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Bauantrag für neue Mensa in Todtnau wird vorbereitet

Einstimmigkeit im Gemeinderat für neues Projekt

Todtnau (hf). Nach den Vorbesprechungen für das Projekt Mensa im Januar dieses Jahres, befasste sich der Gemeinderat der Stadt Todtnau am Donnerstag erneut mit den Plänen für das Projekt. Architekt Edgar Thoma stellte die überarbeitete Version des Mensa-Projekts vor. Die jetzt vorgestellte Variante geht von einem freistehenden Mensa-Gebäude aus, das zu einem späteren Zeitpunkt mit einem zweiten Obergeschoß versehen werden könnte. Die Kostenvorgabe von 1,3 Millionen Euro könnte mit dem jetzigen Vorschlag eingehalten werden, erklärte Edgar Thoma. Es bestand Einigkeit im Rat, dass die Verwaltung auf Basis der jetzt vorgelegten Pläne den Bauantrag vorbereiten soll.

Der jetzt von Edgar Thoma vorgestellte Plan geht von einer freistehenden Variante der neuen Mensa aus, die für die Zukunft erweiterbar bleibt. Im inneren wurden die Bestandteile für die Küche der Mensa neu konzipiert und im hinteren Bereich des Gebäudes zusammengeführt. Dadurch wurden für den Speisesaal rund 15 Quadratmeter mehr Raum geschaffen. Der Speisesaal bietet im neuen Plan Platz für 66 Schüler, so dass bei einem Zwei-Schicht-Betrieb dort 132 Schüler essen können. Die Fassade zum Schulhof besteht aus Glastüren, die für Veranstaltungen geöffnet werden können. Der hintere zur Straße liegende Teil des Gebäudes soll mit einer Holzfassade verkleidet werden. Das Gebäude wird so geplant, dass es in einem späteren Schritt um ein weiteres Geschoss erweitert werden kann. Eine Verbindung zum Schulgebäude könnte von diesem Obergeschoss aus realisiert werden. Durch die neue Planung konnten Einsparungen von gesamt 77.000 Euro erreicht werden, informierte der Architekt. Der vorgegebene Kostenrahmen von 1,3 Millionen Euro werde eingehalten.

In der Beratung wollte Jochen Stückler (SPD) wissen, ob sich die genannten Kosteneinsparungen auch für die Anbau-Variante erreicht werden könnten. Edgar Thoma erläuterte, dass der größere Teil der Einsparungen sich dadurch ergeben hätte, dass für die rückseitige Verkleidung eine Holzfassade anstelle von Betonfertigteilen gewählt wurde. Ein Anbau würde auch ein Risiko dahingehend bedeuten, dass man in den bestehenden Körper des Schulgebäudes hätte eingreifen müssen. Die derzeit laufenden Sanierungen hätten aber gezeigt, dass man bei diesen Eingriffen nie kalkulieren könnte, welche Situation sich im Altbestand zeige. Vor ungeplanten Mehrkosten sei man beim Eingriff in den Altbestand nie sicher. Eine weitere Frage bezog sich darauf, ob die Folgekosten bei einem freistehenden Neubau gleich hoch oder höher sind als bei einem Anbau. Edgar Thoma gab an dass die freistehende Variante den Vorteil einer natürlichen Belüftung bietet. Die Folgekosten würden sicher nicht höher als bei einem Anbau werden. Bürgermeister Andrea Wießner ergänzte, dass man in jedem Fall mit höheren Personalkosten werde rechnen müssen. Auch der Bürgermeister machte darauf aufmerksam, dass die Unsicherheit im Hinblick auf die Baukosten bei einem Anbau sicher deutlich höher sei als bei der freistehenden Variante. Steffen Lehr (CDU) äußerte sich im Namen seiner Fraktion positiv zu der von Edgar Thomas vorgestellten Variante einer freistehenden Lösung für das Mensa-Gebäude.

Andreas Wießner fasste das Ergebnis der Beratungen dahingehend zusammen, dass die Verwaltung jetzt den Bauantrag für die vorgestellte Variante für den Bau einer freistehenden Mensa vorbereiten werde. Zum Zeitplan führte der Bürgermeister aus, dass jetzt die Sanierungen am Schulgebäude abgeschlossen werden. Im nächsten Schritt werde die Hallensanierung in Angriff genommen und dann werde – vorbehaltlich der Erteilung der Baugenehmigung – der Bau der Mensa begonnen. Ziel sei, das Mensa-Projekt bis zum Beginn des Schuljahrs 2017/18 abschließen zu können.

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