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Wirtschaft

Das Ende der Behinderung ist absehbar.

Die Landstrasse 126 ist für die Todtnauer und Wiesentäler eine wichtige Verbindungsader nach Freiburg – und für viele der kürzeste Weg aus dem Wiesental in die Breisgau-Metropole. Seit April 2025 ist die Durchfahrt kurz nach Muggenbrunn erschwert: Aufgrund von Schäden an der Brückenkonstruktion im Bereich der Langenbachbrücke – eben zwischen Notschrei und Muggenbrunn/Todtnau – ist die Straße in diesem Abschnitt halbseitig gesperrt und wird zurzeit durch eine Ampel geregelt. Aktuell hat jetzt das zuständige Regierungspräsidium Freiburg über den weiteren Fortgang der Dinge informiert.

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Wirtschaft

Ein nächster Schritt Richtung Zukunft.

„Die Jugendherberge am Feldberg wird abgerissen!“ Eine Mutmaßung macht die Runde und scheint angesichts des heruntergekommenen Eindrucks des stattlichen Gebäudes am Feldbergpass naheliegend. Doch die Verantwortlichen wollen Vorfestlegungen nicht stehen lassen und verweisen auf den Verkaufsprozess, der jetzt mit der Beauftragung eines spezialisierten Immobilien-Unternehmens neue Dynamik erhalten soll.

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Meinung

Politisch verladen. Der Bürgermeister und das Publikum.

Man könnte jetzt einen Bericht schreiben, über die zweite große öffentliche Sitzung des Schopfheimer Gemeinderats zum Thema Schwimmbad am gestrigen Dienstagabend, 16. Juni 2026, in der Schopfheimer Stadthalle. Aber was auf den ersten Blick geschehen war, ist schnell erzählt. Viel spannender war, was auf der zweiten, tieferen Ebene passierte. Nämlich wie zuweilen Politik – auch lokal – funktioniert, und wie Menschen von den Strippenzieher*Innen verladen werden. Sowohl das Publikum als auch der Bürgermeister. Der kommende Bürgermeister-Wahlkampf wirft seine langen Schatten. Dazu eignet sich der Kommentar besser.

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Wirtschaft

Hinhalte-Taktik der Handwerkskammer nicht länger hinnehmen.

Die Interessengemeinschaft (IG) Reaktivierung der Gewerbeakademie Schopfheim wehrt sich mit namhaften Handwerkern des Wiesentals gegen die in Aussicht gestellte Schließung der Gewerbe-Akademie (GA) Schopfheim. „Einem Leuchtturm-Projekt der Achtzigerjahre, das im Jahr 2016 für 4,2 Millionen saniert wurde und bis zuletzt ein Erfolgsmodell für die gewerbliche Aus- und Weiterbildung war, soll das Licht ausgeblasen werden“, war der dramatische Appell beim Pressegespräch am heutigen Dienstag, 9. Juni 2026. Man wolle nicht länger zuschauen, wie offensichtlich die eigene Vertretung, nämlich die Kreishandwerkerschaft Lörrach und die Handwerkskammer Freiburg ihren satzungsgemäßen Auftrag – als Körperschaften des öffentlichen Rechts, die Anliegen und Interessen der Handwerker zu vertreten, ignoriere. Die IG möchte jetzt Druck in der Öffentlichkeit aufbauen und die politischen Vertreter der Region auf Landes- und Bundesebene ins Boot holen.

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Meinung

Wenn Bürger wünschen, dass Dinge einfach funktionieren.

Das Bröckeln von Gewissheiten ebenso wie das Bröckeln demokratisch bestimmter Mehrheiten und das Erstarken (rechts-)extremer Kräfte ist der Befund unserer Gegenwart. Ja, und dass sich unser demokratisches Gemeinwesen und der liberale Rechtsstaat im Lokalen und Regionalen bewähren müssen, ebenso. Diese Bewährung nehmen Bürger und Öffentlichkeit vor allem wahr, wenn Dinge funktionieren. Oder eben auch nicht. Oktober 2025, März 2026, April 2026 und jetzt, wenn’s denn gut läuft Juni 2026: Die Öffnung der Wiesenbrücke soll unmittelbar bevorstehen. Nach mehr als doppelt so langer Bauzeit wie ursprünglich veranschlagt. Ob die Kosten eingehalten werden können, oder auf die Kommune Mehrkosten zukommen, weiß heute noch keiner.

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Politik

Wiesenbrücke Ehner Fahrnau könnte in 14 Tagen öffnen.

Oktober 2025, März 2026, April 2026 und jetzt, wenn’s denn gut läuft Juni 2026. Die Gussasphalt-Decke ist aufgebracht, die Geländer sind montiert, Anpassungsarbeiten in Asphalt an den Brückenenden und an die bestehenden Radwege sind noch zu erledigen. Es fehlt also nicht mehr viel, bis eine Verkehrsfreigabe erfolgen kann. Das ist zumindest die Aussage der Verantwortlichen bei der Stadt Schopfheim und Information von Thomas Schmitz, technischer Beigeordneter, an die Schopfheimer Stadträte bei der vergangenen Bauausschuss-Sitzung. Fragen des Regresses wegen der für Ärger sorgenden Verzögerungen und zu erwartbaren Kostenüberschreitungen bleiben seitens der Stadt Schopfheim wenig aussagekräftig beantwortet. Mit Blick auf klamme Kassen könnten noch spannende Diskussionen folgen.

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Fokusthema

Die Stadt, die Wasser nimmt und gibt.

37 Grad, und es wird noch heisser. Jetzt wird die Stadt gebraucht, die Wasser nimmt und gibt. Das bietet die so genannte „Schwammstadt“. Die Idee dahinter ist, dass urbane Gebiete im Fall von Starkregen möglichst viel Wasser in Zisternen, Rückhalte- und Sickerbecken, Grünflächen, Mulden und Drainagegräben aufnehmen, das in Zeiten der Trockenheit wieder genutzt werden kann. Vor allem sollen Überflutungen und damit verbundene Wasserschäden verhindert werden. Entwickelt für große Städte zeigt sich jetzt, dass das Prinzip auch in kleinen Städten und Ortschaften sinnvoll ist. Denn der Klimawandel lässt extreme Wetterlagen und damit verbundene Schäden zur Normalität werden. Auch in Schopfheim drohte schon ein Haus abzurutschen. Die Schweizer Nachbarn zeigen, wie das Prinzip „Schwammstadt“ funktioniert – nämlich mit klaren gesetzlichen Vorgaben.

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Schopfheim ist nicht München. Oder doch?
Politik

Schopfheim ist nicht München. Oder doch?

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Sagt man. Im Herbst steht in Schopfheim die Bürgermeister-Wahl an. Amtsinhaber Dirk Harscher hat angekündigt, am 18. Oktober 2026 wieder anzutreten. Die CDU plant mit einem eigenen Kandidaten. Die SPD, bei der Landtagswahl auch in Schopfheim von den Wählern abgestraft, möchte keine eigene Bewerberin oder Bewerber ins Rennen schicken. Die Freien Wähler als stärkste Rats-Fraktion werden sich zu einem späteren Zeitpunkt positionieren. Die Grünen – mit dem sicheren Selbstbewusstsein der vergangenen Landtagswahl – könnten mit einer Überraschung und einem in Schopfheim nicht Unbekannten aufwarten.

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Unser aktuelles Fokusthema:

Die Stadt, die Wasser nimmt und gibt, das ist die so genannten "Schwammstadt".