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Bürgermeisterwahl im Kleinen Wiesental

Gerd Schönbett mit fast 90 Prozent wiedergewählt

Kleines Wiesental (hf). Bei der Bürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag haben die Bürger des Kleinen Wiesentals mit einem überzeugenden Votum Gerd Schönbett mit fast 90 Prozent Zustimmung ihrem Bürgermeister ihr Vertrauen ausgesprochen. Auch wenn es keinen Gegenkandidaten gab und draußen schönes Frühlingswetter lockte, war die Wahlbeteiligung mit fast 45 Prozent (44,91 Prozent) zufriedenstellend und entsprach auch den Vorstellungen von Gerd Schönbett, der sich 40 + gewünscht hatte. Das Ergebnis selbst fiel mit fast 90 Prozent der gültigen Stimmen (89,16 Prozent) absolut überzeugend aus und lag deutlich über den 59 Prozent, die Gerd Schönbett bei seinem Amtsantritt 2009 für sich verbuchen konnte. „Das ist ein gutes Zeichen für die Gemeinde und ein klarer Beweis für die Zufriedenheit der Bürger“, betonte Ulrich Hoehler, erster Landesbeamter im Landkreis, der für Landrätin Marion Dammann die Glückwünsche des Landratsamtes überbrachte.

Der gute, gewachsene Zusammenhalt in der im Jahr 2009 gegründeten Einheitsgemeinde aus acht vormals selbständigen Gemeinden wurde bei der Wahlfeier am Sonntagabend von den Musikern aus dem Tal demonstriert. Musiker aus allen Musikvereinen der Gemeinde spielten gemeinsam auf und brachten dem wiedergewählten Bürgermeister ihr Ständchen. Zur Wahl waren 2.416 Bürger aufgerufen. Dem Aufruf waren 1.085 Bürger gefolgt, was einer Wahlbeteiligung von 44,9 Prozent entspricht. Von den 1.085 abgegebenen Stimmen waren 999 gültig. 921 Bürger stimmten für eine Wiederwahl von Gerd Schönbett, was einem Ergebnis von 89,16 Prozent entspricht.

„Eine überzeugende Wiederwahl“, stellte Ulrich Hoehler in seiner Gratulation fest, „die Mut und Kraft gibt, mit der Arbeit zum Wohl der Bürger weiter voran zu gehen.“ „Das ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann“, bestätigte auch Christoph Hoffmann, Vertreter des Gemeindetages für den Landkreis Lörrach und Bürgermeister von Bad Bellingen. „Durch deine Arbeit der vergangenen Jahre und dieses Ergebnis hast du den guten Ruf des Berufsstandes verteidigt“ betonte Christoph Hoffmann und wünschte Glück und Erfolg für die zweite Amtsperiode. Jürgen Multner überbrachte die Glückwünsche der Bürgermeister  aus den Kommunen des Wiesentals, die fast vollständig zur Wahlfeier erschienen waren. „Sie haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass Sie für Ihre Gemeinde einstehen“, erklärte Jürgen Multner, der sich ein weiteres Lob nicht verkneifen konnte. „Und Sie haben sich stark für den Bau des Zentralklinikums in Schopfheim eingesetzt“, fügte er unter dem brausenden Applaus der Festgemeinde hinzu.

Gerd Schönbett selbst blickte in seiner Ansprache auf die vergangenen acht Jahre zurück und stellte fest „Dass unsere Gemeindeheute so stabil dasteht, das hätte vor acht Jahren kaum jemand erwartet“, hielt der Bürgermeister fest. Das sei aber nicht nur sein Verdienst. Nach dem Zitat von Albert Einstein „Nichts geschieht von selbst“ verwies Gerd Schönbett auf die hervorragende Zusammenarbeit mit Gemeinderat, Ortsverwaltungen und Ortsvorstehern, den Vereinen und der Rathausverwaltung und nicht zuletzt seiner Familie, denen er seinen großen Dank aussprach. Zu der erneuten Kandidatur habe er sich nicht zuletzt deshalb entschieden, weil ihn die konstruktive und immer positive Haltung aller beteiligten Gremien und Personen dazu ermutigt habe. Auch für die kommenden Jahre bleibe noch genug zu tun, verkündete Gerd Schönbett. „Wir setzen uns ein, und nehmen in Angriff, was weiter zu tun ist“ betonte der Bürgermeister, der zum Schluss seiner Ansprache verkündete: „Ich freue mich auf die kommenden acht Jahre!“

Mit einem Gesangsvortrag der Gesangvereine von Wies und Bürchau und dem Badnerlied, das von den vereinten Musikern angestimmt wurde, klang der offizielle Teil der Wahlparty aus.

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