Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gemeinde kleines Wiesental

Gemeinderat beschließt Zentralkindergarten mit Krippe

Entschei d vorbehaltlich der „weitgehenden Finanzierung über Förderung und Zuschüsse“ Kleines Wiesental (hf). Mit deutlicher Mehrheit entschied der Gemeinderat Kleines Wiesental am Mittwoch den Bau eines zentralen Kindergartens mit angeschlossener Krippe in der Nachbarschaft der Nachbarschafts-Grundschule in Tegernau. Das bedeutet auch, dass die drei heute noch bestehenden Kindergärten – Wieslet, Wies und Neuenweg – geschlossen werden sollen. Der Entscheid wurde gefällt „vorbehaltlich der weitgehenden Finanzierung über Fachförderung und Zuschüsse“, wie Bürgermeister Gerd Schönbett erläuterte. In der Frage des Erhalts oder der Schließung der drei bestehenden Kindergärten zeigte sich auch am Mittwoch, dass sich klare Lager gebildet haben. Vor Beginn der Sitzung stellte Patricia Fromm (Wies) den Antrag die Punkte „Einrichtung einer Kinderkrippe“ und „Standorte der Kindergärten“  von der Tagesordnung zu nehmen, da diese Fragen nicht in den Ortschaftsräten vorentschieden werden konnten. „Bei jedem Bauantrag holen wir die Meinung des Ortschaftsrates ein, aber in dieser wichtigen Frage wurden die Ortschaftsräte nicht angehört“, begründete Patricia Fromm ihren Antrag. Gerd Schönbett entgegnete, dass Bauanträge nur den entsprechenden Ortsteil betreffen und darum der Ortschaftsrat gehört werden müsse. Aber die …

Breitband-Versorgung Neuenweg wird in Angriff genommen

Kann ein Nahwärmenetz für Neuenweg mit realisiert werden? Neuenweg (hf). In einer Bürger-Veranstaltung am vergangenen Montag informierten der Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband, Paul Kempf, über das weitere Vorgehen in der Planung des weiteren Vorgehens zur Versorgung des Ortsteils Neuenweg mit schnellem Internet. Bürgermeister Gerd Schönbett informierte zusätzlich, dass es Interesse bei den Bürgern Neuenwegs gibt, im Zuge der umfassenden Kanalbauarbeiten im Dorf, auch die Möglichkeiten eines eigenen Nahwärmenetzes im Dorf zu evaluieren. Wie schon vorher in anderen Ortsteilen des Kleinen Wiesentals informierte Paul Kempf über den geplanten Anschluss der Haushalte in Neuenweg an die Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaser-Leitungen. Dieses Projekt gewinnt an Dringlichkeit, da die Verlegung der Glasfaser-Verbindungen mit den anstehenden Kanalbau-Maßnahmen im Dorf verbunden werden soll. „Wenn wir im Zuge der Kanalbau-Maßnahmen sowieso das halbe Dorf umgraben müssen, ist es aus Kostengründen zwingend, dass wir die Verlegung der Breitband-Verbindungen mit dieser Maßnahme verbinden“, erklärte Paul Kempf. Geplant ist also, schon im Juli 2017 die anstehenden Baumaßnahmen auszuschreiben, damit im September unter Umständen die Aufträge bereits erteilt werden können, damit das Projekt der …

Richtfest am neuen Werkhof im Kleinen Wiesental

Rohbau fertig nach fünf Monaten Bauzeit Kleines Wiesental (hf). Nach nur fünf Monaten Bauzeit – und zwei Monaten Winterpause – konnte am Mittwoch in Tegernau im Kleinen Wiesental am neuen Werkhof Richtfest gefeiert werden. „Was lange währt wird endlich gut“, erklärte Bürgermeister Gerd Schönbett in seiner kurzen Ansprache. Man habe lange diskutiert, bis man sich endlich für den Standort nahe der Nachbarschaftsschule entschieden habe. „Aber heute sind wir alle sicher, dass dieser Standort eine gute Entscheidung war“, fügte der Bürgermeister hinzu und bedankte sich bei allen Unternehmen und Handwerkern, die hier gute Arbeit geleistet hatten. Zahlreiche Mitarbeiter der Verwaltung, des Werkhofs und der am Bau beteiligten Unternehmen nahmen am Richtfest teil. Architekt Roland Böttcher würdigte in seiner Ansprache alle Unternehmen, die für den Rohbau teilweise unter erschwerten Bedingungen ihre Leistungen zuverlässig erbracht hatten. Jetzt steht das 36 Meter lange Gebäude. Nachdem rund 2.300 Kubikmeter Aushub abgefahren worden waren, sah es durch das eindringende Grundwasser fast so aus, als wolle man nicht einen Werkhof, sondern einen zweiten Nonnenmattweiher anlegen, scherzte Roland Böttcher. Aber glücklicherweise fanden sich …

Klage der Gemeinde Kleines Wiesental gegen Abwasser-Verbandsumlage 2012 abgewiesen

Umlagemaßstab für Verbandsumlage nicht rechtswidrig Steinen (hf). In der Verbandssitzung des Abwasserverbands Mittleres Wiesental informierte der Verbandsvorsitzende, Christof Nitz, dass der Verwaltungsgerichtshof Mannheim am 30 März 2017 entschieden hat, die Klage der Gemeinde Kleines Wiesental gegen den Umlagebescheid 2012 zur Erhebung der Verbandsumlage auf Grundlage der Trockenwettermessreihe zurückzuweisen. „Es besteht daher kein Anlass, an dem in der Satzung des Verbands festgeschriebenen Umlagemaßstab etwas zu ändern“, betonte Christof Nitz. Die Gemeinde Kleines Wiesental hatte gegen den Umlagebescheid 2012 zur Erhebung der Verbandsumlage auf der Grundlage der Trockenwettermessreihe Widerspruch eingelegt. Das Landratsamt Lörrach hatte diesen Widerspruch zurückgewiesen. Gegen diesen Entscheid hatte die Gemeinde Kleines Wiesental vor dem Verwaltungsgericht Freiburg geklagt. Daraufhin wurden vom Verwaltungsgericht Freiburg im September 2015 der Umlagebescheid aus 2012 und der Widerspruchsbescheid des Landratsamtes aufgehoben.  Gegen dieses Urteil des Gerichts in Freiburg hatte der Abwasserverband seinerseits Berufung eingelegt. In der Sache hat nun der Verwaltungsgerichtshof Mannheim am 30. März entschieden: Der VGH Mannheim hat der Berufung des Abwasserbands  stattgegeben. Insbesondere führt der VGH aus, dass die Zielsetzung, einen Anreiz für die Reduzierung des Fremdwasseranteils …

Nahwärme-Projekt Wies steht vor dem Entscheid

Starke Bürgerbeteiligung an der Informations-Veranstaltung Kleines Wiesental (hf). Rund 100 interessierte Bürger nahmen am Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus in Wies an der Informations-Veranstaltung zum geplanten Nahwärmenetz in Wies teil. Die interessierten Betreiber – EnergieDienst und EWS Energie GmbH – stellten ihre Konzepte und erste Kalkulationsdaten vor. Jetzt liegt es am Entscheid der Bürger, wer im kommenden Jahr das Nahwärmenetz bauen soll. Auf Einladung der Gemeinde und der Ortsverwaltung erhielten die beiden Unternehmen, die sich um Bau und Betrieb des Nahwärmenetzes in Wies bewerben, am Donnerstag Gelegenheit, ihre Konzepte vor der Bürgerschaft vorzustellen. Die EWS Energie GmbH bemüht sich seit längerem um das Projekt, das nach dem Nahwärmenetz in Tegernau, das vom Kraftwerk Köhlgartenwiese realisiert wurde, in Wies auf den Weg gebracht werden soll. Nachträglich hatte sich EnergieDienst bei der Gemeinde gemeldet und ebenfalls Interesse bekundet. Bei der Information stellte Jörg Bleile für EnergieDienst eine Konzeption vor. Nach dieser Konzeption soll ein Nahwärmenetz mit einer Heizzentrale im Dorfgemeinschaftshaus und einer Solarthermie- oder einer PV-Anlage auf dem Dach gebaut werden. Eingesetzt werden sollen zwei Holzkessel, damit auf den …

Bürgermeisterwahl im Kleinen Wiesental

Gerd Schönbett mit fast 90 Prozent wiedergewählt Kleines Wiesental (hf). Bei der Bürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag haben die Bürger des Kleinen Wiesentals mit einem überzeugenden Votum Gerd Schönbett mit fast 90 Prozent Zustimmung ihrem Bürgermeister ihr Vertrauen ausgesprochen. Auch wenn es keinen Gegenkandidaten gab und draußen schönes Frühlingswetter lockte, war die Wahlbeteiligung mit fast 45 Prozent (44,91 Prozent) zufriedenstellend und entsprach auch den Vorstellungen von Gerd Schönbett, der sich 40 + gewünscht hatte. Das Ergebnis selbst fiel mit fast 90 Prozent der gültigen Stimmen (89,16 Prozent) absolut überzeugend aus und lag deutlich über den 59 Prozent, die Gerd Schönbett bei seinem Amtsantritt 2009 für sich verbuchen konnte. „Das ist ein gutes Zeichen für die Gemeinde und ein klarer Beweis für die Zufriedenheit der Bürger“, betonte Ulrich Hoehler, erster Landesbeamter im Landkreis, der für Landrätin Marion Dammann die Glückwünsche des Landratsamtes überbrachte. Der gute, gewachsene Zusammenhalt in der im Jahr 2009 gegründeten Einheitsgemeinde aus acht vormals selbständigen Gemeinden wurde bei der Wahlfeier am Sonntagabend von den Musikern aus dem Tal demonstriert. Musiker aus allen Musikvereinen der …

Kleines Wiesental – Neujahrsempfang – Ehrungen

Flüchtlingshelfer sind ein Gewinn für die Ortsteile Kleines Wiesental (hf). Es ist eine gute Tradition, zum Neujahrsempfang der Gemeinde Bürger zu ehren, die sich um die Gemeinde und die Bürger verdient gemacht haben. „Wir haben im Tal so viele engagierte und motivierte Menschen, dass wir vereinbart haben, dass die Ehrungen je Ortsteil von den Ortsvorstehern in den Ortschaftsräten vorgenommen werden“, erläuterte Gerd Schönbett beim Neujahrsempfang der Gemeinde Kleines Wiesental. Daher gab es am Freitag in Raich Ehrungen von Seiten der Ortsvorsteherin Sigrid Fricker für den Ortsteil und Gerd Schönbett für die Gemeinde Kleines Wiesental.   Sigrid Fricker bat einige Aktive des Brauchtumsvereins Kleines Wiesental auf die Bühne. „Ich will betonen, die Personen, die wir jetzt ehren, stehen in Vertretung für alle im Dorf, die sich bei verschiedenen Anlässen mit herausragendem Engagement eingesetzt haben“, eröffnete die Ortsvorsteherin ihre Ansprache. „Der Brauchtumsverein ist ein Paradebeispiel für das Engagement des Dorfes“, erläuterte Sigrid Fricker. Bei allen Veranstaltungen kann sich der Ortschaftsrat auf die Motivation und das Engagement der Bürger verlassen. „Ob es das Brauchtumsfest oder der Brauchtumsmarkt ist, …

Bürgermeister Gerd Schönbett zu beachtlichen Erfolgen und bleibenden Herausforderungen

Jüngste Gemeinde des Landes sieht der Zukunft mit Zuversicht entgegen Kleines Wiesental (hf). Trotz geradezu abenteuerlicher Schneeverhältnisse hatten es sich zahlreiche Bürger nicht nehmen lassen, am Neujahrsempfang der Gemeinde Kleines Wiesental in der Lindenhalle zu Raich teilzunehmen. Umrahmt von einem abwechslungsreichen kulturellen Programm zog der Bürgermeister eine positive Bilanz des letzten Jahres und blickte mit Zuversicht auf die noch ausstehenden Herausforderungen. Hausherrin, Ortsvorsteherin Sigrid Fricker, begrüßte die Anwesenden und gab zum Einstieg einen Überblick über den Ortsteil Raich und seine Geschichte. Danach hatte der Bürgermeister, Gerd Schönbett , das Wort. In seiner Begrüßung erwähnte er besonders, dass er sich freue, dass Michael Sladek als Vertreter der EWS Schönau, und Martin Halm, Geschäftsführer des Kraftwerks Köhlgartenwiese zum Neujahrsempfang gekommen waren. Ganz besonders begrüßte er die Gäste aus der Flüchtlingsunterkunft in Bürchau und die Mitglieder der beiden Helferkreise. Im Blick auf die Gemeinde erläuterte der Bürgermeister, dass sich die generellen Probleme, mit denen sich die Gemeinde konfrontiert sieht, weiter bestehen. So geht die Einwohnerzahl im Kleinen Wiesental seit Jahren zurück. Die Zahl der Bürger unter zehn Jahren …

Großer Zuspruch für ein Zentralklinikum in Schopfheim

Christof Nitz stellt Argumente für einen Klinik-Standort Schopfheim vor Kleines Wiesental (hf). Auf Einladung des CDU-Ortsverbands Kleines Wiesental stellte Bürgermeister und Kreisrat Christof Nitz bei einer öffentlichen Versammlung die Argumente für einen Klinik-Standort Schopfheim vor. Von den mehr als 40 anwesenden Bürgern aus dem Kleinen, dem Oberen Wiesental und aus Schopfheim erhielt er großen Zuspruch für die beschriebene Lösung und die Zusage, dass die Bürger sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten nachdrücklich für den Klinik-Standort Schopfheim einsetzen werden. Zu Beginn seines Referats machte Christof Nitz deutlich, dies sei für ihn keine parteipolitische Veranstaltung, sondern die Gelegenheit, einer interessierten Öffentlichkeit einen sachlichen Überblick über den Stand der Diskussionen um ein Zentralklinikum im Landkreis und die Argumente für einen Klinik-Standort Schopfheim zu geben. Im ersten Teil seines Vortrags ging Christof Nitz auf den bisherigen Verlauf der Diskussionen und Beratungen ein. Seit 2013 arbeiten Vertreter des Kreistags und der Klinken GmbH zusammen mit einem externen Fachberater an einem Konzept, um die Krankenhaussituation im Landkreis effizient und zukunftsorientiert zu gestalten. Nach einer Bestandsaufnahme wurde für die drei Standorte Lörrach, Rheinfelden …

Kleines Wiesental verabschiedet Haushalt 2017

Haushalt im sechsten Jahr in Folge ausgeglichen / Für 2017 Investitionen von 4,3 geplant Kleines Wiesental (hf). Im sechsten Jahr in Folge kann das Kleine Wiesental einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. „Die finanzielle Lage der Gemeinde hat sich zwischenzeitlich stabilisiert“, konnte Bürgermeister Gerd Schönbett zu Beginn der Beratungen über den Haushalt feststellen. Er verband diese Feststellung mit einem besonderen Dank an den Gemeinderat für die konstruktive Zusammenarbeit und an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die angesichts der großen Projekte der Gemeinde Außerordentliches geleistet haben. Zu Beginn der Vorstellung des Haushalts 2017 legte der Bürgermeister Wert auf die Feststellung, dass ein über Jahre ausgeglichener Haushalt der Gemeinde als entscheidender Fortschritt in der Gemeindeentwicklung betrachtet werden darf. „Wir haben diese Stabilisierung trotz Investitionen von rund 14 Millionen Euro in den letzten sechs Jahren erreichen können“, betonte der Bürgermeister. Trotzdem konnten sich in dieser Zeit die Schulden der Gemeinde von 2,7 Millionen auf 2,4 Millioneneuro reduziert werden. Die Allgemeinen Rücklagen stiegen von 0,15 Millionen auf 1,6 Millionen Euro zu Beginn des Geschäftsjahres 2017. Für das kommende Jahr plant …

Probeweise Busverbindung Tegernau – Schönau ab Dezember

Stundentakt Schopfheim – Tegernau vorerst verschoben Kleines Wiesental (hf). Ab Mitte Dezember wird – zunächst probeweise für drei Jahre – eine neue Busverbindung der SBG von Tegernau über Neuenweg und Wembach nach Schönau eingerichtet. Das wurde an der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Mittwoch im Kleinen Wiesental bekannt gegeben. Damit geht ein schon lange geäußerter Wunsch der Bürger des Kleinen Wiesentals nach einer Verbindung ins Obere Wiesental in Erfüllung. Der Bus verkehrt dreimal täglich – montags bis freitags – in jede Richtung. Die Fahrtzeiten sind so gelegt, dass Schüler die Schulen in Schönau pünktlich zum Unterrichtsbeginn erreichen können. Bürgermeister Gerd Schönbett äußerte zu dieser Nachricht bei der Bekanntgabe deutlichen Unmut. „Natürlich ist das eine gute Nachricht. Dass aber auf der anderen Seite die angekündigte Verbindung im Stundentakt von Schopfheim nach Tegernau ohne Rücksprache mit der Gemeinde gestrichen wurde, kann ich nicht nachvollziehen“, erklärte der Bürgermeister.  Gerd Schönbett kündigte an, dass im Januar 2017 Vertreter des Landratsamtes in die Gemeinderatssitzung nach Tegernau kommen werden, um die Frage der Busverbindungen noch einmal mit den Gemeinderäten zu diskutieren.

Bürgermeisterwahl im Kleinen Wiesental am 12. März 2017

Ausschreibung der Stelle erfolgt zum 30. Dezember 2016 Kleines Wiesental (hf). Die Amtszeit von Bürgermeister Gerd Schönbett endet zum 30. Mai 2017. Daher ist die Stelle neu zu besetzen. Der Gemeinderat des Kleinen Wiesentals setzte den Wahltag für die Wahl des Bürgermeisters auf Sonntag, den 12. März 2017, fest. Sollte ein zweiter Wahltermin erforderlich werden, ist hierfür der Sonntag, 2. April 2017, vorgesehen. Der Gemeinderat entschied weiter, die offizielle Ausschreibung der Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters / der hauptamtlichen Bürgermeisterin zum 30. Dezember 2016 im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, im Markgräfler Tagblatt und in der Badischen Zeitung zu veröffentlichen. Im Mitteilungsblatt der Gemeinde kann die Ausschreibung erst zum 13. Januar 2017 erscheinen. Für die Wahl ist ein Gemeindewahlausschuss zu bilden. Den Vorsitz des Wahlausschusses nimmt qua Amt der amtierende Bürgermeister ein. Da der amtierende Bürgermeister wieder zur Wahl antritt, ist ein Vorsitzender aus den Reihen der Wahlberechtigten zu wählen. Der Gemeinderat wählte Jürgen Lacher zum Vorsitzenden. Als Stellvertreterin wurde Claudia Brachlow gewählt. Zu Beisitzern wurden Gerhard Bauer und Sabine Reiß-Sculati, beide Tegernau, bestellt. Bewerben sich mehr Kandidaten …

Schwerpunkt Forstwirtschaft im Gemeinderat Kleines Wiesental

Überschuss von knapp 100.000 Euro im Betriebsjahr 2015 Kleines Wiesental (hf).  Traditionsgemäß steht die Gemeinderatssitzung im Kleinen Wiesental im Oktober ganz im Zeichen der Forstwirtschaft. Anders als in früheren Jahren gab es in der Sitzung vom vergangenen Mittwoch keine kontroversen Diskussionen über das erreichte Ergebnis des Forstwirtschaftsjahrs. „2015 haben wir das beste Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit des Forstes seit Bestehen der Einheitsgemeinde erzielt“, erklärte Bürgermeister Gerd Schönbett und richtete einen herzlichen Dank an Oberforstrat Marco Sellenmerten, an Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig von der FBG Kleines Wiesental sowie an die Revierförster und die Waldarbeiter der Gemeinde. Knapp 100.000 Euro (98.893 Euro) betrug der Überschuss des Forstwirtschaftsjahrs 2015 für die Gemeinde Kleines Wiesental und lag damit knapp 50 Prozent über den geplanten 60.000 Euro. „Das Jahr 2015 hatte durchaus seine ungeplanten Schwierigkeiten“, berichtete Marco Sellenmerten. Zu Beginn des Jahres hatte es starken Schneefall gegeben. Das hatte zu rund 1.000 Festmeter Schneebruch und etwa 300 Festmeter Käferholz geführt, die nicht im planmäßigen Vollzug von 8.260 Festmetern vorgesehen waren. Diese „zufällige Nutzung (ZN)“ wurde im Vollzug berücksichtigt, der aber …

Gemeinderat genehmigt außerordentliche Holzhiebe in Bürchau und Neuenweg

Mittel werden zur Mitfinanzierung der Wasserprojekte verwendet Kleines Wiesental (hf). Auf Antrag der Verwaltung stimmte der Gemeinderat des Kleinen Wiesentals in seiner Sitzung vom Mittwoch zwei a.o. Holzhieben in Bürchau und Neuenweg zu. Diese Holzhiebe sollen im Gemeindewald Bürchau etwa 50.000 Euro und im Gemeindewald Neuenweg etwa 100.000 Euro erbringen. Diese Mittel sollen zur Mitfinanzierung der im Juli bereits beschlossenen wasserwirtschaftlichen Vorhaben in den beiden Ortsteilen dienen. Bei der Diskussion dieses Antrags zeigte sich, dass nicht alle Gemeinderäte mit diesem Vorgehen einverstanden waren. Bürgermeister Gerd Schönbett erläuterte, dass die beiden im Juli beschlossenen Vorhaben trotz der erwarteten Förderung von 75 Prozent einen Eigenanteil für die Gemeinde von 525.000 Euro bedeuten wird, die über Kredite finanziert werden müssten. Bei diesen beiden Vorhaben handelt es sich um den Bau der Wasserversorgung der Belchenhöfe in Neuenweg und die Anpassung und Aufrüstung des Hochbehälters Bürchau mit Kosten von gesamt 2,1 Millionen Euro. Um die Kreditaufnahme der Gemeinde in Grenzen zu halten, schlug die Verwaltung die beiden ao Holzhiebe vor. Diese Hiebe waren mit den Revierförstern und der Forstverwaltung abgesprochen. …

Wiedner können sich kaum noch wehren

Vision eines Windparks auf dem Hörnle sorgt für Kritik Wieden (vw). Bei der Bürgerversammlung in Wieden wurde auch viel Zeit einer Vision eines Windparks auf dem Hörnle gewidmet. Diese Vision stellten Gerhard Kienzler und Roland Philipp von der Windpark Schonach GmbH den Bürgern vor. Derzeit befinde man sich lediglich in der Vorplanung. Die Idee eines Windparks auf dem Hörnle kam – so schien es – bei den meisten anwesenden Wiednern nicht allzu gut an. Die Windpark Schonach GmbH hat schon mehrere Windkraftprojekte realisiert. Seit rund einem Jahr ist sie nun dabei die Windhöffigkeit auf dem Hörnle zu messen. Gemessen wurden dabei 6,35 bis 6,75 Meter pro Sekunde, was ein erwarteter Ertrag von 8 bis 10 Millionen kWh ausmache und circa 3500 Haushalte versorge. Es sei also ein sehr guter Wind für einen wirtschaftlichen Betrieb, so Kienzler. Auf Gemarkung Münstertal liegt das Hörnle im Landschaftsschutzgebiet Schauinsland, auf Wiedner Gemarkung jedoch nicht. Derzeit seien drei Windräder geplant, deren genauer Standort noch offen sei, dabei sei auch möglich, dass eines davon komplett auf Wiedner Gemarkung stehe. Mit einigen …