Unser Fokusthema im Winter.

Irgendwie leben wir alle nachhaltig. Oder?

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Fragebogen

„Der schönste Platz im Wiesental ist in Hasel!“

Max Glöggler ist der Schopfheimer Statthalter 2026 „Max vom Viehmärt“. Der gelernte Mechatroniker ist nach einer Weiterbildung zum Techniker heute bei Ekato Systems Automatisierer. 26 Jahre alt, ist Max Glöggler der bislang jüngste Narrenregent in der Markgrafenstadt. Zwischen Feierabend und der nächsten Verpflichtung als Statthalter, hat Max für unseren Fragebogen Rede und Antwort gestanden.

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Meinung

Die Tempo-Zwanzig-Gesellschaft.

Schäden in der Fahrbahndecke auf dem Schauinsland, wir reduzieren einfach die Geschwindigkeit. Auf der Fahrbahn der A5 zwischen Neuenburg und Heitersheim ist die Markierung ausgeblichen oder abgefahren, wir drosseln das Tempo. Es schneit ein paar Flocken und die Pfützen gefrieren – schulfrei. Ja, es scheint so, wir haben wirklich ein Problem …

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Wirtschaft

„Fehler in der Statik: Auf dem Heliport kann keiner landen.“

Jedes Gerücht scheint zurzeit recht und glaubhaft, um das entstehende Zentralklinikum ins schlechte Licht zu rücken. Passend dazu die Nachrichten-Dauerschleife von den explodierenden Kosten. Im Mai 2018 standen für das lang ersehnte Zentralklinikum geschätzte 308 Millionen Euro Baukosten im Raum. Zum 20. Januar 2026 teilte die Klinik in einer Pressemitteilung das angepasste Kosten-Budget und den aktuellen Zeitplan mit.

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Fokusthema

Dreckschleudern Holzheizung und Holzöfen – Mythos oder Wirklichkeit?

Feinstaub ist in aller Munde. Als krankheits- und oft auch krebserregende Emission, als quälende Beeinträchtigung aller Menschen mit einer Atemwegs-Erkrankung, aber auch als grenzwert-induziertes Phänomen, das es wahrscheinlich schon immer gegeben hat. Denn zu Zeiten von Kohle- und Ölheizungen war Feinstaub täglicher Begleiter des Menschen, genauso wie im gekalkten Stall, auf den mit Sand gereinigten Eichendielen des Schwarzwald-Bauernhofs der guten alten Zeit, oder bei den mit Strohsäcken gebetteten Nachtlagern des Mittelalters.

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Tesfaldet Reda (Tessy)
Menschen

Tessy 2.0

Die Zeiten waren komplett anders. Damals in den Achtzigern. Sagt Tesfaldet Reda, im Wiesental unter seinem Spitznamen Tessy weithin bekannt als Gastronom und Kommunalpolitiker. Ob sie besser waren? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vergiftete Diskussionen um Flüchtlinge waren zwar nicht verbreitet, aber am Lörrach Hühnerberg zum Beispiel gab es im August 1980 einen Brandanschlag auf eine Unterkunft für die Ankömmlinge aus einer anderen Welt. Aus dieser anderen Welt, nämlich aus dem von einem fürchterlichen Bürgerkrieg gebeutelten Eritrea kam Tessy am 3. März 1980 mit seinen Geschwistern und seiner Mutter nach Deutschland.

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Menschen

Zwei „Wiesental-Buebe“: Stilvoll Skifahren – auf höchstem Niveau.

Seit vergangenen Saison ist der Schwarzwald wieder mit zwei Skisportlern aus dem Wiesental im Ausbilder-Team des ansonsten bayerisch dominierten Deutschen Skilehrerverbandes (DSLV)vertreten. Tim Fritz aus Todtnau Brandenberg und David Ammann aus Schopfheim, beide staatlich geprüfte Skilehrer, geben damit ihr Können, ihre Erfahrungen und ihre Lehrkompetenz an die nächste Generation an Skilehrern weiter.

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Fokusthema

Irgendwie leben wir alle nachhaltig. Oder?

Nachhaltige Mobilität, nachhaltige Fertigung, nachhaltiges Bauen, nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltiger Tourismus, nachhaltige Wirtschaft – Nachhaltigkeit ist allgegenwärtig. Alle leben nachhaltig. Oder? Also, wenn wir den Verlautbarungen vieler Unternehmen, Institutionen und Verbänden glauben dürfen, in jedem Fall. Ebenso möchte niemand „nicht nachhaltig“ arbeiten, produzieren, reisen, konsumieren und leben. Stimmt das wirklich? Oder ist Nachhaltigkeit einfach ein Modewort geworden, inflationär gebraucht und kaum noch hinterfragt? Oder ist es so, dass jeder etwas anderes darunter versteht? Oder gar keiner weiß, was Nachhaltigkeit wirklich bedeutet?

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Meinung

Info-Junk oder Verstopfung fürs Hirn.

„Was ist doch das jetzt schlimm mit den fake-news, und das Gerede von der Lügenpresse“, „Wie kann es denn bloß sein, dass diese Amerikaner diesen schrecklichen Donald Trump gewählt haben“. „Na ja, und diese Brexit-Briten“ oder „Huch, diese AfD-Hetze und Covididioten, und wie viele auch bei uns drauf hereinfallen“: Gehört alles zum guten Ton in bildungsbürgerlichen Kreisen beim gepflegten Mosel-Riesling und sautierten Felchenfilet auf Safran-Risotto. Ebenso wie die Aufregung über den Niedergang der Deutschen Presselandschaft von Stern bis Spiegel und von Süddeutscher bis FAZ, oder über das bescheidene Niveau des lokalen Provinz-Blättchens. Und dann kommt – weil unsereins ja „vom Fach“ ist – die Auslöser-Frage für eine Wut-Rede: „Kannst Du mir eigentlich erklären, warum …

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Umwelt

Umweltschweine: Wenn der Wald als Müllhalde dient.

Müll im Wald oder Augenschein und Wirklichkeit? Dosen, Glasflaschen, Tam-pons, Bauschutt, Farbeimer, prall gefüllte Gelbe Säcke oder ganze Rasenmäher – es gibt nichts, was es nicht gibt im Wald, in der Nachbarschaft von Wander-Parkplätzen oder entlang von Straßen und vielbefahrenen Waldwegen. Wo Menschen still und leise entsorgen, für was sie keine Gebühr zahlen wollen. Im Einzelfall ist das hässlich, manchmal auch mit nachhaltig schädlichen Auswirkungen für Natur und Umwelt, wenn beispielsweise eine Batterie ausläuft oder Lösungsmittel im Boden versickert. Aber die beruhigende Nachricht ist andererseits, Müllablagerungen im Wald sind kein flächendeckendes Problem.

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