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Chöre lassen das Publikum jubeln

Chöre aus Wieslet, Tumringen, Weitenau und ein Kinderchor setzen neue Maßstäbe

Kleines Wiesental (hf). Mit ihrem sechsten Konzert in nur sechs Wochen hat die musikalische Leiterin der beteiligten Chöre Ibolya Barla wohl neue Maßstäbe bei Chorkonzerten gesetzt. Die „Film- und Musical-Night“ der Gesangvereine aus Wielst und Tumringen, ergänzt durch den Kinderchor der Grundschule und das Ad Hoc Ensamble Weitenau war ein klingendes Feuerwerk beliebter Melodien, das den Gästen lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Erwartungen waren hoch am Samstag in Tegernau. Trotz heftigen Schneetreibens strömten die Zuhörer in Scharen in die Halle. Immer mehr Stühle mussten herangeschafft werden, um allen, die gekommen waren, um den Melodien zu lauschen, einen Sitzplatz zu verschaffen. Und egal wie hoch die Erwartungen gewesen sein mögen. Keine wurde enttäuscht. Es war kein Doppelkonzert zweier Vereine, wie man sie kennt. Sänger und Sängerinnen des Gesangvereins Wieslet und die zu einem gemischten Projektchor erweiterten Sänger des Gesangvereins Tumringen bestritten das gesamte Programm als ein geschlossenes Gesangsensemble und wurden vom Start weg vom begeisterten Applaus des Publikums durch das Programm getragen. Nach Songs aus den Musicals „Phantom der Oper“, „Cats“ und „Oklahoma“ stürmten zu „We will rock you“ die Jungsänger des Kinderchors Tumringen die Bühne und gaben als Piraten einen fulminanten Einstand. Bei jedem einzelnen der Titel – sei es „America“ aus der Westside Story oder dem „Halleluja“ rissen die Sängerinnen und Sänger mit ihrer puren Sangesfreude das Publikum regelrecht mit und mehr als einmal entstand der überzeugende Eindruck, dass die große Bühne der Tegernauer Halle für die tanzenden, klatschenden und swingenden Sänger zu eng wurde.

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So überwältigend die Chöre in Szene gesetzt wurden, so muss doch der Solistinnen besonders gedacht werden. Bei den Soli der Sopranistin Claudia Pfeiffer hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Mit ihren innigen Titeln wie „Music of the night“, „Memory“ oder „I will always love you“ erzeugte sie bei ihren lauschenden Zuhörern Gänsehaut und bei der Ballade von „Bonnie and Clyde“ meinte man mitten im Film zu sein. Mit „Don’t cry for me Argentina“ riss sie ihr Publikum endgültig von den Stühlen. Christa Schmieder-Wenzel trat zusammen mit dem Ad Hoc Ensemble zuerst bei einem James-Bond-Medley kraftvoll in Erscheinung und eroberte dann als Aladdin alle Herzen im Saal.

Besondere Erwähnung verdient auch das Musik-Ensemble mit Susanne Hagen am Klavier, Uli Pfleiderer an der Gitarre, Frank Engler am Bass und Natalie Ühlin am Schlagwerk die dem Gesangsprogramm die mitreißende Konzert-Live-Atmosphäre verliehen.

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