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Harmonika-Orchester Endenburg-Sallneck lässt es krachen

Endenburger Halle kann die Besucher kaum fassen.

Steinen-Endenburg (hf). Die Konzerte des Harmonika-Orchesters Endenburg-Sallneck (HOES) ziehen seit Jahren die Besucher in Scharen an. In diesem Jahr gab es noch eine Steigerung. Immer wieder mussten die eifrigen Vereinsmitglieder zusätzliche Stühle heranschaffen, um Platz für die Gäste zu schaffen, bis am Ende die Tische aus dem Saal hinaus bis in den Flur reichten. Die freudige Erwartung all der Gäste wurde nicht enttäuscht. Wilhelm von Dungen hatte wieder ein Programm zusammengestellt, dass keine Wünsche offen ließ. Der wilde und herzliche Applaus zum Ende des Konzertes bewies, dass die Gäste wieder einmal vollauf begeistert waren.

Traditionell eröffnen die HOES-Senioren das Jahreskonzert des Harmonika-Orchesters. Mit beliebten Melodien schufen sie gleich zu Beginn eine fröhliche Stimmung im Saal. Und mit der Zither-Ballade aus dem „Dritten Mann“ setzten die beiden Solisten Walter Würger und Hans Zimmermann einen echten Höhepunkt, der vom Publikum mit begeistertem Beifall gewürdigt wurde.

harmonika-orchester-endenburg-sallneck-laesst-es-krachen-04Konzerte des HOES sind immer für Überraschungen gut, auch wenn diesmal die Initiative nicht vom musikalischen Leiter ausging. Aber Wilhelm von Dungen hatte die Anfrage der Tanzschule Kandern, ob man nicht etwas gemeinsam machen könnte, begeistert aufgenommen. So kamen die Gäste des Jahreskonzerts – gemäß dem Motto des Abends „Song and Dance“ – in den Genuss eines mitreißenden Auftritts der Irish-Dance Gruppe der Tanzschule Kandern, die das Finale aus dem „Lord of the Dance“ von Michael Flatley auf die Bühne knallte. Für diese fetzige Einlage hatte Wilhelm von Dungen das Akkordeon-Ensemble des HOES mit einer Flötistin ergänzt, die das echt irische Feeling in die Musik brachte. Der Auftritt der Musiker und der Tänzerinnen wurde derart gefeiert, dass die Einlage spontan wiederholt werden musste.

Dann gehörte die Bühne den Zöglingen, die innerhalb des Jahres von drei auf acht angewachsen sind. Die drei Zöglinge in der „ältesten“ Gruppe wurden inzwischen in das Aktivorchester integriert. In drei Gruppen gaben die Jungmusiker eine Probe von dem, was sie in ihrer Zeit im HOES gelernt haben.

harmonika-orchester-endenburg-sallneck-laesst-es-krachen-03Im Hauptteil des Konzertes drehten die Musiker so richtig auf und ließen ihrer Spielfreude freien Lauf. Dabei hatte Wilhelm von Dungen wieder ein Programm zusammengestellt, dass seinem Orchester die Möglichkeit gab, die musikalische Kompetenz sowohl im Genre Rock & Pop wie bei konzertanten Stücken bestens unter Beweis zu stellen. Mit „All about that Bass“ setzten die Musiker gleich einen mitreißenden Akzent, der in den folgenden „Winter Games“ fortgesetzt wurde. Getreu dem Motto des Abends „Song and Dance“ folgte n die konzertanten dreisätzigen „Dalmatinischen Tänze“ von Gerhard Winkler, in denen sich die Musiker von ihrer ernsthaften und kompetenten Seite zeigten. ZU Ehren des 80. Geburtstags des Vereinsmitglieds Heinz Vogt folgte das Neapolitanische Ständchen, bis das Orchester es in der Schluss-Sequenz mit einem Ray-Charles-Medley und Santianos Rock von der Waterkant noch einmal so richtig krachen ließ. Begeisterter Jubel des Publikums, das durch lang anhaltenden Applaus noch „The Power of Love“ als Zugabe erzwang.

In einer Pause nutzte Dietmar Fink, der Bezrksvorsitzende des Deutschen Harmonika Verbandes, das Jahreskonzert, um treue Musikerinnen zu ehren. Für 20 Jahre aktive Musik im HOES zeichnete er Manuaela Bechtel, Melanie Eichin und Ramona Frömmrich mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Harmonika Verbandes und Urkunde aus.

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„Ehrungen“ (von links) Nadja Senn (Vorsitzende HOES) Manuela Bechtel, Melanie Eichin, Ramona Frömmrich und Dietmar Fink

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