Mythische Orte am Oberrhein – Martin Schulte-Kellinghaus Das Land am Oberrhein ist die Regio Trirhena, das Belchenland oder das Dreiland. Die Bewohner leben in einer wunderbaren Landschaft, abwechslungsreich und vielfältig. Beiderseits des Rheins liegen darin eingebettet zahlreiche Orte, welche die Menschen schon seit vielen 100 oder gar 1000 Jahren angezogen haben. Diese Orte sind oft gekennzeichnet durch ihre besonders schöne Lage in der Natur, manche weisen eine uralte Geschichte auf, alle haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Um solche Orte ranken sich oftmals auch Geschichten und Sagen. Volksbräuche haben hier eine lange Tradition. Manches Vergessene wurde wieder entdeckt und neu belebt, andere Bräuche haben sich im Lauf der Jahrhunderte von heidnischen Kulten zu christlichen Riten entwickelt. In der Region am Oberrhein liegen im badischen Schwarzwald, im schweizerischen Jura und in den französischen Vogesen mehrere Berge mit dem gleichen Namen „Belchen“, französisch „Ballon“. Sprachgeschichtlich gehen die in keltischer Zeit geprägten Namen auf die indogermanische Sprachwurzel „bhel“ zurück, was „glänzend, hell, weiß“ bedeutet. Diese Wurzel liegt auch dem Namen des keltischen Sonnengottes „Belenus“ und dem keltischen Festtag „Beltene“ …

Sie heissen fast wie das, was sie tun: a cappella singen. Und sie tun das, was sie tun, auch etwas anders als alle anderen. Zusammen mit Kontrabass und Percussion bieten die Sängerin und die vier Sänger Swingendes aus dem unerschöpflichen Fundus des Great American Songbook – Standards beispielsweise von Cole Porter, George & Ira Gershwin oder Duke Ellington. Doch nicht nur dabei heben sie sich mit ihren durchwegs eigenen Arrangements von anderen a cappella-Gruppen ab. Die klassischen Jazz-Nummern ergänzen sich durch Abstecher in Latin und Bossa, und auch zum Pop gibt es keine Berührungsangst, wie Bearbeitungen von Eric Clapton- oder Robbie Williams-Nummern beweisen. Seit geraumer Zeit gewinnt die französische Sprache immer mehr Raum, und im Programm von A Capello begegnet man swingenden Chansons aus der Feder von Michel Fugain, Henri Salvador oder Claude Nougaro. So vermischt sich (fast) Traditionelles mit Anspruchsvollem, ein in langen Jahren gewachsener, so homogener wie unverwechselbarer Gruppenklang mit improvisierten Soloeinlagen. Das breite musikalische Spektrum wird nie zur beliebigen Vielfalt. Ob es nach Big Band klingt, nach Kleinformation oder nach reinem Gesangsensemble: …