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„68 – Was bleibt“ – Lesung und Diskussion mit Ueli Mäder

Kommunale Mitteilung - meinWiesental.de

Lörrach. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lörrach 1968 – Modernisierung und Revolte“ lädt die Stadt Lörrach am Montag, 12. November um 19 Uhr zu einer Lesung und Diskussion mit dem Basler Soziologen Ueli Mäder ins Dreiländermuseum. Ueli Mäder hat im Mai dieses Jahres eine umfassende Aufarbeitung der Schweizer Unruhen und Proteste aus dem Jahr 1968 vorgelegt. Im Dreiländermuseum wird er aus seinem Werk lesen und insbesondere die Geschehnisse am Rheinknie genauer beleuchten.

Lörrach war 1968 eine kleine Stadt am Rande der Republik, die kaum wahrgenommen wurde. Doch erstaunlicherweise gründete sich gerade hier ein Republikanischer Club. Lörracher Jugendliche und junge Menschen diskutierten über den Sozialismus, protestierten gegen verkrustete Strukturen in Staat und Gesellschaft und probten den Aufstand gegen das Establishment. Auch im benachbarten „großen“ Basel gab es – wie in anderen Schweizer Großstädten auch – vergleichbare Bestrebungen und Entwicklungen.

Was hat der 68er-Aufbruch bewirkt? Kulturell viel, politisch wenig, so lautet eine gängige These. Zu Recht? Hundert Interviews mit Ehemaligen von dies- und jenseits der Grenze dokumentieren Erfahrungen, Aktivitäten und konkrete Projekte, die teilweise noch heute existieren. Es wird daran erinnert, wie der 68er-Aufbruch zustande kam, was ihn kennzeichnet und inwieweit er noch heute aktuell ist: in Lörrach und auch anderswo in der Welt.
Ueli Mäder, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Basel und der Hochschule für Soziale Arbeit. Er nahm 1968 aktiv am politischen Aufbruch teil. Zuletzt erschien von ihm im Rotpunktverlag das Buch „macht.ch. Geld und Macht in der Schweiz“ (2015).

Eine Mitteilungb der Stadt Lörrach

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