Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rheinfelden

Kunst trifft Klima

Mit einer gemeinsamen Aktion machen vier Kommunen in der Region auf das Thema Klima aufmerksam: Unter dem Motto „Kunst trifft Klima“ wenden sich die Klima- bzw. Umweltbeauftragten aus Rheinfelden, Schopfheim, Bad Säckingen und Murg sowie das Kulturamt Rheinfelden an Künstler der Region Rheinfelden – Lörrach – Hochrhein. Alle bildenden Künstler sind eingeladen, sich mit dem Thema „Klima“ auseinander zu setzen und dieses auf besondere Weise für andere sichtbar, greifbar und erlebbar zu machen. Die zu schaffenden Kunstwerke sollten dabei in direktem Bezug zur Wanderausstellung „Klima? Wandel. Wissen!“ der Initiative Germanwatch stehen, deren Inhalte Interessierte auf der Webseite des Vereins nachlesen können. Die Kunstwerke können sich entweder direkt mit den Themenbereichen der Ausstellung auseinander setzen, oder ein persönliches Statement zur individuellen Auseinandersetzung mit dem Klimawandel bildhaft machen. Technisch unterliegen die Arbeiten keiner Begrenzung und können zum Beispiel aus einer Malerei, einer Fotografie, einem Film, einer Skulptur, einem Comic oder auch einem Streetart-Werk bestehen. Von der Größe her sollten sie jedoch an durchschnittliche Innenräume angepasst werden. Aus allen eingereichten Arbeiten wählt eine Jury maximal zehn Kunstwerke aus, …

Wieder zurück: Amore e Som in Schopfheim!

Für diejenigen, die nach den Pfingstferien das Fernweh packt und der Wunsch wieder zurück in die südlichen Länder zu fliegen drängt, empfehlen wir den Konzertbesuch von Amore e Som (zu deutsch: Liebe und Sound). Die Musiker holen Sie in das Urlaubsfeeling zurück: mit einer Mischung aus Chamamé, Samba, Milonga, Bossa Nova und Afro-Samba entführen sie Sie in die Rythmen Lateinamerikas. Entstanden ist Amore e Som aus einer Partnerschaft zwischen dem Gitarristen Gabriel Selvage (7-String Guitarre) und der Sängerin Alana Moraes. Die beiden erfahrenen Musiker sind in Harmonie und Zusammenspiel ideal aufeinander abgestimmt. Das Resultat davon liegt auf der Hand: Mit Amore e Som haben die Musiker nicht nur in Brasilien einen außerordentlichen Erfolg feiern dürfen, sondern begeistern seit 2014 auch auf ihrer Tournee durch Europa und China und lassen uns in der Region die Einflüsse aus Brasilien, Argentien und Uruguay hören und spüren. Diesen Freitag dürfen wir sie zum zweiten Mal in der St. Agathen Kirche in Schopfheim-Fahrnau begrüßen. Ihre Ausbildung starteten beide Musiker bereits mit jungen Jahren in ihrem Heimatland Brasilien: Mit 13 Jahren …

Überraschung! Das Zentralklinikum kommt nach Lörrach

Eindeutiger Entscheid nach einem fragwürdigen Verfahren Ein Kommentar Wiesental (hf). In seiner Sitzung vom vergangenen Mittwoch sprach sich der Kreistag eindeutig für Lörrach als den Standort für das geplante Zentralklinikum aus (42 Pro, neun Contra, bei einer Enthaltung). Damit liegt ein klarer Entscheid  der von den Bürgern im Landkreis gewählten Kreisräte vor, an dem es nichts zu deuteln gibt. Über das Verfahren, das zu diesem Entscheid geführt hat, darf man sich allerdings so seine Gedanken machen. Als im Landkreis deutlich wurde, dass die vorhandenen drei Kreiskliniken nicht mehr zukunftsorientierten Anforderungen genügen würden, war man sich einig, dass über neue Lösungen nachgedacht werden muss. Von Anfang an waren sich Landratsamt, Kreisrat und die Kreiskliniken GmbH darüber bewusst, dass es sich um eine Frage handelt, die große Emotionen auslösen kann. Darum war es sicher eine gute Entscheidung einen kompetenten externen Berater zu engagieren, der den Entscheidungsprozess begleiten und moderieren sollte. In einer ersten Phase wurden die bestehenden Klinken analysiert und hinsichtlich einer möglichen Sanierung evaluiert. Im Oktober des vergangenen Jahres entschied dann der Kreisrat einstimmig, dass eine …

Recht undurchsichtig – oder eine ganz linke Nummer!

Manchmal könnte man, … Na, ja, also natürlich nur so vor dem geistigen Auge. Aber spätestens wenn die Kreisräte am 5. April 2017 bei ihrer Sitzung eine Vorentscheidung für den Klinikstandort Lörrach gefällt haben, wird wohl allen Bürgerinnen und Bürgern nördlich und östlich des Steinener Kreisels die Galle steigen. Nicht weil ein Mehrheitsentscheid gefällt wurde, über den man durchaus kontrovers streiten kann. Nicht weil wohl überlegte Argumente für den einen oder den anderen Standort sprechen. Auch nicht, weil eine gezählte und gefühlte Minderheit nicht mit dem Beschluss der Mehrheit leben könnte. Sondern weil alle miteinander von gewieften Taktikern für dumm verkauft wurden. Denn die Diskussion um den künftigen Standort wurden von Anfang an unredlich geführt, ebenso wie das Procedere undurchsichtig geblieben ist. Lörrach und seine politischen Vertreter wollten von Anfang an den Standort Lörrach. Aber anstatt Interessen als solche zu formulieren, ließ man eine „Matrix“ erstellen – mit der parallel kommunizierten Fassade eines wie auch immer definierten „objektiven Verfahrens“. Neudeutsch würde das „fake“ oder „alternative Fakten“ heißen. Denn dieses objektive Verfahren hat es nie gegeben. Vielmehr wurde die „Matrix“ in der Bewertung manipuliert – und alle …

Kritik an Informationspolitik des Zweckverbands Dinkelberg

Meldungen über bakterielle Verunreinigungen im Trinkwasser lösen Verunsicherung aus Schopfheim (hf). Deutliche Kritik an der Informationspolitik des Zweckverbands äußerte Stadtrat Wilhelm Hundorf an der letzten Sitzung des Zweckverbands Wasserversorgung Dinkelberg. Meldungen der Badenova Rheinfelden über bakterielle Verunreinigungen im Trinkwasser eines Teils der Dinkelberg-Dörfer, die über die Presse und teilweise über das Radio verbreitet wurden, hätten in Teilen der Bevölkerung große Verunsicherung ausgelöst. Während entsprechende Nachfragen beim Zweckverband diese Meldungen nicht bestätigten. Oberbürgermeister Klaus Eberhardt pflichtete dieser Kritik bei. Die Meldungen der Badenova, es seien Kolibakterien an drei Übergabepunkten zum Versorgungsnetz im Bereich Rheinfelden festgestellt worden, habe Verunsicherung und Besorgnis ausgelöst. Klaus Eberhardt betonte, der Zweckverband habe die Verpflichtung gegenüber der Bevölkerung bei solchen Vorfällen schnell und umfassend zu reagieren. Er regte an, die Frequenz der Beprobungen der Wasserqualität zu erhöhen. Versammlungsleiter Jürgen Multner stellte fest, der Zweckverband habe mit Augenmaß reagiert. Gerd Woop, technischer Betriebsleiter, berichtete, dass im Bereich des Zweckverbands keine Verkeimungen bei Beprobungen festgestellt wurden. Die Ursache der von der Badenova am 4. November gemeldeten Verunreinigungen ist nach wie vor unbekannt. Solche Verunreinigungen …