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„Schau mich an“ – Gesichter einer Flucht.

Der AK Integration Schopfheim e.V. organisiert zum 1.Mal eine Ausstellung in seinem neuen Begegnungstreff AK.I

Viele sehen nur fremde Gesichter in der Stadt und in den Zeitungen wird viel über negative Vorfälle berichtet. Vor einem Jahr hat der AK Integration mit seiner Broschüre “Tore zum Verstehen‘ einigen zumeist schon lange in Schopfheim lebenden Migranten ermöglicht, ihre Lebensgeschichte – mit Bildern unterlegt – darzustellen. Bei dieser Ausstellung können Sie nun – im Plakatformat – die Geschichten hinter den Gesichtern nachlesen. Erst dies ermöglicht, einen umfassenden Eindruck zu erhalten und daraufhin vielleicht einen anderen Blick auf fremde Menschen zu werfen. Weltweit sind über 60 Millionen Menschen auf der Flucht, sie fliehen vor Not, Krieg und Terror, die Hälfte davon sind Kinder. Auch viele Deutsche erlebten im Zweiten Weltkrieg und in der DDR Flucht und Vertreibung. Offen und mutig zeigen in dieser Ausstellung Asylsuchende ihre Gesichter; sie erzählen, wer sie sind und was sie aus der Heimat vertrieben hat. Frauen und Männer berichten wie es damals war und wie sich die Erlebnisse auf ihr Leben auswirken.

Bei der Vernissage am 1. Juli um 10:30 Uhr im AK.I, dem Begegnungstreff des Arbeitskreises Integration in der Austrasse 7, und am 8.Juli gegen 12 Uhr in der Alten Kirche St. Michael werden Geflüchtete, die jetzt in Schopfheim wohnen, einen kurzen Einblick ihre eigene Geschichte geben.

„Schau mich an“ – sehen, hören und lesen Sie aktuelle und ‚alte‘ Geschichten aus Afghanistan, Eritrea, Iran, aus Ober- und Niederschlesien, und weiteren Teilen der Welt.

Die Ausstellung im AK.I in der Austr.7 ist geöffnet am Sa, 1.7., von 11 – 16 Uhr, am So, 2.7., von 16 – 18h, am Mi, 5.7., und Do. 6.7., jeweils von 16 – 20Uhr und am Samstag, 8.7., in der Alten Kirche St.Michael von 10 – 16 Uhr.

Der Eintritt ist frei, für Spenden zur Finanzierung der Ausstellung danken wir im Voraus.

Eine Mitteilung des AK Integration Schopfheim e.V.

Ausstellung „Schau mich an“ Gesichter einer Flucht.

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