Alle Artikel mit dem Schlagwort: Flüchtlinge

EWS Schönau und SüdWestStrom überreichen Spende an Helferkreis für Flüchtlinge

Helferkreis Oberes Wiesental wird mit 4.000 Euro unterstützt Schönau. Kurz vor Weihnachten konnte sich der Helferkreis für Flüchtlinge Oberes Wiesental über eine Bescherung freuen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten die EWS Elektrizitätswerke Schönau und die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) dem Flüchtlings-Helferkreis eine Spende über 4.000 Euro. Zu Beginn der Spendenübergabe informierte Peter Knobel, Leiter des Kleiderladens des Helferkreises, dass der Helferkreis für Flüchtlinge in Schönau ins Leben gerufen wurde und dann seine Aktivitäten auf Todtnau und das Obere Wiesental ausdehnen konnte. „Zuerst haben wir eine Kleiderkammer geschaffen, Fahrten zu Ärzten und Behörden organisiert und versucht, den Menschen ein ‚Willkommen‘ zu vermitteln“, erzählte Peter Knobel. Inzwischen wird auch ein Begegnungs-Café betrieben, und in den Ortsteilen haben sich Minikreise gebildet, in denen sich Ehrenamtliche zusammen mit den Sozialarbeitern der Caritas um die Bedürfnisse der Flüchtlinge vor Ort kümmern. Die aktuellen Schwerpunkte bestehen darin, jungen Leuten zu Ausbildung und Arbeitsstellen zu verhelfen. „Für die vielfältigen Aufgaben benötigen wir ständig Sach- und Finanzmittel. Die Spende kommt uns daher sehr entgegen“, ergänzte Reinhard Janus, der Koordinator des Helferkreises. „Wir …

Stadt sucht dringend Wohnungen für Flüchtlinge

Die Stadt Schopfheim sucht Wohnungen und Häuser jeder Größe, insbesondere auch kleine Einheiten für Einzelpersonen, aber auch Wohnungen für große Familien mit mehreren Kindern. Sobald das Asylverfahren abgeschlossen ist oder aber spätestens nach 24 Monaten, müssen die Flüchtlinge die Erstunterkunft verlassen. Ihre Anschlussunterbringung ist dann eine Pflichtaufgabe der Kommunen. So hat die Stadt Schopfheim die Auflage im Jahr 2017 mehr als 150 Flüchtlinge unterzubringen. Der Einzug in ein eigenes Zuhause, und sei es noch so bescheiden, ist ein elementarer Schritt für eine Integration der Flüchtlinge. Jedes Angebot kann helfen und ist willkommen. Können Sie helfen? Wenn ja, lassen Sie uns Ihr Mietangebot mit Informationen zur Wohnung per E-Mail (Anschrift, Grundriss, Wohnungsgröße, Zimmeranzahl, Personenanzahl, Bilder, Grundmiete und Nebenkosten) zu kommen. Kontakt: Sandra Caldarera, FB III / FG 2, Bürgerservice, Familie und Soziales Hauptstraße 23, 79650 Schopfheim, Tel.: 07622/396-151, E-Mail: s.caldarera(at)schopfheim.de Eine Mitteilung der Stadt Schopfheim

„Reparatur und Begegnung“ eingeweiht

Flüchtlinge reparieren und nähen für alle Schönau (vw). Das Projekt „Reparatur und Begegnung“ (kurz: ReBe) der Sozialbetreuer und Flüchtlinge in Schönau/Todtnau wurde am Freitagnachmittag offiziell eingeweiht. Der ReBe-Wagen soll künftig etwa einmal im Monat auf dem ehemaligen ZG Raiffeisen-Vorplatz in Schönau stehen. Dort freuen sich die Flüchtlinge auf Begegnungen. Jeder, der reparaturbedürftige Elektrogeräte, Fahrräder oder eine Hose zum Umnähen hat, kann diese Dinge zur ReBe-Werkstatt bringen. Am Freitag war Mohammed Alhan bereits stark damit beschäftigt, Fahrräder zu reparieren. Der gelernte Schneider Mohammed Aked hatte währenddessen allerhand damit zu tun, Löcher aus Jeans zu zaubern. Bei der Eröffnung wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Und viele Interessierte kamen und schauten vorbei. Bürgermeister Schelshorn freute sich über das gelungene Projekt. Mit dabei war auch der neue Schulleiter des Gymnasiums Jörg Rudolf. Denn Schüler des Gymnasiums hatten gemeinsam mit den Kunstlehrern Franziska Thoß und Matthias Flamm den ReBe-Wagen bemalt, passend zum Thema und kunterbunt. Auf ihm steht auch „Hallo“ in den verschiedensten Sprachen geschrieben. So soll sich hier jeder willkommen fühlen. Wer gerne selbst mit reparieren will, …

Albanische Familie darf nun doch bleiben

Besnik Hasanaj beginnt seine Ausbildung / Sozialbetreuer kämpfen für jede Familie Oberes Wiesental (vw). In den drei Fällen der Flüchtlinge, deren Ausbildung verweigert wurde (wir berichteten ausführlich) hat sich – zumindest teilweise – eine Lösung gefunden. Besnik Hasanaj hat die Ausbildungserlaubnis vergangene Woche erhalten. Die Sozialbetreuter der Caritas hatten dazu auf mehreren Kanälen Druck gemacht, so dass das Regierungspräsidium Karlsruhe letztendlich die Ausbildungserlaubnis erteilte. Besnik Hasanaj kann nun seine Ausbildung als Autolackierer in einer Firma in Bad Säckingen beginnen und die Familie darf in Schönau bleiben. Wäre sie zurück nach Albanien geschickt worden, wäre das für sie der Horror gewesen. Hier hat sich der starke Einsatz für die Familie der Sozialbetreuer gelohnt. Im Fall Josep Jeng ergab sich bisher noch keine Lösung. Er hat keinen Pass, kann somit nicht ausgewiesen werden, darf aber auch keine Ausbildung beginnen. Der Sozialbetreuer Florian Schumacher stellte nun eine Petition an den Landtag. Im Fall Bajro Medovic ist zwar wie bereits berichtet die Ausbildungserlaubnis erteilt, jedoch wurde über die Ausbildungsduldung noch nicht entschieden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe verzögere das Verfahren nun …

„Sie sagten: Du musst zurück“

Drei Flüchtlinge im Oberen Wiesental wurden die Ausbildungen verweigert Schönau/Todtnau (vw). Das neue Integrationsgesetz schützt seit dem 1. August Flüchtlinge mit Ausbildungsvertrag davor, abgeschoben zu werden. Doch nicht immer ist dies so einfach, wie nun drei Fälle im Oberen Wiesental deutlich machen. Drei Flüchtlingen wurden die Ausbildungen verweigert. Besnik Hasanaj, Joseph Jeng und Bajro Medovic – sie alle sind Flüchtlinge, die erst kürzlich einen Ausbildungsvertrag erhalten haben. Doch sie dürfen die Ausbildung nicht beginnen und teilweise droht ihnen sogar eine Abschiebung. Widerstand bäumt sich auf. Der Helferkreis Oberes Wiesental hat einen Brief an Landrätin Marion Dammann verfasst, in dem er seine Enttäuschungen darüber zum Ausdruck bringt, dass erfolgreiche Bemühungen zur Integration zunichtegemacht wurden. „Die Hoffnungslosigkeit bei den drei betroffenen Flüchtlingen ist kaum zu ermessen. Sie hatten sich am Ziel ihrer Bemühungen gesehen und waren für andere Flüchtlinge ein Vorbild dafür, dass sich anstrengen auszahlt“, schreibt Helferkreis-Koordinator Reinhard Janus in dem Brief. Auch die Sozialarbeiter setzen alles daran, dass die Flüchtlinge arbeiten und bleiben können. Fall1: Besnik Hasanaj aus Albanien. Der 41-Jährige dreifache Familienvater wurde am …

Fluchtgrund Klimawandel

Schönau (hf). Ab heute startet eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Fluchtgrund Klimawandel“, die vom Schönauer Förderverein FuSS eV, der Freiburger Fabrik und der Katholischen Akademie Freiburg getragen wird. Mit Vorträgen, Filmen und Theater-Aufführungen soll auf die Menschen aufmerksam gemacht werden, denen weltweit aufgrund des Klimawandels die Lebensgrundlagen entzogen werden. Seit 2008 sind jährlich etwa 22 Millionen Menschen wegen plötzlicher Wetterereignisse  zumindest vorübergehend auf der Flucht, erklärte Professor Walter Kälin, mit dessen Vortrag die Veranstaltungsreihe am 16. September eröffnet wird, in einem Interview. Der Klimawandel trifft Millionen Menschen weltweit, sei es durch Überschwemmungen auf der einen oder durch anhaltende Trockenheit und Wassermangel auf der anderen Seite. Das Ansteigen des Meeresspiegels trifft auch Europa, wie zum Beispiel in Rotterdam spürbar wird. „Aber wir können uns gegen solche Entwicklungen schützen. Wir haben das Geld, Dämme zu bauen“, erläuterte Ursula Sladek in einem Beitrag, den das Freie Radio Wiesental zu diesem Thema veröffentlichte. „Wirklich getroffen werden die Armen in den Entwicklungsländern.“ Wenn sich diese Menschen auf die Flucht begeben, weil sie Haus und Heimat verlieren oder wegen des …

Dorfstübli Maulburg beendet die Ausstellung von Mahmud Alkousa und Samira Sayd

Eindrückliche Finissage mit Musik des Trio Huber Maulburg (hf). Zahlreiche Besucher hatten die Ausstellung von Mahmud Alkousa und Samira Sayd seit der Vernissage im Juli im Maulburger Dorfstübli besucht, berichtete Annemarie Weber an der Finissage am Donnerstag. „Alle Besucher waren sehr beeindruckt von den Gemälden und Zeichnungen, in denen sich Erinnerungen an die alte Heimat, an Flucht und Bedrohung spiegeln, und es ergaben sich viele persönliche Gespräche über die Situation der Flüchtlinge hier bei uns und die Notwendigkeit, diesen Menschen eine neue Heimat zu bieten“, erklärte Annemarie Weber. Zur Finissage war die Ausstellung mit Bildern ergänzt worden, die Maulburger Kinder im Malkurs mit Mahmud Alkousa während der Ferien gemalt hatten. Mahmud Alkousa ist mit einem Teil seiner Familie aus Homs im Iran, Samira Sayd aus dem Irak vor dem Krieg in ihren Ländern nach Deutschland geflohen. Alkousa hatte vorübergehend Aufnahme in der Behelfsunterkunft in Wies gefunden, Samira Sayd lebt in der Flüchtlingsunterkunft in Bürchau. Es waren die beiden Helferkreise aus dem Kleinen Wiesental, die eine erste Ausstellung der Werke der beiden im Rathaus in Tegernau …

Der Helferkreis Oberes Wiesental hat nun eine Homepage

Informationen für die Flüchtlingsarbeit / Spendenkonto eingerichtet / 1-Jähriges Oberes Wiesental (vw). Der Helferkreis Oberes Wiesental kann im September auf sein einjähriges Bestehen zurückblicken. Denn im September 2015 traf man sich zum ersten Mal zur Gründung eines Helferkreises, der Ehrenamtliche aus Todtnau und Schönau vereinen soll. Zuvor hatte man sich in einzelnen Gruppierungen in den beiden Städten bereits getroffen. Seither ist viel gelaufen rund um die Flüchtlingsarbeit in beiden Städten und es wurde eine Menge erreicht. Unter anderem wurde eine Kleiderkammer eingerichtet, Sprachkurse aufgebaut, Unterstützungen in allen Bereichen gegeben, Begleitung zu Ämtern und Ärzten, zwei große Begegnungsfeste gefeiert und jeden Monat ein Begegnungscafé veranstaltet sowie vieles Weitere. Pünktlich zu diesem „kleinen Jubiläum“ ist der Helferkreis Oberes Wiesental seit dieser Woche mit einer Homepage in die Öffentlichkeit getreten. Neben allgemeinen Informationen über den Helferkreis und seine Arbeit, gibt die Seite auch Hinweise auf anstehende Termine und Antworten auf Fragen in Zusammenhang mit der Flüchtlingsarbeit. Hier bekommt auch Informationen darüber, was derzeit gebraucht wird. Da die Homepage fortlaufend aktualisiert wird, empfiehlt es sich, immer wieder einmal reinzuschauen …

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Neuenweg

Elf junge Flüchtlinge werden im Gretherhof vom Verein Wiese betreut Neuenweg (hf). Am vergangenen Dienstag informierten Anna Krause, die Leiterin der Jugendeinrichtung im Gretherhof und die Betreuerin Svenja André über die in Neuenweg betreuten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die seit einiger Zeit in Neuenweg leben. Durch mehrere Krankenwagen-Einsätze am Gretherhof und den Einsatz eines Rettungshubschraubers waren die Bürger aufmerksam geworden und hatten Ortsvorsteher Klaus Worms um mehr Informationen gebeten. Die Veranstaltung am Dienstag war auf Veranlassung des Ortsvorstehers, der mit dem „Verein Wiese“, der für den Betrieb der Einrichtung verantwortlich ist, Kontakt aufgenommen hatte, zustande gekommen. Der Verein Wiese betreibt seit Jahren im Gretherhof in Neuenweg eine Einrichtung für Jugendliche mit besonderem Erziehungsbedarf, berichtete Anna Krause, seit Februar Leiterin der Einrichtung. Wurden in der Vergangenheit mehrheitlich deutsche Jugendliche im Gretherhof betreut, seien seit Februar auf Betreiben der Landratsämter Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Neuenweg untergebracht. Im Augenblick leben im Gretherhof elf jugendliche Flüchtlinge im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, die mehrheitlich aus Somalia in Afrika stammen. Es sind acht Mädchen in der …

Syrische Familie sucht dringend eine Wohnung in Schopfheim

Eine 5-köpfige Familie, Mutter mit 4 Kindern (9,12,13 und 15 Jahre) sucht dringend eine Wohnung in Schopfheim. Derzeit befindet sich die Familie in der Gemeinschaftsunterkunft in Maulburg. Wünschenswert ist eine Wohnung – gerne auch möbliert – mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Die Wohnung sollte über einen Mindeststandard verfügen (Bad, WC sowie Herd- und Waschmaschinenanschluss). Eine Exklusiv ausgestattete, teure Wohnung, Wohnung mit Sanierungsstau sowie Wohnungen, in denen noch Umbauten erforderlich sind kommen nicht in Frage. Können Sie der Familie helfen? Dann melden Sie sich so schnell wie möglich bei der Stadt Schopfheim: Sandra Caldarera, FB III / FG 2, Bürgerservice, Familie und Soziales, Hauptstraße 23, 79650 Schopfheim, Tel.: 07622 / 396 – 151, E-Mail: s.caldarera@schopfheim.de oder soziales@schopfheim.de. Eine Mitteilung der Stadt Schopfheim

Stadt sucht Wohnungen für Flüchtlinge

Die Stadt Schopfheim sucht Wohnungen und Häuser jeder Größe, insbesondere auch kleine Einheiten für Einzelpersonen, aber auch Wohnungen für große Familien mit mehreren Kindern. Sobald das Asylverfahren abgeschlossen ist oder aber spätestens nach 24 Monaten, müssen die Flüchtlinge die Gemeinschaftsunterkunft verlassen. Sandra Caldarera und Fachgruppenleiterin Jacqueline Dumont von der Fachgruppe Bürgerservice, Familie und Soziales informieren, dass von insgesamt 85 Personen in diesem Jahr erst 14 Personen privaten Wohnraum in Schopfheim gefunden haben. Wie sich die Zahl für das Jahr 2017 entwickelt, kann zum derzeitigen Stand noch nicht gesagt werden Bürgermeister Christof Nitz appelliert daher nochmals an alle Eigentümer / Vermieter von leerstehenden Wohnungen bzw. Häuser, sich zu melden. Denn der Einzug in ein eigenes Zuhause, und sei es noch so bescheiden, ist ein elementarer Schritt für die Integration der Flüchtlinge. Wünschenswert sind abgeschlossene Wohnungen – gerne auch möbliert – mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Die Wohnungen sollen über einen Mindeststandard verfügen (Bad, WC sowie Herd- und Waschmaschinenanschluss). Exklusiv ausgestattete, teure Wohnungen, Wohnungen mit Sanierungsstau sowie Wohnungen, in denen noch Umbauten erforderlich sind kommen nicht …

„Entweder wir kommen an oder wir sterben unterwegs“

Flüchtling Zahia und ihre Schwester Hibba erzählen von Flucht, der Situation in Syrien und dem  Ankommen Während im Radio die Donots „Dann ohne mich“ spielten ganz unter dem Motto „Kein Mensch ist illegal“ war Zahia aus Syrien mit ihrer Schwester und Tochter im Radiostudio zu Besuch. Zahia wohnt seit drei Monaten mit ihrer Familie in der vorläufigen Unterkunft im Feriendorf Todtnau und erzählte Verena Wehrle von der Flucht, dem Leben in Deutschland und den doch gar nicht so großen Unterschieden der Kulturen. Verena: Ich weiß das Wort „Flüchtling“ magst du gar nicht – wie möchtest du denn lieber genannt werden? Zahia: Einfach nur Zahia. Da ich in Deutschland geboren bin und auch hier aufgewachsen bin, habe ich dieses Wort nicht sehr gern. Ich habe 17 Jahre in Deutschland gelebt und bin dann zurück nach Syrien gekehrt und blieb einfach dort. Meine Mutter hat dort gelebt und wir sind jeden Sommer nach Syrien gefahren, um unsere Familie zu besuchen. Dort wurde ich verlobt. Und schon war ich verheiratet und hatte ein Kind. Aber es hat gepasst, …

Flüchtlinge kicken mit

Der SV Todtnau integriert sieben Gambier und einen Kameruner in ihren beiden Aktivteams Todtnau (vw). Der SV Todtnau sieht sich als Verein in der Verantwortung Flüchtlinge in das Vereinsleben und in die Gesellschaft zu integrieren. Und deshalb trainieren seit Anfang Februar auch acht Flüchtlinge, die derzeit im Feriendorf untergebracht sind, mit den beiden Aktivmannschaften. Die Integration der sieben Gambier und des einen Kameruners funktioniere bestens, erzählt Matthias Kupferschmidt, Pressewart vom SV Todtnau. „Sie sagen schon selbst ganz stolz, dass sie sich als Teil der Mannschaft fühlen und froh sind, dass sie in Todtnau mit offenen Armen empfangen wurden“, erzählt er. Auch wenn die Zukunft der afrikanischen Flüchtlinge ungewiss sei und sie wahrscheinlich nicht auf Dauer in Todtnau bleiben könnten, versuche man als Verein die Jungs zumindest für eine bestimmte Zeit bestmöglich zu unterstützen. So wurde bereits für den Kameruner Ferdinand eine spezielle Spielgenehmigung für Asylbewerber beim Südbadischen Fußballverband (SBFV) beantragt. Bei allen anderen fehlen dazu noch die nötigen Unterlagen. Die erste Mannschaft hatte  am vergangenen Wochenende bereits ein Testspiel gegen die SpVgg Utzenfeld. Trotz fehlender …

Ehrenamtliche Sprachkurse im Flüchtlingsheim Bürchau

Von der Alphabetisierung zur Konversation und dem selbständigen Einkaufen Bürchau (hf). Seit Januar führen ehrenamtliche Helferinnen regelmäßig Deutsch-Sprachkurse für die Flüchtlinge im Heim in Bürchau durch. Durchschnittlich um die zwölf Frauen, Kinder und junge Männer setzen sich täglich zusammen, um gemeinsam mit den Helferinnen das Alphabet und die deutsche Sprache zu lernen. „Unsere Schülerinnen und Schüler sind immer mit Feuereifer dabei und folgen dem Angebot mit großer Motivation“, berichtet Angelika Wicha, die am Donnerstag den Kurs leitet. „Man spürt ganz deutlich: sie wollen lernen.“ Am Donnerstag steht „Einkaufen“ auf dem Programm. Angelika Wicha und mit ihr Angelika Senn und Doris Kalbe vermitteln anhand von Schaubildern die deutschen Begriffe für Gemüse, für Kräuter und Obst. Die Wörter werden an die Tafel geschrieben, und dann wird gemeinsam ihre Aussprache geübt. Eifrig schreiben die Kursteilnehmer die Wörter ab, notieren sich häufig die Bezeichnungen in ihrer Heimatsprache dazu und machen sich Notizen. Jetzt kommen wir sehr gut voran“, erklärt Angelika Wicha. Aber der Start war schwieriger gewesen, denn die „Schüler“, die aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kommen, mussten …

Jugendliche auf der „Straße des Handwerks“

Praxis- und berufsorientierte Veranstaltung der Gewerbe-Akademie Schopfheim Schopfheim (hf). Seit Jahren leistet die Handwerkskammer Freiburg einen wertvollen Beitrag für junge Menschen, die sich in der Orientierungsphase für einen handwerklichen Beruf befinden. Waren die „Job-Erkundungstage“ (JET) der vergangenen Jahre schon ein großer Erfolg, so ist das Angebot der „Straße des Handwerks“, das derzeit durchgeführt wird, noch stärker an der Praxis und dem konkreten Erleben des künftigen Berufes orientiert. „Es soll nicht nur ein theoretisches Informationsangebot wie bei ‚Berufsbörsen‘ geboten werden“, erläuterte in der Gewerbe-Akademie (GA) Schopfheim Aloisia Zell, „sondern in Mini-Praktika und in der persönlichen Begegnung mit derzeitigen Lehrlingen sollen die jungen Leute sich ein ganz konkretes Bild von der künftigen Ausbildung und der Arbeit machen.“ Von der Resonanz auf dieses neue Angebot ist die GA Schopfheim voll begeistert. „Wir hatten etwa 60 konkrete Anmeldungen“, berichtete Aloisia Zell, „etwa gleich viel sind unangemeldet gekommen.“ Die Jugendlichen kamen fast durchweg zusammen mit ihren Eltern und ließen sich bei einem Rundgang durch die einzelnen Werkstätten über die verschiedenen Ausbildungsberufe informieren. Zusätzlich nahmen etwa 40 junge Migranten aus den …