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„Reparatur und Begegnung“ eingeweiht

Flüchtlinge reparieren und nähen für alle

Schönau (vw). Das Projekt „Reparatur und Begegnung“ (kurz: ReBe) der Sozialbetreuer und Flüchtlinge in Schönau/Todtnau wurde am Freitagnachmittag offiziell eingeweiht. Der ReBe-Wagen soll künftig etwa einmal im Monat auf dem ehemaligen ZG Raiffeisen-Vorplatz in Schönau stehen. Dort freuen sich die Flüchtlinge auf Begegnungen. Jeder, der reparaturbedürftige Elektrogeräte, Fahrräder oder eine Hose zum Umnähen hat, kann diese Dinge zur ReBe-Werkstatt bringen. Am Freitag war Mohammed Alhan bereits stark damit beschäftigt, Fahrräder zu reparieren. Der gelernte Schneider Mohammed Aked hatte währenddessen allerhand damit zu tun, Löcher aus Jeans zu zaubern. Bei der Eröffnung wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Und viele Interessierte kamen und schauten vorbei. Bürgermeister Schelshorn freute sich über das gelungene Projekt. Mit dabei war auch der neue Schulleiter des Gymnasiums Jörg Rudolf. Denn Schüler des Gymnasiums hatten gemeinsam mit den Kunstlehrern Franziska Thoß und Matthias Flamm den ReBe-Wagen bemalt, passend zum Thema und kunterbunt. Auf ihm steht auch „Hallo“ in den verschiedensten Sprachen geschrieben. So soll sich hier jeder willkommen fühlen. Wer gerne selbst mit reparieren will, seine handwerklichen Fähigkeiten einbringen will, ist jederzeit willkommen.

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