Gesellschaft & Politik, Lokales
Schreibe einen Kommentar

Wembach investiert eine halbe Million

Neujahrsempfang Wembach: Größte Investition in Bürgermeister Rüschers Amtszeit / „Das Geld auf dem Konto und nicht im Wald“

Wembach (vw). Die Gemeinde Wembach lud am Sonntagvormittag wieder zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Nachdem Bürgermeister Christian Rüscher in seinem Rückblick auf die Themen in der Verbandsgemeinde geblickt hatte, sprach er die wichtigsten Punkte in der Gemeinde an. So sei Wembach immer noch schuldenfrei. Man sei eher in der Gefahr Negativzinsen zahlen zu müssen, weshalb nun auch hohe Investitionen getätigt würden, so Rüscher. „Als kleinste Flächengemeinde in Baden-Württemberg haben wir das Geld auf dem Konto und nicht im Wald stehen“, so Rüscher. Mit über 700 Beschäftigten und rund 340 Einwohnern seien immer noch doppelt so viele in Wembach beschäftigt als dort wohnen. In seinem Rückblick informierte Rüscher über die Verbesserung der Parkplatzsituation rund um die Hella, insbesondere in der Maienbühlstraße, die durch das gemeinsame Parkplatzkonzept der Gemeinde und der Firma realisiert werden konnte. Für die Feuerwehr wurde ein neuer Mannschaftstransportwagen beschafft, in der Gemeinde wurden an verschiedenen Stellen Sonnenliegen aufgebaut und das Wappen der Gemeinde schmücke nun den Felsen vor dem Rathaus. Das Henriette-Szold-Heim wurde verkauft, der neue Besitzer wolle dort womöglich ein Fitnessstudio einrichten. Erfreut zeigte sich Rüscher über die neue Buslinie mit Haltestelle „Wembach Denkmal“, auf der seit Dezember 2016 drei Mal täglich SBG-Busse von Tegernau nach Schönau und zurückfahren. Dies geschehe derzeit aber nur unter der Woche. Eine Erweiterung des Fahrplans auch an Wochenenden sei aber geplant. Rüscher dankte allen Helfern der Gemeinde für ihr Engagement sowie auch den Vereinen. Ein besonderer Dank galt dem Werkhof Fröhnd, der ab 2016 seine Tätigkeit in Wembach aufnahm. Roswitha Strohmeier ist seit Dezember 2016 nach 45 Jahren Tätigkeit nun nicht mehr als Gemeindedienerin tätig und wird in den nächsten Tagen bei einer Feierstunde geehrt.

Auch auf die aufwendige Sanierung der Hochbehälter in den vergangenen Jahren mit einer Gesamtinvestition von 650 000 Euro ohne Zuschüsse blickte Rüscher. Dieser sei nun abgeschlossen. In diesem Zusammenhang bedankte sich Rüscher für das Engagement und den Einsatz, besonders in der Bauzeit, von Wassermeister Matthias Held. Er und seine kleinen Wasserhelferinnen erhielten Präsente. Er sei der Einzige der das wahre Wesen des Wassers kenne. Matthias Held habe auch in schwierigen Bauphasen immer einen kühlen Kopf behalten.  Mit einem Tag der offenen Tür vom Hochbehälter gemeinsam mit der Besichtigung des landwirtschaftlichen Betriebs von Matthias Marx wolle man den Hochbehälter einweihen. Der Termin hierzu wird noch bekannt gegeben.

Bei seinem Ausblick stellte Rüscher dann die geplanten Investitionen für 2017 vor. Mit einer halben Million Euro tätige man in diesem Jahr die höchste Investition pro Jahr in seiner Amtszeit. Den höchsten Posten nehme die Sanierung der Bergstraße und der Felsenstraße ein (für 2017 stehen 250 000 Euro in der Planung). Geplant sei auch die Öffnung der Kreuzung vom Hella-Parkplatz zur Bundesstraße 317 hin. Hierfür soll es von Schönau kommend eine Rechtsabbiegespur und vom Parkplatz kommend eine Rechtsabbiegespur Richtung Zell geben. Derzeit sei man in der Klärungsphase mit den Behörden, jedoch sei man hier endlich auf einem guten Weg, so Rüscher. Das Thema wurde schon vor Jahren behandelt. Diese Maßnahme würde 70 000 Euro kosten. Weitere 70 000 Euro werden für ein Kommunalfahrzeug für die Gemeinde investiert, welches gemeinsam mit Fröhnd genutzt werden wird. Weitere 50 000 Euro sind für die Befestigung für die Zufahrt zum Hochbehälter geplant.

Mit einer schönen Redewendung beendete Rüscher seine Neujahrsansprache und stieß mit seinen Bürgern in geselliger Runde auf das neue Jahr an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.