Stimmen: 3.8.2018, Domplatz Arlesheim, 20 Uhr Fat Freddy’s Drop zählt zu Neuseelands erfolgreichsten Live-Bands. Ihre Geschichte reicht zurück bis in die 1990er-Jahre, als sich die Gruppe regelmäßig zu Jam-Session in Wellington traf. Erst 2005 nimmt die Band ihr Debüt „Based On a True Story“ auf – zwei Jahre verbringt es daraufhin in den Top-40-Charts und erhält neunmal Platin. Wegen ihrer Hingabe und ihres Improvisationstalents werden die Kiwis als herausragende Live-Band gefeiert – auch in Europa. Wer diesem Kiwi-Hybrid-Sound aus Dub, Reggae, Soul, Funk und Hip-Hop mit Technoeinflüssen erst einmal verfallen ist, wird sich ihm nicht mehr entziehen können. Eröffnet wird der erste Arlesheim-Abend von der Soul-Band D/troit. Wer die Songs ihres Debütalbums „Soul Sound System“ erstmals hört, ist vermutlich überrascht, dass die fünf Herren aus dem hohen Norden bzw. Kopenhagen kommen. Es scheint, als hätten sie den Soul eingeatmet – egal ob Floorfiller oder Ballade, ob Breitwand-Sound, tief empfundener Gesang oder scharfe Bläserstöße: Bei D/troit kommt alles zusammen und live ist das Ganze naturgemäß noch unwiderstehlicher.

Stimmen, Sa, 4.8., Domplatz Arlesheim, 20 Uhr The New Power Generation, auch bekannt als The NPG, war von 1990 bis 2013 Prince‘ Live- und Studio-Band. The NPG wurde offiziell im Sommer 1990 auf der „Nude Tour“ als Prince’ neue Begleitband vorgestellt. 1991 machte die Band ihr Studio-Debüt auf dem gefeierten Album „Diamonds and Pearls“ – das so viele Hit-Songs wie kein zweites nach „Purple Rain“ hervorbrachte. Ein halbes Jahr nach dem Tod von Prince im Oktober 2016, brachte Morris Hayes, das dienstälteste NPG-Mitglied, die ursprüngliche Band mit einigen weiteren Musikern für ein großes Prince Tribute-Konzert in Minneapolis wieder zusammen. Das Feedback auf diese Live-Show war berauschend und eine mögliche Wiedervereinigung von The New Power Generation wurde kurze Zeit später auch offiziell in die Tat umgesetzt. Morris Hayes und The NPG möchten Prince‘ Musik wieder in die ganze Welt bringen und seinen Fans die Gelegenheit geben, sein großartiges Werk weiterhin live erleben zu können. Außerdem „wollen wir unseren Boss, Mentor und seine Musik ehren“, so Hayes.