Stimmen, Do, 2.8.18, Reithalle Wenkenpark Riehen, 20 Uhr Indra Rios-Moore aus New York fand in ihren Jugendjahren nicht zum Jazz, um musikalische oder soziale Gesetzmäßigkeiten aus den Angeln zu heben. Ihre Jazz-Auffassung ist von emotivem Gospel, erdigem Blues-Verständnis und den Popmusik-Befindlichkeiten großer Helden wie Steely Dan geprägt. Und trotzdem ist Indra Rios-Moores neues Album „Carry My Heart“ ein Protestalbum geworden. Sie hofft, dass ihre neue Musik „mit Qualität und Sentiment berührt“ und zum Luftholen in einer „kitschigen Trump-Realität“ anregt, „in der die Schattenwelt des Geldes unsere Menschlichkeit redundant zeichnet.“