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Die Wiese – vom Feldberg bis an Rhy

Vorverkauf für Premieren des neuen Hufschmid-Films über das Wiesental läuft

Filmvorstellung: Die Wiese – vom Feldberg bis nach Basel

Filmvorstellung: Die Wiese – vom Feldberg bis nach Basel

Es ist wie das Sinnbild des Lebens. Aus einer kleinen  Zelle, einer winzigen, kaum handtellergroßen Quelle, hoch oben auf dem Feldberg im Schwarzwald, entspringt die Wiese. Das Bächlein wächst heran, geht zwischen Todtnau und Schönau durch seine Pubertät, wird größer, bestimmender, ehe die Wiese westlich von Schopfheim mit der Kleinen Wiese Hochzeit feiert. Gusty Hufschmids neuester Film mit dem muttersprachlich angehauchten Titel „ Die Wiese – vom Feldberg bis an Rhy“ zeigt die Menschen, ihr Leben und erzählt ihre Geschichten an den Ufern des Schwarzwaldflüsschens.

Der Filmtitel „Die Wiese – vom Feldberg bis an Rhy“ entstammt aus über 300 Einsendungen bei einem Wettbewerb. Hans Ruf aus der Gemeinde Kleines Wiesental überzeugte die Jury mit diesem Vorschlag. „Die über 300 Einsendungen, zum Teil in alemannisch, haben gezeigt, dass die Menschen ganz stark mit ihrer Region verbunden sind“, erzählt Filmemacher Gusty Hufschmid. Dieser Liebe zur Heimat im Wiesental folgen die Kamera-Leute in der neuesten Hufschmid-Produktion, Karl W. Moos, Serge Policky, Julian Arango, Dieter Syga, Peter Haidacher, Rolf Rombach und José Morla, letzterer zuständig für die faszinierenden Luftaufnahmen mit der Kameradrohne Multikopter.

Nach dem Hauptfilm mit 75 Minuten Länge gibt es in kürzeren Sequenzen „Wiesental-Events“. Beispiele: Sommersound Schopfheim, Wasserlauf entlang der Wiese oder das Tauziehturnier in Schönau. Ausführlich widmen sich die kleinen Zusatzfilme auch der Gastronomie im Wiesental.

Der Hauptfilm „Die Wiese – vom Feldberg bis an Rhy“ nimmt mit flotten Wintersportszenen vom Feldberg, dem größten Skigebiet Baden-Württembergs, Fahrt auf. Dazu gehören natürlich auch die Deutschen Alpinen Skimeisterschaften in Todtnau-Fahl, wo der älteste Skiclub Deutschlands dieses Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiern kann. Er stürzt sich hinein in das nächste wichtige Winterthema, die Fasnacht in Maulburg, Zell, Schopfheim und Basel. Die Kamera, gehalten von Julian Arango, flitzt in so rasender Fahrt die drei Kilometer lange Hasenhornrodelbahn hinunter, dass sich der Zuschauer automatisch mit in die Kurven legt.

Ruhiger und feierlicher  wird es beim Hebelfest im Mai in Hausen, wo der mit 10 000 Euro dotierte Hebelpreis in diesem Jahr an den Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss ging. Leckermäuler spricht das Kirschtortenfest in Todtnauberg an. Vom Brauchtumsfest in Raich, zeigt der Film, wie die Wiesentäler früher gelebt haben. Noch weiter zurück geht das Germanefescht in Mambach mit den wilden Gesellen in derbem Fell und mit Hörnerhelm, die es sicher auch im Wiesental gegeben hat.  Wer es gerne lustig hat, kann sich über die „Zwei Wunderfitze“ Dieter Schwarzwälder und Rolf Rosendahl freuen, die mit Gitarrenbegleitung das Lied „Nimm mi an de Hand“ singen mit dem iRefrain „Das kleini Wiesental isch scho ä Paradies“. Das kleine Wiesental kommt auch im Film zu Wort, wenn westlich von Schopfheim die Kleine in die große Wiese mündet. Der Ort ist unzugänglich, nicht jedoch für die Kameradrohne Multikopter und ihren Piloten José Moria.

Wenn es kälter wird im Jahreslauf, steigt in Schopfheim der Kalte Markt, und langsam weihnachtet es. Die Kameraleute fingen Sequenzen auf den Weihnachtsmärkten in Todtnau, Schönau, Lörrach und Basel ein. Dort endet schließlich auch der Lauf der Wiese. Sie ergießt sich, gemächlich und gelassen, nach 60 Kilometern vom Feldberg kommend in den Rhein.  Zusammen erreichen sie die Nordsee. Und wer weiß: Vielleicht erzählt die Wiese dem großen Bruder unterwegs Geschichten aus dem Wiesental.

Vorverkaufskarten gibt es ab dem 3. November:

  • Todtnau
    Tourist-Information Bergwelt  (Karten für Geschwend)
    K+K Schäfer, Schreib- und Spielwaren  (Karten für Geschwend)
  • Schönau – Tourist-Info  (Karten für Geschwend)
  • Zell – Zeller Bergland Tourismus  (Karten für Schopfheim und Geschwend)
  • Hausen – Gemeindeverwaltung  (Karten für Schopfheim)
  • Schopfheim – Pipe Corner  (Karten für Schopfheim)
  • Geschäftsstelle Markgräfler Tagblatt  (Karten für Schopfheim und Geschwend)
  • Maulburg – Gemeindeverwaltung Bürgerbüro  (Karten für Schopfheim)
  • Steinen – Fotostudio Köpfer  (Karten für Schopfheim)
  • Lörrach – Tourist-Info  (Karten für Schopfheim)
  • Geschäftsstelle OBERBADISCHEN  (Karten für Schopfheim und Geschwend)
  • Weil am Rhein – Geschäftsstelle Weiler Zeitung  (Karten für Schopfheim und Geschwend)

Die Premierenkarten kosten im Vorverkauf 4 Euro, an den Abendkassen 6 Euro. Inhaber der Abo-Card des Verlagshauses Jaumann zahlen für die Vorverkaufskarte drei Euro. (Mit abcocard nur in den Geschäftsstellen des Jaumann-Verlagshauses).

Eine Mitteilung der Stadt Schopfheim

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