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„Die Unabhängigen“ Klarstellungen zu Aussagen und Mitteilungen von Herrn Haberstroh

Mitteilung zur Bürgermeisterwahl der Stadt Schopfheim - meinWiesental.de

Über viele Äußerungen und Mitteilungen im Wahlkampf die seitens von Herrn Haberstroh geäußert und mitgeteilt wurden sind so nicht korrekt und wir möchten dies klarstellen.

Der Gemeinderat hat viele maßgebliche Entscheidungen für die Zukunft der Stadt Schopfheim mehrheitlich beschlossen und dies ist Demokratie, dass man mehrheitliche Beschlüsse akzeptieren muss. Bei vielen Entscheidungen waren wir von den Unabhängigen dagegen und haben Gegenvorschläge unterbreitet, die leider von den Mehrheiten im Gemeinderat nicht gewollt wurden.

Hier haben die Bürger im kommenden Jahr die Möglichkeit, aktiv einzuwirken bei den anstehenden Kommunalwahlen im Mai. Wir sind erstaunt, dass seitens der Verwaltung, Parteien (auch CDU und Freie Wähler), Arbeitskreise und Bürger-Interessengemeinschaften noch keine Reaktionen auf die vielen massiven Äußerungen und Vorwürfe gekommen sind.

Aussagen bzw. Mitteilungen von Herrn Haberstroh:

  • … die Verwaltung durch Profis unterstützen lassen …
  • … wer von der Verwaltung keine Ahnung hat, kann sie nicht führen und ist vom ersten Moment an abhängig …

Wie kann es sein, dass Herr Haberstroh behaupten bzw. beurteilen kann, dass wir teilweise keine Fachleute im Rathaus beschäftigen bzw. wie diese Ihre Arbeit verrichten!

  • Das bisherige Leitbild der Stadt sei „zu konturenlos“, um Wirkung zu erzielen.

Das Leitbild wurde zusammen von der Verwaltung, Gemeinderat, Arbeitskreise jahrelang erarbeitet, der Bevölkerung vor Beschluss präsentiert und demokratisch beschlossen.

  • Ich bin der einzige Bewerber, der nicht aus Schopfheim stammt und der nicht mit der Schopfheimer Politik und einflussreichen Kreisen der Stadt verflochten ist.

Starker Vorwurf gegen die anderen Kandidaten, die aus Schopfheim kommen, dass alle Gegenkandidaten eventuell oder sogar im Dunstkreis von Verwaltung, Unternehmen, persönlichen Interessen, etc. stehen!

Seltsam ist es nur, dass Herr Kuri von der CDU über seinen Holzhändler im Rebland den Kontakt zu Herr Haberstroh herstellen ließ. Bis 2009 war Herr Haberstroh beim Forst Baden-Württemberg beschäftigt und hatte geschäftlich mit Ihm zu tun!

Dies waren Aussagen von Herrn Haberstroh bei einer Wahlveranstaltung. Eine Gemeinsamkeit haben die Gemeinden Breitnau und Schopfheim, Sie haben sehr viel Waldbesitz.

Gerade die CDU und Freien Wähler unterstützen Herrn Haberstroh sehr aktiv in diesem preisintensiven Wahlkampf. Am 11.10.2018 hat die CDU mitgeteilt, dass ein Bürgermeister ohne Netzwerk seine Aufgaben nicht ausführen kann und erst ein Netzwerk aufbauen müsse!

  • … Ich bin der einzige Bewerber, der den Beruf des Bürgermeisters kennt und ausübt …

Er ist Bürgermeister in einem Ort, der ca. so groß wie Langenau ist. Die Hauptverwaltung sitzt in Hinterzarten und der Tourismus wird komplett über die Hochschwarzwald Tourismus GmbH abgewickelt. Wie reden hier von einem Ort, der in Schopfheim über die Ortsverwaltung verwaltet wird.

Nach Aussagen von Herrn Haberstroh ist er ein Polit-Profi. Bei einer Wahlveranstaltung in Langenau hat er den anwesenden Bürgern mitgeteilt, dass ein Rektor einer Schule der unkooperativ ist, ausgetauscht gehört! Hier ging es um das Thema KITA und Herr Haberstroh war schlecht informiert. Daraufhin kam von den anwesenden Bürgern massiven Widerspruch. Dieser Rektor wurde nach

Langenau geholt mit dem Versprechen, dass er noch ein Bildungshaus dazu bekommt. Außerdem verrichtet Herr Meroth ausgezeichnete Arbeit und ist seitens der Verwaltung, Eltern und Schüler sehr geschätzt. Herr Haberstroh hat sich dann nach heftigen Debatten entschuldigt.

Ebenso waren wir erstaunt, dass ein Politprofi an der Veranstaltung am 2.10.2018 wegen eines Leserbriefes zum Thema Schwimmbad fast seine Fassung verloren hätte. Gerade zum Thema Schwimmbad hat der Schreiber dieses Leserbriefes alles korrekt beschrieben und der Gemeinderat hat dies auch einstimmig beschlossen, da dies zurzeit die einzige finanzielle Möglichkeit ist, dass öffentliche Freibad für die nächsten 5 Jahre zu sichern.

Wenn Herr Haberstroh sich Zeit genommen hätte und die Schreiben der Kommunalaufsicht „Stellungnahme für die Haushalte für 2017 und 2018“ durchgelesen hätte, wüsste er wie die Finanzlage in Schopfheim aussieht.

Außerdem wurde öffentlich in der Gemeinderatsitzung am 7.10.2017 von der Fa. Fritz drei Varianten zur Komplettsanierung des Freibades incl. den Kosten präsentiert. Herr Haberstroh hat sich als Hallenbad-Spezialist bezeichnet und auf das Hallenbad in Breitnau verwiesen. Das Hallenbad in Breitnau hat nur beschränkte Öffnungszeiten und ist von der Größe her minimal größer als der Swimming-Pool eines renommierten Hotels in Wiechs.

Eine Mitteilung der „Die Unabhängigen“ e.V. – Schopfheim
gez. Heiko Weide (1. Vorstand
) und Andreas Kiefer (Fraktionssprecher)

5 Kommentare

  1. Bernd Bauknecht sagt

    Vielen Dank für diese aufschlussreichen Ausführungen, liebe Unabhängigen! Etliches davon war mir bisher noch gar nicht bekannt. Es deckt sich aber meinen Eindruck, den ich eh schon von der Inszenierung dieser Kandidatur durch den Schopfheimer „Schwarzen Block“ (CDU/FW) hatte. Eigentlich kann einem Herr Haberstroh leid tun. Womöglich ist ihm gar nicht ganz klar, worauf er sich hier eingelassen hat. Ich habe den Eindruck, dass er hier verheizt werden soll und dass er, falls er gewinnen sollte, natürlich tief in der Schuld von CDU/FW steht.

  2. Ein Schopfheimer sagt

    Schade. Bisher kam der Wahlkampf ohne Schlammschlacht aus, liebe „Unabhängige“. Dann sollten Sie wenigstens den Schulleiter richtig schreiben, der heisst nämlich ‚Merath‘.

  3. S. Hübner sagt

    Sehr geehrter Herr Bauknecht, Ihre Bezeichnung „Schwarzer Block“ als Synonym für 9 Frauen und Männer des Gemeinderats zu wählen, ist absolut widerwärtig. 9 Personen, die sich aktiv für die Fortentwicklung der Stadt einsetzen, mit extremistischen und gewalttätigen Gruppierungen gleichzusetzen ist einfach nur unterirdisch.
    Durch solche Kommentare wie denen von Ihnen braucht man sich nicht wundern, wenn Bürgerinnen und Bürger nicht mehr bereit sind, bürgerliches Engagement einzubringen; wenn sie sich solch unflätiger Aussagen bar jeden Respekts aussetzen lassen müssen.

  4. Alfred Schäfer sagt

    Die Namensgebung „Die Unabhängigen“ hatte ursprünglich ihren Reiz, auch auf mich. Dann muss man aber auch wirklich unabhängig bleiben. Dieser Nimbus ging in den letzten Wochen teilweise verloren, leider.
    Also liebe Freunde, ich bitte Euch um mehr Gelassenheit und Fairness, damit nicht der Eindruck entsteht, dass „Die Unabhängigen“ nach der Niederlage ihres grünen Kandidaten schlechte Verlierer sind.
    Und lieber Herr Bauknecht! Ich weiß, dass Sie auch Talente haben, aber der Ausdruck „Schwarzer Block“ erinnert mich auch an die Ausdrucksweise von Extremisten, was Sie ja von der Herkunft eigentlich nicht sind. Ich bin Ihnen aber trotzdem nicht böse, denn Leute mit Ihrem Temperament wählen auch mal in der Hitze ein falsches Wort. Wichtig ist, dass Sie auch Andersdenkenden, solange diese Argumente vortragen, auch mal ein „hitziges“ Wort zugestehen. Zum Thema Unabhängigkeit in diesem Wahlkampf gäbe es noch mehr zu sagen. Darauf verzichte ich. Herzliche Grüße

  5. Bernd Bauknecht sagt

    Und, lieber Herr Schäfer, lieber Alfred! 😉

    Ich wollte ja in Anlehnung an den POTUS zunächst den „Schwarzen Sumpf“ (Zitat Trump: „Drain the swamp!“) wählen. Das erschien mir dann aber doch zu heftig bzw. zu sumpfig. Wohl deshalb habe ich mich dann für den „Block“, also etwas weniger Glitschiges und etwas mehr Handfestes entschieden. Ich war mir aber in diesem Moment wohl der weiteren Bedeutung des Ausdrucks nicht bewusst. Das wurde mir dann später zwar gewahr, aber ich habe es angesichts der Tatsache, dass von einem Kandidaten „etwas mehr Schärfe“ in den bis dahin äußerst fairen, ja man könnte schon fast sagen „langweiligen“ Wahlkampf gewünscht und gebracht wurde, dann doch gelassen.

    Wir sehen uns, wie schon vor zwei Wochen, am Sonntag in der Stadthalle! Bis dahin! 😉

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