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Zeller Theatertruppe spielt am Preisträgerfestival in Karlsruhe

Karlsruhe/Zell. Die Funkmikrofone sind noch nicht justiert. Die Beleuchtung blendet. Vor der Bühne ist ein Bühnenarbeiter noch mit dem Verlegen von Kabeln beschäftigt. Die Souffleuse ist ausgefallen. Regisseur Gotthard Jost drängt dennoch seine Schauspieler, mit der Probe endlich zu beginnen. Ohne Wenn und Aber. Dann legen sie los: Das Ensemble der Zeller Trachtengruppe tritt heute Abend im Festsaal auf dem Campus des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) auf – als Gewinner des Landesamateurtheaterpreises Lamathea 2017. Trotz aller Widrigkeiten legen sie sich ins Zeug, spielen den ersten Akt durch, mit Tempo, Elan und Herzblut. Vorhang zu. Pause. Es gibt lobende Worte vom Regisseur, belegte Brötchen und die langersehnten Funkmikrofone. Die Beleuchtung ist auch optimiert. Auch der Bühnenarbeiter verlegt keine Kabel mehr. Nicht dass er fertig wäre, aber der erste Akt der Komödie „Verliebt, verlogen, verheiratet“ hat ihn so zum Lachen gebracht, dass er nicht mehr arbeiten kann. Weiter geht es mit dem zweiten Akt. Ebenso gekonnt wie routiniert. So spielt sich die nachmittägliche Probe der Zeller Amateurtheatertruppe der Trachtengruppe ab. Es gilt am Abend das preisgekrönte …

Schwitzen, schweißen, finanzieren

Sommer, Sonne, Ferienzeit. Manch einer ist schon in den Ferien oder träumt zumindest vom bevorstehenden Urlaub. Das Geschrei der badenden und spielenden Kinder im Zeller Freibad hört man bis hierher. Wer denkt da schon an den Fasnachtsumzug? Keiner? Von wegen. In der Grönländer Seilerburg ist es ebenfalls warm. Zu den hochsommerlichen Temperaturen kommt die Wärme durch das Schweißen am neuen Unterbau für den Fasnachtswagen. Es wird emsig gearbeitet. Für den Fasnachtsumzug. Und das mitten im Sommer. Grönland-Vogt Jürgen Sprich erzählt mit Schweißperlen auf der Stirn, warum hier gearbeitet wird: Der alte Fasnachtswagen ist nicht mehr wirklich fahrtüchtig. Eine weitere TÜV-Abnahme wohl nicht mehr möglich. Schon im vergangenen Jahr hat man sich um einen neuen Wagen gekümmert. Ein Unterfangen, das für eine Zeller Fasnachtsvogtei finanziell unmöglich zu stemmen ist. In ihrer Not haben sich die Grönländer an den Pfaffenberger Christoph Philipp gewandt. Er ist so etwas wie ein vogteilich unabhängiger Wagenbauspezialist. Zu ihm gehen fast alle Zeller Wagenbauer, wenn’s Probleme gibt. Der „Stöffeli“, wie ihn alle nennen, weiß immer Rat. Er hilft auch den Grönländern: Er …