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Im Herbst geht das neue DPD-Paketsortierzentrum in Steinen in Betrieb

„Hier im Süden Deutschlands sind wir dringend auf zusätzliche Kapazitäten angewiesen, da der boomende E-Commerce für stetig steigende Paketmengen sorgt“ erklärt Thomas Ohnhaus, Regional-Geschäftsführer bei DPD Deutschland. Mit ihrem 78. Standort in Steinen, erhofft sich der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD genau das: eine Entlastung des bestehenden Standortes in Freiburg durch eine Belieferung des äußersten Südwesten Deutschlands im Dreiländereck und am Hochrhein sowie des Südschwarzwald bis in Höhe Müllheims. Durch diese Investition sei das Unternehmen noch besser auf die steigenden Paketmengen vorbereitet, die vor allem beim Versand an private Empfänger erwartet werden, so Ohnhaus ferner.

Bei dem Neubau in Steinen handelt es sich um ein so genanntes Paketsortierzentrum, welches auf einer Fläche von 30.000 m² neben der Kläranlage gebaut wurde. Es soll rund 80 Mitarbeiter beschäftigen, wobei die Kapazitäten aus Unternehmenssicht zukünftig sogar noch deutlich ausgebaut werden können. Zu Beginn schätzt DPD, dass bis zu 10.000 Pakete täglich umgeschlagen werden können.

Bereits seit den 80er Jahren gibt es Pläne das Gebiet zwischen dem Fluss Wiese und der B317 für Gewerbeansiedlung zu nutzen. Das DPD-Zentrum setzte sein Bauvorhaben mit einer Investitionssumme von 16 Millionen Euro im Gemeinderat Steinen durch. Diesen Herbst soll der neue Standort in Betrieb gehen. Spätestens dann wird sich auch zeigen, inwiefern vorhergehende Sorgen um ein Überstrapazieren des B317/L 138- Kreisels sowie ein höheres Verkehrsaufkommen durch den zusätzlich produzierten Verkehr des DPD-Zentrums gerechtfertigt waren.

Über DPD

DPD Deutschland gehört zur internationalen DPDgroup, Europas zweitgrößtem Paketdienst-Netzwerk. DPD hat deutschlandweit 77 Depots und 6.000 Pickup Paketshops. 8.000 Mitarbeiter und 10.000 Zusteller sind täglich im Einsatz.

Titelfoto: Hier werden ab Herbst 2017 bis zu 10.000 Pakete täglich umgeschlagen: Das neue DPD Depot in Steinen. Im Bild (v.l.n.r.): Marc Betz, Deutsche Leasing Gruppe, Andreas Brockhaus, LIST BAU Nordhorn GmbH & Co. KG, Thomas Ohnhaus Regional-Geschäftsführer von DPD und Gunther Braun, Bürgermeister von Steinen.

1 Kommentare

  1. Rudi Drescher sagt

    Ich hoffe die Gemeinde ist sich dem Verkehraufkommen bewusst , wenn die Transporter und LKW anrücken . Es hadert jetzt schon am Kreisel zu Stosszeiten .

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