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Schwungvoller Schwof in Schlächtenhaus

Musikverein verbindet Konzert mit einer Einaldung zum Tanz

Steinen-Schlächtenhaus (hf). Mit einem schwungvollen Tanzabend verband der Musikverein Schlächtenhaus sein Frühjahrskonzert am Samstag in der Steinenberghalle. Unter dem Motto „Let’s dance“ hatte die musikalische Leiterin ein beschwingtes Programm von Rumba über Tango bis zu Disco-Fox zusammengestellt und forderte die Gäste in der vollbesetzten Steinenberghalle im zweiten Teil des Konzerts dazu auf, im frei geräumten Bereich vor der Bühne munter das Tanzbein zu schwingen. Eine Aufforderung, der die Gäste nur zu gerne nachkamen.

Ein Blasmusik-Konzert, bei dem die Zuhörer nicht nur still auf ihren Stühlen sitzen, sondern selber auch aktiv am Geschehen teilnehmen können, hatte der musikalischen Leiterin des Musikvereins Schlächtenhaus, Klaudia Kramer, wohl vorgeschwebt als sie ihr Frühjahrskonzert unter das Motto „Lets dance“ stellte. Es war ein Konzert aus einem Guss, das den Gästen neben dem verdienten Applaus, der ausgiebig gespendet wurde, auch die Möglichkeit bot, zu den eingängigen Melodien ausgiebig das Tanzbein zu schwingen. Schon im Eingangsauftritt der Jungmusiker, der „Furiosos“, die alle schon im Aktivorchester mitspielen, klang das Motto deutlich an. Mit „Hello Mary-Lou“ und einer Version von Abba’s „Mamma mia“ schufen sie eine mitreißende musikalische Basis, an die das Aktivorchester bei seinem Konzert nahtlos anschloss.

Schmissig moderiert von Bianca Kuttler und Jasmin Specht spielte das Orchester unbeschwert auf und bescherte den Gästen einen herrlichen Musikabend. Für den ersten Teil hatte die Dirigentin Stücke ausgewählt, bei denen die Musiker ihr Können auf eindrucksvolle Art präsentieren konnten. Mit dem „Lord of the dance“ – nach der einleitenden „Tarantella“ – setzte das Orchester einen ersten musikalischen Höhepunkt, der im Saal begeistert aufgenommen wurde. Mit einer Rumba und „Brasilien“ von James Last, einer Samba-Impression, ging es schwungvoll weiter, um dann bei „Rock and Go“, einem Stück, das stark von Swing-Elementen durchzogen war, den ersten Teil des Konzerts abzuschließen.

Der zweite Teil sollte dann speziell den Tanzwilligen unter den Gästen gewidmet sein. Neben Informationen zu den einzelnen Titeln steuerten die beiden Moderatorinnen jeweils Hinweise bei, welche Tänze am besten geeignet waren. Nach dem einleitenden Partymix der Gruppe „Pur“ wagten sich dann bei „Somethin‘ stupid“ die ersten Paare auf den Tanzboden. Beidem folgenden Medley „Marvin Gaye“ füllte sich die Tanzfläche weiter, bis es bei „Bad Romance“ von Lady Gaga richtig eng wurde. Mehr zugehört wurde dann beim „Blue Tango“ von Ley Anderson, bis sich beim abschließenden „Dieter Thomas Kuhn Medley“ wieder alles wild auf die Tanzfläche stürzte.

Ein toller Abend, bei dem die Spielfreude der Musiker auf die Gäste übersprang. Eine Spielfreude, die sich nicht nur an den Instrumenten ausdrückte. Bei Rumba und Samba schmückte sich das Trompeten-Register schon mal mit breiten Sombreros, die Schlagzeuger bei dem als Zugabe gebotenen Rock-Medley mit Beat Perücken, und die Dirigentin erhielt als Lady Klaudia ‚Gaga‘ Kramer einen donnernden Sonder-Applaus.

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