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Stolz auf ein „einmaliges und übergreifendes Gesamtprojekt“

Silberbergschule und Hella in Wembach pflegen seit sieben Jahren eine wertvolle Kooperation

Wembach (hf). Schon seit sieben Jahren arbeiten die Silberbergschule in Todtnau und die Hella Innenleuchten Systeme erfolgreich und für beide Seiten fruchtbar in einer praktischen Kooperation zusammen. Zum Abschluss des Projektes 2015/16 zogen Unternehmensleitung und Schule eine überaus positive Bilanz der Zusammenarbeit.

Bei der Kooperation haben die Schülerinnen und Schüler der Technischen neunten Klasse der Silberbergschule die Möglichkeit, im Alltag die Arbeit und die Berufsbilder verschiedener Ausbildungsberufe über einen Zeitraum von einem halben Jahr kennenzulernen und selbst zusammen mit den Azubis der Hella die Pläne für ein Werkstück zu entwerfen und dies dann in der Praxis umzusetzen. Am vergangenen Donnerstag waren die Werkstücke der letzten sechs Jahre alle ausgestellt. Und Azubis und Schüler berichteten von der Arbeit an dem aktuellen Projekt: dem Entwurf und der Realisierung einer Solar-Wasserpumpe.

„Unsere Kooperationsprojekte verlangen immer einen großen organisatorischen Aufwand“, erklärte Ausbildungsleiter Jürgen Karle. Denn ein solches Projekt will gut überlegt und geplant sein, und es muss sich in die schulische Ausbildung einpassen, aber auch sinnvoll und praktisch sein. „In diesem Jahr haben wir unsere Kooperation noch erweitert, indem Teile der Solar-Wasserpumpe wie Zahnräder und Gehäuseplatten in der Schule vorgefertigt wurden“, fügte Stefan Broghammer, Lehrer an der Silberbergschule, hinzu. Nach den Vorbereitungen waren die Schüler dann ab Mitte Januar jeden Donnerstag im Hella-Werk in Wembach, um zusammen mit den Lehrlingen der Hella weiter an der Pumpe zu arbeiten. Das Ergebnis wurde am Donnerstag der Geschäftsleitung der Hella, der Schulleiterin Evelyn Heeg und den Lehrern präsentiert.

„Es ist ein sehr erfolgreiches, auf Dauer und Nachhaltigkeit angelegtes Kooperationsprojekt, von dem beide Seiten profitieren“, betonte Personalleiter Hubert Gehri, der sich von den Schülern die gefertigten Pumpen vorführen und erklären ließ. Der Erfolg ist auch für die Hella messbar, wie Jürgen Karle ausführte. „Wir haben regelmäßig neue Lehrlinge, die aus diesen Kooperationsprojekten kommen“, berichtete er. Wichtig für einen Ausbildungsbetrieb wie die Hella, die jährlich rund 13 neue Lehrlinge einstellt. In diesem September werden es sogar 18 neue Lehrlinge sein, die in insgesamt neun verschiedenen Ausbildungsberufen bei der Hella ausgebildet werden. „Bei unseren Schülern werden diese Projekte sehr geschätzt“, bestätigte Stefan Broghammer. „Sie bekommen einen guten Einblick in den Ausbildungsberuf, in den künftigen Arbeitsalltag und können im Gespräch mit praktisch Gleichaltrigen alle die Fragen besprechen, die sie wirklich interessieren.“

Ein solch erfolgreicher Projektabschluss muss natürlich gebührend gefeiert werden. Und daher wurden alle am Projekt Beteiligten von der Hella am Abend zu einem gemeinsamen Pizza-Essen eingeladen.

 

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