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Haushalt zugestimmt

Münzert wünscht Stellungnahme zum Klinikstandort

GVV Schönau (vew). Die Änderungen der Gebühren im Bestattungswesen wurde in der GVV-Sitzung einstimmig zugestimmt. Diese Änderungen bedeuten keine Erhöhungen, da diese erst im Januar 2015 erfolgt sind. Jedoch war eine Anpassung der Gebühren erforderlich aufgrund von den gesetzlich geänderten Nutzungszeiten und den neuen Angeboten auf dem Schönauer Friedhof. Die Nutzungszeiten von Aschen wurden von 20 auf 15 Jahre verringert. Der Haushaltssatzung 2017 mit Haushaltsplan wurde einstimmig zugestimmt. Die in der Versammlung im Oktober entschiedenen Investitionen wurden darin alle mit eingearbeitet. Anschließend wurde die Darlehensaufnahme für den Anschluss der Kläranlage Fröhnd an die Kläranlage Wembach besprochen. Dafür sei ein Darlehen von 308.300 Euro geplant, welches zum 1. Januar 2017 aufgenommen werden soll. Zwei Angebote mit einer Laufzeit von 10 Jahren und eines mit 30 Jahren gingen ein. Schelshorn schlug das Darlehen der Sparkasse für 10 Jahre zu 1,15 Prozent zu. Fröhnd schlug vor, es zu einem wesentlich geringeren Zinssatz von 0,68 Prozent bei der KfW zu machen. Schelshorn gab zu bedenken, dass man dann 30 Jahre gebunden sei. Dennoch stimmten alle bis auf Utzenfeld für die KfW.

Bei den Anregungen der Verbandsmitglieder schlug Mechthild Münzer vor, dass man als GVV eine Stellungnahme zum möglichen neuen Klinikstandort verfasse und damit seine Vorstellung vorbringen könne. Schelshorn erläuterte daraufhin das Vorgehen und machte klar, dass der Kreistag die Entscheidung anhand von klaren Kriterien fällen werde und nicht anhand von Stellungnahmen einzelner Gemeinden. Er persönlich spreche sich natürlich für den Klinikstandort Schopfheim aus. Doch „Sagen können Sie viel, entscheiden wird der Kreistag“, so Schelshorn.

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