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Mitteilung zur Bürgermeisterwahl der Stadt Schopfheim - meinWiesental.de

Zur Mitteilung der „Unabhängigen“ nehme ich wie folgt Stellung.

  1. Es geht in diesem Text nicht, wie von den „Unabhängigen“ angekündigt, um Korrekturen und Richtigstellungen, sondern vielmehr um Angriffe und persönliche Verunglimpfungen auf einem in diesem Wahlkampf bislang unbekannten niedrigen Niveau.
  2. Die meisten der mir unterstellten Behauptungen sind aus dem jeweiligen Zusammenhang gerissen, in ihrer ursprünglichen Intention verändert und werden so zugerichtet von den „Unabhängigen“ kommentiert. Der Leser erfährt bei dieser Vorgehensweise mehr über die Haltung und Denkweise der „Unabhängigen“ denn über mich. Ich verzichte deshalb bewusst auf eine Widerlegung im Einzelnen.
  3. Ich distanziere mich in aller Form davon und verweise interessierte Leserinnen und Leser vielmehr auf die journalistisch unabhängige Berichterstattung der Medien und auf meine eigenen Pressemeldungen, Prospekte und die Homepage. Außerdem auf meine Redebeiträge bei diversen Veranstaltungen. Es ist genug Material vorhanden, um meine Ansichten und Meinungen richtig einzuordnen und zu verstehen. Und ich stehe für persönliche Fragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
  4. Die in dieser Mitteilung angedeutete Ahnungslosigkeit der „Unabhängigen“, was den Bürgermeisterberuf und die Verwaltungsleitung betrifft, ist ernüchternd.
  5. Ich bin durchaus ein großer Fan einer demokratischen Streitkultur in der Sache. Es ist absolut notwendig, Hintergründe, Argumente und Positionen der Kandidaten bei einer wichtigen Wahl kritisch zu hinterfragen. Aber man muss sich auch die Mühe machen, deren Positionen richtig zu verstehen. Jeder kann, darf und soll für seine Überzeugungen eintreten. Aber mit Respekt vor dem Gegenüber.

Eine Mitteilung/Stellungsnahme des BM-Kandidaten Josef Haberstroh
zur Bürgermeisterwahl 2018 in Schopfheim

2 Kommentare

  1. Bernd Bauknecht sagt

    „Es ist genug Material vorhanden, um meine Ansichten und Meinungen richtig einzuordnen und zu verstehen.“

    Das ist zweifellos richtig.

  2. Achim Steinebrunner sagt

    Hallo zusammen. Ich hatte einen Leserbrief zur Bürgermeisterwahl in Schopfheim veröffentlicht der in der MT leider nur sehr zerstückelt, in der BZ 1:1 veröffentlicht wurde. Viele haben mir geschrieben oder angerufen ob ich den Brief hier in FB veröffentlichen kann. Hier also nun mein Brief der sehr viel positive Resonaz findet. Geht bitte wählen am Sonntag, das ist wichtig !!

    Leserbrief „Bürgermeisterwahl“.

    Am 07.10.18 hatten wir gewählt. Bereits um 18:45 Uhr hatten wir ein Ergebnis. So schnell wie nie. So schnell weil die Stimmen schnell und routiniert ausgezählt wurden, so schnell aber auch weil nur die Hälfte der Wahlberechtigten gewählt hatten. Das Ergebnis sorgte für sehr viel Verwunderung und Staunen. Mich persönlich hatte das Abschneiden eines langjährigen Stadtrate´s zunächst sehr verwundert. Solch ein Ergebnis nach solch jahrelangem Einsatz ist unverständlich. Schon kurz nach der Wahl gab es „Wahlempfehlungen“ der SPD, der Grünen und der Unabhängigen. Diese empfahlen gemeinsam den „neutralen“ Bewerber. Das hatte mich ebenso verwundert wie das Ergebnis. SPD und Grün..hmm ok , aber SPD und Unabhänging? Komisch dachte ich mir. Nun ist eine Woche vergangen und ich wollte mal sehen ob ich etwas in Erfahrung bringen könnte wie denn so die Stimmung in der Stadt ist. Und wo erfährt man das am besten ? Auf dem Wochenmarkt. Ich wurde „fündig“ und war doch sehr erstaunt welche Meinungen es gibt. Die einen wählten den „neutralen“ weil er eben neutral ist, die anderen weil er sympathisch ist, wieder andere weil sie die CDU nicht mögen, und noch andere weil die Qualifikation „eines Ortsvorstehers“ zu wenig für Schopfheim ist. Ich fragte nach. Ob man den wirklich daran glaube dass in Schopfheim jemand Bürgermeister sein kann ohne den Rückhalt einer „Gruppe“.“Nein“ bekam ich zur Antwort. „Das geht sicher nicht lange gut“. Ob denn Sympathie höher einzustufen sei als Qualifikation. Auch hier ein klares „Nein“. Qualifikation sei das wichtigste. Hmm. Dann die Frage der Unterscheidung eines Teamleiters einer hiesigen Bank zum Bürgermeister eines kapp 2000 Einwohner Gemeinde in Bezug eines künftigen Bürgermeisters in Schopfheim. Ich staune: Natürlich die des aktiven Bürgermeisters. Ich war wirklich sehr erstaunt…. Bis zur letzten Antwort….dann bekam alles ein „Gesicht“. „Weil man die CDU nicht mag“. Nun bekam das alles wirklich ein Gesicht. Man will der CDU einen Denkzettel verpassen und nutzt dazu den von der CDU gestützten Bewerber. Fair geht anders ! Nun gehe ich auch davon aus dass die spontane und sehr zeitnahe „Wahlempfehlung“ von SPD, Grünen und Unabhängigen nicht zu Lasten des Bewerbers sondern an die Adresse der CDU geht. So lässt sich wohl auch das Abschneiden des Bewerbers der SPD erklären. Man will auch die SPD nicht mehr. Ich für meinen Teil hatte in der Vergangenheit auch meine Mühe und Not Entscheidungen der Verwaltung und des Stadtrates zu verstehen, ich hatte das auch reichlich beschrieben. Aber ich sage klipp und klar dass es in Schopfheim immer lebenswert war und ist, ich sage auch dass Schopfheim eine moderne und zeitgemäße Stadt ist. Es besteht keine Not die geleistete Arbeit nieder zu reisen und alles auf null zu stellen. Mir kommt das alles vor wie die Geschichte in der Schopfheimer Narrenzunft Ende der neunziger Jahre. Man wollte alles neu machen und übrig blieb ein Haufen Asche. Ich habe aktuell wirklich ein Deja Vu. Auf Grund der beruflichen Qualifikation, auf Grund der „Wahlempfehlungen“ und auf Grund der Geschehnisse in der Schopfheimer Fasnacht habe ich meine Wahl getroffen. Ich wähle den „Ortsvorsteher aus Breitnau“ . Den Bürgermeister wählen wir am 21.10.18, den Stadtrat nächstes Jahr. Und dann bin ich auf die Listen der Stadtratsbewerber sehr gespannt.
    Achim Steinebrunner

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