Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wirtschaft

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Im Herbst geht das neue DPD-Paketsortierzentrum in Steinen in Betrieb

„Hier im Süden Deutschlands sind wir dringend auf zusätzliche Kapazitäten angewiesen, da der boomende E-Commerce für stetig steigende Paketmengen sorgt“ erklärt Thomas Ohnhaus, Regional-Geschäftsführer bei DPD Deutschland. Mit ihrem 78. Standort in Steinen, erhofft sich der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD genau das: eine Entlastung des bestehenden Standortes in Freiburg durch eine Belieferung des äußersten Südwesten Deutschlands im Dreiländereck und am Hochrhein sowie des Südschwarzwald bis in Höhe Müllheims. Durch diese Investition sei das Unternehmen noch besser auf die steigenden Paketmengen vorbereitet, die vor allem beim Versand an private Empfänger erwartet werden, so Ohnhaus ferner. Bei dem Neubau in Steinen handelt es sich um ein so genanntes Paketsortierzentrum, welches auf einer Fläche von 30.000 m² neben der Kläranlage gebaut wurde. Es soll rund 80 Mitarbeiter beschäftigen, wobei die Kapazitäten aus Unternehmenssicht zukünftig sogar noch deutlich ausgebaut werden können. Zu Beginn schätzt DPD, dass bis zu 10.000 Pakete täglich umgeschlagen werden können. Bereits seit den 80er Jahren gibt es Pläne das Gebiet zwischen dem Fluss Wiese und der B317 für Gewerbeansiedlung zu nutzen. Das DPD-Zentrum setzte …

Adam Lasertechnik verdoppelt die Fertigungsflächen

Bisherige Firmenfläche in Todtnau wird auf 700 Quadratmeter erweitert Todtnau (hf). „Unser Neubau ist ein klares Bekenntnis zum Standort Todtnau“, erklärte Firmenchef Markus Adam beim Spatenstich zur Erweiterung der Adam Lasertechnik am Donnerstag. Das Unternehmen, das seit 1986 in Todtnau tätig ist, erweitert mit dem Neubau von Produktions- und Lagerflächen seine Betriebsfläche auf insgesamt 700 Quadratmeter. „Die Strategie lautet für uns, die Zukunft zu gewinnen. Dafür stellen wir jetzt die Weichen“, betonte Markus Adam. In einer „Zeitreise“ schilderte Werner Adam den bisherigen Werdegang des Unternehmens. Adam Lasertechnik startete 1986 seine Tätigkeit mit dem Polieren von Spritzguss-Werkzeugen im elterlichen Anwesen, setzte 1999 auf einer Produktionsfläche von 200 Quadratmetern mit der Weiter-Entwicklung auf Laser-Schweißtechnik neue zukunftsorientierte Schwerpunkte. Bis 2002 kam die Laserbeschriftung im Serienbereich und Werkzeugbereich hinzu. 2003 wurde mit einem Neubau die Produktionsfläche zum ersten Mal verdoppelt. Es folgte eine Aufrüstung des Maschinenparks mit mehreren Laserschweißmaschinen. Beschäftigt werden derzeit 17 Mitarbeiter. Mit dem Entscheid, hinter dem Neubau des Bauhofs der Stadt Todtnau jetzt eine neue Halle zu realisieren und damit die Produktions- und Lagerflächen zu verdoppeln, …

VR-Bank eG Schopfheim-Maulburg schüttet knapp 250.000 Euro an Dividenden aus

Zufriedenstellendes Ergebnis, aber Vorstand sieht Wolken am Horizont Maulburg (hf). Die Vorstände der VR-Bank eG Schopfheim-Maulburg konnten ihren Mitgliedern bei der Vertreter-Versammlung am Dienstag von einem zufriedenstellenden Ergebnis im Jubiläumsjahr 2015 berichten. Das betreute Kundenanlagevolumen stieg um 20,8 Millionen Euro (entspricht 5,1 Prozent), das Kundenkreditvolumen erhöhte sich um 37 Millionen Euro (entspricht 8,2 Prozent). Das Jahresergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit liegt mit 4,2 Millionen Euro nur knapp unter dem Vorjahresergebnis. Die Vertreter-Versammlung folgte einstimmig dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und stimmte einer Dividendenzahlung an die Mitglieder von 4,75 Prozent zu, das entspricht insgesamt 248.471.05 Euro, die in den nächsten Tagen an die Mitglieder ausgezahlt werden. In ihren Ausführungen machten die Vorstände Ines Niederschuh und Bernhard Schlageter aber auch klar, dass die Rahmenbedingungen für die Banken schwieriger werden. Niedrigzinspolitik der EZB und ständig steigende regulatorische Vorschriften belasten gerade die mittleren und kleineren Banken. Ob für die kommenden Jahre die gewohnte Dividende von 4,75 Prozent aufrecht erhalten werden kann, ließ Vorstand Bernhard Schlageter daher offen. Foto: von links – Ines Niederschuh, Alexander Graf, Andreas Philipp und Bernhard …

Den Kunden als Menschen wahrnehmen

Neue Montagsakademie des Gewerbevereins ist für alle interessant / interaktiv und praxisnah Schönau (vw). Mit der Schönauer Montagsakademie hat der Gewerbeverein ein neues Angebot ins Leben gerufen, dass auch kleinen Unternehmen sowie Selbstständigen, aber auch den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten soll, öfters im Jahr Coachings und Unternehmensberatung wahrzunehmen, die sie sich sonst gar nicht erst leisten könnten. Die Auftaktveranstaltung am Montagabend war ein erster Erfolg. Bärbel und Sebastian Rockstroh vom 360-Grad-Unternehmenscoaching BetterThanPossible aus Münstertal widmeten sich dabei dem Thema „So läuft’s rund – im Kreislauf der Begeisterung“. Dabei erläuterten sie, wie ein Chef aus Leidenschaft die Mitarbeiter motivieren kann, sich dies wiederum auf die Stammkunden positiv auswirkt, damit diese treu bleiben und dies wiederum für Neukunden sorgt. Zuerst ging es um die typischen Frust-Faktoren von Chef und Chefin, aber auch von Arbeitnehmern. So seien letztere vor allem frustriert, wenn sie über- oder unterfordert seien, keine Entwicklungsmöglichkeiten hätten oder eine schlechte Stimmung im Betrieb herrsche. Schon schnell wurde klar, dass die Montagsakademie für alle gedacht ist – vom Mitarbeiter der allerkleinsten Firma bis zum Chef eines …

Im Kreislauf der Begeisterung

Interview zur neuen Montagsakademie des Gewerbevereins Schönau Der Gewerbeverein Schönau startet mit der Montagsakademie ein neues regelmäßiges Angebot für Arbeitgeber und Arbeitnehmer  mit Vorträgen und Seminaren im Dreimonats-Rhythmus.  Im Interview stellten Denise Drändle, die Vorsitzende des Gewerbevereins, sowie Sebastian und Bärbel Rockstroh von der Unternehmensberatung BetterThanPossible die neue Montagsakademie vor. Das Gespräch führte Verena Wehrle. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die Montagsakademie zu starten? Denise Drändle: Gemeinsam wollen wir Hand in Hand unseren Wirtschaftsstandort für alle attraktiv erhalten. Wir machen dafür schon recht viel mit Veranstaltungen und dem „Made in Schönau-Heftle“ etc. Aber wir wollten unseren Mitgliedern, egal ob große oder kleine Unternehmen, eine Möglichkeit bieten, Fortbildungen zu bekommen, ohne, dass man immer weit fahren muss oder viel Geld ausgeben muss. So, dass es für jeden greifbar ist. Die Montagsakademie richtet sich nicht nur an unsere Mitglieder, jeder ist willkommen. Unter „Montagsakademie“ kann man sich erst mal nicht so viel vorstellen. Was ist das genau? Denise Drändle: Die Montagsakademie wird im Dreimonats-Rhythmus immer montags stattfinden. Wir werden verschiedene Vorträge und Workshops zu ganz …

Märchenonkel im Schafspelz?

Gewagt oder politisch unklug? Man wird trefflich darüber streiten können, ob sich die Industrie und Handelskammer Hochrhein-Bodensee sowie die Wirtschaftsjunioren Hochrhein einen Gefallen getan haben, den umstrittenen SVP-Politiker Christoph Blocher zum Vortrag unter dem Titel „Warum ist die Schweiz wirtschaftlich erfolgreicher als die EU?“ einzuladen. Nicht weil diese Frage uninteressant wäre – so die vorausgesetzte These wirklich eine solche ist und nicht bloß eine Behauptung, sondern weil Christoph Blocher für eine Schweiz steht, die nicht am grenzüberschreitenden Wirtschaften interessiert ist. Und das liegt doch eigentlich im ureigenen Interesse aller Unternehmer hier in der Grenzregion von Basel bis zum Bodensee. Aus deutscher Perspektive war es dann umso erstaunlicher, wieviel beifälliges Schmunzeln der freundliche, ältere Herr aus der Nachbarschaft an diesem Abend im großen Saal der IHK in Schopfheim erntete, als er in seinen eher hausbackenen Vortrag mit deutlichen Längen das eine oder andere Späßchen mischte. Unversehens stellt sich die Frage, was diesen Unternehmer aus Schaffhausen zu einem der bekanntesten Politiker der Schweiz gemacht hat. Mit dem einschläfernden Charisma  des „Märchenonkels“ brachte Christoph Blocher seine Kernaussagen unters Publikum: Das „Volk als Souverän“, die „neutrale Unabhängigkeit“ …