schönbett erläuterte, dass die beiden im Juli beschlossenen Vorhaben trotz der erwarteten Förderung von 75 Prozent einen Eigenanteil für die Gemeinde von 525.000 Euro bedeuten wird, die über Kredite finanziert werden müssten. Bei diesen beiden Vorhaben handelt es sich um den Bau der Wasserversorgung der Belchenhöfe in Neuenweg und die Anpassung und Aufrüstung des Hochbehälters Bürchau mit Kosten von gesamt 2,1 Millionen Euro. Um die Kreditaufnahme der Gemeinde in Grenzen zu halten, schlug die Verwaltung die beiden ao Holzhiebe vor. Diese Hiebe waren mit den Revierförstern und der Forstverwaltung abgesprochen. …

Wiedner können sich kaum noch wehren

Vision eines Windparks auf dem Hörnle sorgt für Kritik Wieden (vw). Bei der Bürgerversammlung in Wieden wurde auch viel Zeit einer Vision eines Windparks auf dem Hörnle gewidmet. Diese Vision stellten Gerhard Kienzler und Roland Philipp von der Windpark Schonach GmbH den Bürgern vor. Derzeit befinde man sich lediglich in der Vorplanung. Die Idee eines Windparks auf dem Hörnle kam – so schien es – bei den meisten anwesenden Wiednern nicht allzu gut an. Die Windpark Schonach GmbH hat schon mehrere Windkraftprojekte realisiert. Seit rund einem Jahr ist sie nun dabei die Windhöffigkeit auf dem Hörnle zu messen. Gemessen wurden dabei 6,35 bis 6,75 Meter pro Sekunde, was ein erwarteter Ertrag von 8 bis 10 Millionen kWh ausmache und circa 3500 Haushalte versorge. Es sei also ein sehr guter Wind für einen wirtschaftlichen Betrieb, so Kienzler. Auf Gemarkung Münstertal liegt das Hörnle im Landschaftsschutzgebiet Schauinsland, auf Wiedner Gemarkung jedoch nicht. Derzeit seien drei Windräder geplant, deren genauer Standort noch offen sei, dabei sei auch möglich, dass eines davon komplett auf Wiedner Gemarkung stehe. Mit einigen …

Projekt „Neue Ortsmitte Wieslet“ bei Bürgerversammlung gestartet

Bürger eingeladen bei den Projekt-Workshops mitzumachen Kleines Wiesental (hf). Mit mehr als hundert Teilnehmern wurde am Donnerstag in Wieslet das ELR-Projekt „Neue Ortsmitte Wieslet“ gestartet. Bürgermeister Gerd Schönbett, Ortsvorsteher Heinz Eichin und Planer Donato Acocella zeigten sich hoch erfreut über das unerwartet hohe Bürgerinteresse. Der ganze weitere Projektverlauf soll mit starker Bürgerbeteiligung durchgeführt werden, erklärte Gerd Schönbett und lud alle interessierten Bürger in, sich an den entsprechenden Workshops zu beteiligen. Für den ersten Workshop am 8. November meldeten sich bereits 35 Bürger an. In einer kurzen Einleitung beschrieb Heinz Eichin den Auslöser für das neue Projekt. Die bestehende Halle in Wieslet wurde Anfang der fünfziger Jahre von den ortsansässigen Vereinen in Eigenleistung gebaut. Schon seit 2003 wird über einen Ersatz für die Halle diskutiert, da diese zwar strakt benutz wird, in vielen Bereichen aber nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Bislang war ein Ersatz aber aus finanziellen Gründen nicht möglich. Durch die Anerkennung als ELR-Schwerpunktgemeinde bestehe nun die Möglichkeit, für Wieslet eine neue Ortsmitte zu planen, mit der generell die Bedürfnisse der Bürger in einem …

Bürger zur Neugestaltung der Ortsmitte in Wieslet eingeladen

Einladung zur Bürgerversammlung am Donnerstag, 20.Oktober, um 19 Uhr in die Festhalle Wieslet Kleines Wiesental (hf). Bürgermeister Gerd Schönbett und Ortsvorsteher Heinz Eichin laden für den kommenden Donnerstag die Wiesleter Bürger zu einer Bürgerversammlung in die Festhalle in Wieslet ein. Mit dieser Veranstaltung wird das Projekt „Neue Ortsmitte Wieslet“ gestartet, an dem die Bürgerschaft intensiv beteiligt werden soll. Es war eine gute Nachricht für die Gemeinde Kleines Wiesental, als Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer Ende September Bürgermeister Gerd Schönbett die Anerkennung als ELR-Schwerpunktgemeinde überreichen konnte. Landrätin Marion Dammann bestätigte bei  ihrem Besuch in der Gemeinde am 10. Oktober, dass die Gemeinde Kleines Wiesental weiterhin als Vorzeigegemeinde im Landkreis gilt. „Die bevorzugte Förderung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum berücksichtigt den besonderen Förderbedarf dieser jungen Flächengemeinde, sie anerkennt aber auch, dass mit dem Zusammenschluss von acht vormals selbständigen Gemeinden, der Konsolidierung des Haushalts und der starken Bürgerbeteiligung an kommunalen Prozessen und Projekten Außerordentliches geleistet wurde“, erklärte die Landrätin. Als erstes Projekt wird am kommenden Donnerstag mit der angekündigten Bürgerversammlung die „Neue Ortsmitte Wieslet“ gestartet. Schwerpunkte des Projektes sollen ein Ersatz …

Hackschnitzelbunker in Tegernau eingebaut

Sonderanfertigung mit Fassungsvermögen von 100 Kubikmetern und sechs Metern Höhe Tegernau (hf). Vor dem Rathaus der Gemeinde Kleines Wiesental wurde am Donnerstag ein gewaltiger Hackschnitzelbunker eingebaut. Mit beeindruckender Präzision platzierten der Kranführer und die Bauarbeiter die tonnenschweren Einzelteile in das sechs Meter tiefe Loch vor dem Rathaus. „Alle Arbeiten verlaufen nach Plan“, berichtete Bauleiter Moritz Bausch von der EWS Energie GmbH. „Das Nahwärmenetz in Tegernau werden wir wie versprochen vor Wintereinbruch in Betrieb nehmen.“ Mancher mag sich angesichts des großen Lochs im Boden vor dem Rathaus in Tegernau gewundert haben. Als die Einzelteile des Hackschnitzelbunkers auf fünf Schwertransportern am Donnerstagmorgen angeliefert wurden, war den Bürgern, die der Einbauaktion beiwohnten, schnell klar, dass es sich hier nicht um eine Alltags-Aktion handelte. Der Hackschnitzelbunker für das Nahwärmenetz in Tegernau ist eine Sonderanfertigung. Wegen der sehr steil verlaufenden Verbindung zur Heizzentrale im Rathaus, musste der eigentliche Bunker mit einem Übergabeschacht zum Transport der Hackschnitzel zum Holzkessel verbunden werden. Die Bauteile haben eine Höhe von sechs Metern, die komplett im Boden versenkt werden. Aus dem eigentlichen Behälter (Bunker) mit …

Fotogalerie – Hackschnitzelbunker in Tegernau

Bebauungsplan „Schulzentrum / Werkhof“ verabschiedet

Gemeinderat lehnt Kosten-Obergrenze für den neuen Werkhof ab Kleines Wiesental (hf). In seiner Sitzung vom vergangenen Mittwoch beschäftigte sich der Gemeinderat Kleines Wiesental aufs Neue mit dem Projekt „Neuer Werkhof“. Nach der Präsentation der Anmerkungen der Träger öffentlicher Belange beschloss der Gemeinderat einstimmig den Bebauungsplan „Schulzentrum / Werkhof“ mit paralleler Änderung des Flächennutzungsplans. Für den Bau des neuen Werkhofs vergab der Gemeinderat Aufträge in Höhe von 589.000 Euro. Die in der Sitzung von Anfang Juli von einem Gemeinderat beantragte „Festlegung einer Kostenobergrenze für den Werkhof“ wurde vom Gemeinderat mit Mehrheit abgelehnt. Die Aufstellung des  Bebauungsplans und die Änderung des Flächennutzungsplans für das Areal „Schulzentrum / Werkhof“ mit Offenlage wurde vom Gemeinderat im Januar 2016 beschlossen. Nach Vorberatungen mit den beteiligten Behörden fand am 13. Juli 2016 ein abschließender Abstimmungstermin mit Vertretern der Straßenbaubehörden statt. Planer Peter Egi von der Planungsgruppe Süd-West stellte in der Sitzung vom vergangenen Mittwoch die Ergebnisse der Offenlage vor. Wesentliche Änderung gegenüber den vorherigen Beratungen war, dass die Anbauverbotszone auf zehn Meter gegenüber 20 Meter im vorherigen Plan festgesetzt wird. Für …

Bürgermeister Gerd Schönbett tritt wieder an

Der Bürgermeister der jüngsten Gemeinde Baden-Württembergs wird sich um eine zweite Amtszeit bewerben Kleines Wiesental (hf). Ende Mai des kommenden Jahres endet die Amtszeit von Gerd Schönbett als Bürgermeister der Gemeinde Kleines Wiesental. In der letzten Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause erklärte Gerd Schönbett am Mittwoch unter „Mitteilungen der Verwaltung“, nach Rücksprache mit seiner Familie habe er entschieden, sich für eine zweite Amtszeit zu bewerben. Der Bürgermeisterwahlkampf werde zwar erst im Frühjahr des kommenden Jahres beginnen, aber angesichts der bevorstehenden Sommerpause und um Unsicherheiten vorzubeugen, habe er sich entschieden, seine Entscheidung schon jetzt bekannt zu geben. Nach einer Tagung des Familien-Rats habe er beschlossen, sich im kommenden Jahr wieder um das Amt des Bürgermeisters im Kleinen Wiesental zu bewerben. „Es ist zwar nicht so, dass das Amt in dieser kleinen Gemeinde immer nur eitel Freude und Sonnenschein ist, aber die Arbeit in der Verwaltung und mit Gemeinderat und Ortsverwaltungen zum Wohle der Bürger macht Spaß, und es ist noch nicht Alles, was wir uns vorgenommen haben, erledigt“, erklärte Gerd Schönbett. „Ich kann mich auf …

Gemeinderat Kleines Wiesental geht in Klausur

Am Samstag wird das Gemeinde-Entwicklungskonzept überarbeitet Kleines Wiesental (hf). Mit dem Antrag der Gemeinde Kleines Wiesental als ELR-Schwerpunktgemeinde anerkannt zu werden ist die Verpflichtung verbunden, ein aktuelles Gemeinde-Entwicklungskonzept vorzulegen, das Auskunft über die weitere Entwicklung der Gemeinde und die damit verbundenen geplanten geben soll. Am kommenden Samstag wird der Gemeinderat unter Begleitung von Donato Acocella und Martina Hinrichs vom Landratsamt Lörrach das bestehende Entwicklungskonzept unter diesem Aspekt aktualisieren und präzisieren. In der Gemeinderatssitzung vom Mittwoch stellte Berater Donato Acocella den Ablauf der Klausur und das geplante weitere Vorgehen vor. Nach einem Rückblick auf das bestehende Konzept sollen in zwei Stufen die Stärken und Schwächen des Konzepts überprüft und die Schwerpunkte künftiger Entwicklungs-Projekte definiert werden. Der Berater nannte als Schwerpunkte beispielhaft die Dorfkernsanierung Wieslet, die in der Präsentation als „Mehrzweckhalle Wieslet“ aufgeführt war, und die Sanierung der Halle in Tegernau. Donato Acocella empfahl, für die konkrete Ausgestaltung möglicher Projekte, jeweils städtebauliche Wettbewerbe durchzuführen, zu denen Fach-Architekten ihre Vorschläge einreichen können. Die Kosten für diese Wettbewerbe bezifferte der Berater auf jeweils rund 70.000 Euro, die aber förderfähig …

Noch kein Entscheid zur Kleinkindbetreuung

Gemeinderat Kleines Wiesental vertagt nach engagierter Diskussion die Entscheidung Kleines Wiesental (hf). Die „zukünftige Form der Kleinkindbetreuung in der Gemeinde“ war das Hauptthema der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Kleines Wiesental am vergangenen Mittwoch. Da es kein einheitliches Meinungsbild gab, einige Räte noch einmal weitere Informationen wünschten respektive weiteren Gesprächsbedarf anmeldeten, wurde ein Entscheid auf Antrag aus dem Gemeinderat vertagt. Zum Einstieg in die Diskussion wiederholte Bürgermeister Gerd Schönbett die Position, die sich aus Sicht der Verwaltung als zukunftsweisende Variante ergeben könnte. Es gebe in der Gemeinde den Bedarf für eine Kleinkindbetreuung, die umso mehr erforderlich werde, wenn verstärkt junge Familien ins Tal gezogen werden sollen. Eine Zentralisierung dieser Kleinkindbetreuung sei aus praktischen wie aus Kostengründen zu bevorzugen. Eine solche zentrale Kinderkrippe könnte in Tegernau im Verbund mit der Schule realisiert werden. Dann sei zu erwägen, ob in Tegernau ein neuer Kindergarten mit Krippe entstehen sollte, bei Aufgabe der KiGa-Standorte Wies und Neuenweg. Pfarrer Christian Rave empfahl eine Differenzierung. Kleinkindbetreuung bedeute nicht zwingend Kinderkrippe, man habe auch mit dem Modell von Tagespflegeeltern eine ernst zu nehmende Alternative.  …

Neujahrsempfang der Gemeinde Kleines Wiesental in Langensee

Große Delegation der Flüchtlinge aus Wies nahm teil Kleines Wiesental (hf). Bei der Tour durch die Ortsteile fand der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinde Kleines Wiesental  im Schuppen in Langensee im Ortsteil Elbenschwand statt. Dank des starken Zusammenwachsens der Ortsteile zu einer Einheitsgemeinde und vieler Neubürger wandelt sich das Gesicht der Gemeinde, erklärte der Bürgermeister, der sich besonders freute, dass neben vielen Bürgern auch eine starke Delegation der Flüchtlinge aus Wies am Neujahrsempfang teilnahm. Musikalisch umrahmt von der Bläserjugend Kleines Wiesental und der Formation „Wambach 1“ eröffnete Gemeinderat Martin Bechtel aus Elbenschwand die Veranstaltung und hieß die Gäste willkommen. Bürgermeister Gerd Schönbett gab zu Beginn seiner Ausführungen einen Überblick über die Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde. Der Abwärtstrend bei den Einwohnern des Kleinen Wiesentals wurde im abgelaufenen Jahr spürbar geändert, stellte Gerd Schönbett zufrieden fest. Von 2014 zu 2015 stieg die Einwohnerzahl von 2.841 Bürgern auf neu 2.919. Zwar sind in diesem Zuwachs von 73 Bürgern die 40 Flüchtlinge aus Bürchau mitgezählt, aber ein „bereinigter“ Zuwachs von 33 Einwohnern gebe Hoffnung für die Zukunft, so der Bürgermeister. …

Gemeinderat stimmt für vorzeitigen Baubeginn der Sanierung an der Nachbarschaftsschule

Kleines Wiesental (hf). Mehrheitlich – bei einer Enthaltung von Jürgen Lacher – stimmte der Gemeinderat des Kleinen Wiesentals dafür, den Baubeginn der Sanierungsmaßnahmen an der Nachbarschaftsschule vorzuziehen. Das Risiko, bei Ausbleiben der Fördermittel die Kostendifferenz aus Gemeindemitteln vorfinanzieren zu müssen, nahm der Gemeinderat auf Anraten der Verwaltung dabei bewusst in Kauf. Im Juni 2015 hatte der Gemeinderat beschlossen, im Jahr 2016 Fördermittel zur Sanierung der Nachbarschaftsschule sowohl beim Ausgleichstock  wie auch aus dem sogenannten Ausgleichstock 2 nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz zu beantragen. Allerdings müssen Vorhaben die mit diesen letztgenannten Mitteln gefördert werden, zwingend bis zum 31.12.2018 abgeschlossen sein, sonst geht der Komplette Zuschuss verloren, wie Bürgermeister Gerd Schönbett erläuterte. Wegen dieser Fristsetzung erteilt das Regierungspräsidium für solche Vorhaben eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung, was beinhaltet, dass mit dem Vorhaben begonnen werden kann, auch wenn die eigentliche Bewilligung noch nicht vorliegt. Gerd Schönbett informierte, dass der vorzeitige Beginn das Risiko birgt, dass die beantragten Fördermittel nicht oder nicht vollständig bewilligt werden. In diesem Falle bliebe die Gemeinde auf der Kostendifferenz sitzen. Die Verwaltung des Kleinen Wiesentals  hält dieses Risiko …