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Josef Haberstroh: „Schopfheim und seine Bürger machen mir viel Spaß“

Vor Schopfheim und seinen Ortsteilen liegen zahlreiche große Herausforderungen

Seit dem 25. August ist der Breitnauer Bürgermeister Josef Haberstroh aktiv im Wahlkampf in Schopfheim unterwegs. Auf der Homepage des Kandidaten: www.josef-haberstroh.de kann sich jeder einen Überblick verschaffen über die Termine des Kandidaten und im Tagebuch über seine Eindrücke. Nach drei anstrengenden Wochen mit vielen Besuchen, Gesprächen, mit Aktenstudium, Recherchen und Vorstellungsrunden wird das Aufgabenspektrum deutlicher, das auf ihn zukommen wird, sollte er am 7. Oktober von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden.

„Die Liste der Herausforderungen wird wöchentlich größer und alle sind dringend“, fasst Josef Haberstroh seine Eindrücke zusammen. „Unternehmen beklagen den Fachkräftemangel und suchen teilweise gewerbliche Erweiterungsflächen. Die medizinische Versorgung ist durch die angekündigte Aufgabe des Krankenhauses und durch Nachfolgeprobleme bei den niedergelassenen Ärzten und notwendigen Fachärzten ein Thema, das vielen Bürgerinnen und Bürgern Sorgen macht.“ Die geographische Lage unweit der Schweiz, die Ärzte und Pflegekräfte mit finanziell überaus attraktiven Rahmenbedingungen über die Grenze locke, mache eine Lösung mit Sicherheit nicht einfacher, betont Haberstroh.

Die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre liege allerdings in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Schopfheim und den Ortsteilen. „Dieses Problem ist auf ursächliche Weise mit den meisten anderen verknüpft. Ohne Wohnraum keine Facharbeiter, keine Zukunftschancen für die eigene Jugend, keine Entwicklungsmöglichkeiten für die Kommune – und in der Folge keine steigenden Steuereinnahmen. Ich werde mich nach meiner Wahl zeitnah um die möglichen Rahmenbedingungen für ein kommunales Flächenmanagement und eine aktive Grundstückspolitik der Stadt Schopfheim einsetzen. Hierfür müssen wir im Gemeinderat Kriterien aufstellen, welche Möglichkeiten wir haben, welche Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden können, wie wir mit den privaten Eigentümern von Flächen und mit den Investoren ins Gespräch kommen,“ so Haberstroh zu seinen Vorstellungen.

„Die stationäre Versorgung alter Menschen ist ebenfalls ein erhebliches Problem“, so Haberstroh. „Wir brauchen dringend und zeitnah rund 200 neue Pflegeplätze in Schopfheim und Umgebung. Ich werde mich auf jeden Fall als Bürgermeister dafür einsetzen, dass Gespräche mit leistungsfähigen Trägern aufgenommen werden, die die komplette Dienstleistungspalette moderner Altenhilfe anbieten können“.

Weitere Themen seien der beschlossene Bildungscampus sowie die Innenstadtberuhigung, bei der aus seiner Sicht immer wieder mehr oder
weniger spontane Vorschläge von verschiedenen Seiten in die Diskussion
geworfen werden, die dann immer nur einen Aspekt berücksichtigen würden.

Die kostenintensive Sanierung des Schwimmbads Schopfheim ist eine weitere wichtige Baustelle für den nächsten Rathauschef. „Ich werde mich in das Gesamtpaket Schwimmbad tiefer einarbeiten und noch vor der Wahl meine Vorstellungen bekannt geben.“

Josef Haberstroh ist angesichts der Aufgabenfülle sehr zuversichtlich. „Ich habe für die anstehenden Herausforderungen praktikable Vorschläge und Lösungsideen und ich weiß aus Erfahrung, wie ich diese komplexen und teils auch langwierigen Fragestellungen und Entscheidungsprozesse als Bürgermeister mit der Stadtverwaltung und vor allem mit den Stadträten vorbereiten und diskutieren muss. Denn am Ende beschließt der Gemeinderat auf der Basis klarer Fakten und einleuchtender Argumente.“

Dabei werde die Finanzlage in Schopfheim spätestens nach Start des Mammut-Projekts Bildungscampus für Jahre sehr angespannt sein und weitere „große Sprünge“ werden nicht möglich sein. „Auf der anderen Seite bieten diese verbindlichen Rahmenbedingungen die große Chance, dass die Meinungsbildung und Entscheidungsprozesse im Gemeinderat, mit der betroffenen Bevölkerung oder mit kleineren Zielgruppen sorgfältig und transparent geplant und umgesetzt werden können.

Von allzu konkreten Wahlversprechen hält Haberstroh ohnehin wenig. „Als erfolgreicher Wahlkämpfer weiß ich erstens, dass mir Wahlversprechen jederzeit auf die „Füße“ fallen können, wenn sie nicht zeitnah oder zur Zufriedenheit aller umgesetzt werden können. Zweitens kann ich ehrlicherweise auch nichts versprechen, was letztlich der Beschlusshoheit des Gemeinderates unterliegt und ich letzten Endes gar nicht in der Hand habe.“

„Ich kann versprechen, dass ich parteiunabhängig für die beste Lösung für Schopfheim und seine Ortsteile eintreten und mich nach Kräften bemühen werde, alle Gemeinderäte wertzuschätzend mitzunehmen. Ich will eine Gesprächsatmosphäre schaffen, in der respektvoll und fraktionsübergreifend über die besten Lösungen diskutiert und wenn erforderlich auch sachlich konstruktiv gestritten werden kann. Denn so funktioniert lebendige Demokratie, so hat es der Gesetzgeber nach den traumatischen Erfahrungen der Vergangenheit vor nahezu 70 Jahren festgelegt. Und nur so entstehen nachhaltige und breit akzeptierte Ergebnisse.“

Eine Mitteilung des BM-Kandidaten Josef Haberstroh

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