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Klaus Mindrup MdB zu Besuch bei den Elektrizitätswerken Schönau

Erfahrungsaustausch in den Gebieten Klimapolitik, Umweltpolitik und den sozialen Fragen gesucht / Klaus Mindrup wird spontan neues Mitglied in der Genossenschaft EWS Schönau

Schönau (hf). In der zweiten Augusthälfte war der Bundestagsabgeordnete der SPD, Klaus Mindrup, zu Besuch die den Elektrizitätswerken in Schönau. Die Vorstellung der Genossenschaft, der Unternehmensziele, der Arbeitsweise und der unternehmerischen Schwerpunkte der EWS überzeugten den Abgeordneten so, dass er spontan entschied, neues Mitglied in der Genossenschaft EWS Schönau zu werden.

Klaus Mindrup ist seit 2013 für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages. Er lebt seit 1995 in Berlin, ist seit 2002 Aufsichtsrat der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe eG“ im Prenzlauer Berg und war von 2009 bis 2013 Mitglied im Bundesvorstand des BWE (Bundesverband Windenergie eV). Er ist Mitglied des Bundestags-Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Bau, wo er sich stark für Umweltpolitik, Klimapolitik und die sozialen Fragen einsetzt. Bei seinem Besuch lag dem Abgeordneten vor allem daran, von den Erfahrungen, den Zielen und den Umsetzungsprozessen der EWS Elektrizitätswerke Schönau im Sinne eines „best practice“ mehr zu erfahren. Von Seiten der EWS nahmen an dem Gespräch Ursula, Michael und Alexander Sladek teil.

klaus-mindrup-mdb-zu-besuch-bei-den-elektrizitaetswerken-schoenau-meinwiesental-news-02In dem mehrstündigen Gespräch erkundigte sich Klaus Mindrup im Detail über das von der EWS angebotene Bürgerbeteiligungsmodell am Windpark Rohrenkopf, über die Nahwärmenetze in Zell und Steinen sowie über das Energiesparprojekt, das die EWS zusammen mit der Caritas betreibt, um einkommensschwachen Haushalten den Erwerb von stromsparenden Kühl- und Gefriergeräten zu ermöglichen. „Projekte und Modelle zur Energie-Einsparung und Effizienzsteigerung stehen auch bei der SPD an vorderer Stelle“, erklärte der Abgeordnete, der viel Lob auch für die Mieterstrommodelle zeigte, an denen die EWS derzeit arbeitet.

Zum Energiehandel meinte der Abgeordnete, durch den Druck der großen Energie-Versorger würden die Erneuerbaren Energien an den Spotmarkt gedrängt. „Wir müssen innovative Wege finden, um den Erneuerbaren einen fairen Platz im Wettbewerb zu schaffen“, betonte Klaus Mindrup. Der Abgeordnete erklärte weiter, dass er sich dafür einsetzen werde, dass Umwelt-, Klima- und Energiepolitik ihren gebührenden Platz im nächsten Wahlprogramm der SPD finden.

Es wurde vereinbart, dass die EWS den Abgeordneten zu einem weiteren Besuch einladen, bei dem die Nahwärmenetze in Zell und Steinen im Vordergrund stehen sollen.

 

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