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Von 0 auf 100 durch die Innenstadt

Nordische Nacht in Todtnau: Lena Rießle und Manuel Sieber gewinnen

Todtnau (vw). Von 0 auf 100 im Langlaufsprint durch die Innenstadt – das war die Herausforderung der 111 Teilnehmer der nordischen Nacht am Samstag in Todtnau. Nach gut fünf Stunden gingen Lena Rießle aus St. Märgen sowie Manuel Sieber aus Vöhrenbach als Sieger hervor.

Kaderathleten, die international antreten, wurden ausgeschlossen, vor allem richtete sich die Veranstaltung im Rahmen des 125-jährigen Skiclub-Jubiläums an Freizeit- und Hobbysportler. Doch ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld war mit dabei: Neben vielen Laien waren auch viele „Profis“ am Start. Sie kamen von überall, nicht nur aus dem Schwarzwald, es waren auch einige Schweizer, sowie Teilnehmer beispielsweise aus Sölden, Reutlingen oder Konstanz mit dabei.

Die Bedingungen

von-0-auf-100-durch-die-innenstadt-sieger-titel-jpDie Bedingungen mit heftigem Regen und enormer Kälte waren schwierig. Mit 700 Metern war es ein vergleichsweiser kurzer Sprint, auf dem man zu jeder Zeit alles geben musste und sich seine Kräfte nicht einteilen konnte. So sei dies auch für die Profis ein anspruchsvolles Rennen gewesen, so Daniel Hermann, der erste Vorsitzende des Skiclubs Todtnau. Für die Wetterbedingungen sei die Strecke super, so der sportliche Leiter Andreas Gnädinger. Sie sei bombenhart, jedoch im Prolog durch den Neuschnee am Mittag etwas stumpf gewesen. Das habe die Koordination der Sportler gefordert. Zu den Finalläufen hat der starke Regen die Strecke jedoch weicher und schneller gemacht. „Tobias Alzenberger hat die Strecke super präpariert“, lobte Gnädinger. Mit Rechts- und Linkskurven sowie einer schönen Zielgeraden Richtung Kirche hat der technische Leiter Georg Behringer eine für die Sportler und Zuschauer gleichermaßen ansprechende Strecke geplant.

Die Sieger

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Nach dem Prolog, der einzeln gefahren wurde, kamen 16 Damen und 32 Herren in die Finalläufe in Vierer-Heats. Bei den Männern gab es somit zusätzlich noch ein Achtelfinale. Im Viertelfinale traten dann – vermutlich wegen des Wetters – nicht mehr alle Sportler an. Im Prolog mit einem Rückstand von 4.77 Sekunden zum ersten Tom Gombert noch auf dem vierten Platz, führte im Viertelfinale Manuel Sieber das Feld an. Das Publikum konnte spüren, dass es selbst bei diesem Hobby-Rennen um alles geht. Nach einem spannenden Countdown auf der Zielgeraden konnte er das Viertelfinale für sich entscheiden. Im Halbfinale skatete Tobias Hermann vor ihm ins Ziel, aber im entscheidenden Finale kurz nach 21 Uhr fuhr dann Siebert als Sieger ins Ziel. Der erfolgreiche Langläufer aus Vöhrenbach lobte die Veranstaltung und wünschte eine Wiederholung im nächsten Jahr. „Das war ein geiles Rennen“ schrie er bei der Siegerehrung ins Mikrofon. Den zweiten Platz holte sich Marc Frey aus Zarten. Dritter wurde der Schweizer Dimitri Lüthi aus Zürich. Vierter war Tobias Hermann aus Gütenbach. Bei den Damen war eine ebenfalls bekannte Persönlichkeit ganz oben auf dem Siegertreppchen. Hier konnte die erfolgreiche Junioren-Biathletin Lena Rießle aus St. Märgen das Rennen für sich entscheiden. Während des Rahmenprogramms hatte ihr Vater noch stolz den Sieg beim Weltcup-Teamsprint von Sohn Fabian Rießle verkündet. Bei den Damen erreichte Lisa Kopp aus St. Georgen den zweiten Platz, Dritter wurde Linda Becker aus Münstertal. Auch der vierte Platz gehört erwähnt, denn diesen erreichte die Lokalmatadorin Helena Gnädinger. Sie lobte ebenfalls die Veranstaltung. Ein buntes Rahmenprogramm wurde geboten (siehe Bericht im Lokalteil). Alle Ergebnisse aus Prolog und den Finalläufen gibt es unter www.3-koenigslauf.de.

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