Autor: Heiner Fabry

Musikverein Maulburg geht neue Wege

Neue Veranstaltungsreihe „Musik trifft Arbeit“ startet am 24. Juni 2017 Maulburg (hf). Der Musikverein Maulburg geht neue, innovative Wege. Am Samstag, 24. Juni 2017, findet um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) das erste Konzert der neuen Reihe „Musik trifft Arbeit“ in der Fertigungshalle der Firma Holzbau Blum in Maulburg statt. Der Vorverkauf beginnt am Samstag, 3. Juni von 8.30 bis 12 Uhr vor Hug’s Frischemarkt auf dem Maulburger Rathausplatz. „Die Idee zu der neuen Reihe haben wir im Kreis der Aktivmusiker schon seit einiger Zeit diskutiert“, erzählt Detlev Beck, der Vorsitzende des Musikvereins Maulburg. „Der Grundgedanke ist: warum müssen die Menschen immer zu Veranstaltungen in die Halle kommen. Warum kann die Musik nicht zu den Menschen dort gehen, wo sie leben und arbeiten?“ Daraus entwickelte sich die Idee, Konzerte zusammen mit Maulburger Firmen in den Geschäftsräumen der Unternehmen anzubieten und dabei nach Möglichkeit auch neue Interessenten für Musikveranstaltungen zu gewinnen. Das erste Konzert dieser Reihe findet unter dem Motto „genial rustikal“ in der Fertigungshalle der Firma Holzbau Blum an der Belchenstraße in Maulburg statt. Passend …

Max Josef Metzger – ein Märtyrer für den Frieden

Vortrag von August Bichelmeier in der Tegernauer Krone Tegernau (hf). In einem ausführlichen Vortrag stellte der Schopfheimer August Bichelmeier am vergangenen Sonntag im Rahmen eines „Krone Frühschoppens“ Leben und Werk des katholischen Priesters und Pazifisten Max Josef Metzger nach, der am 17. April 1944 in Berlin von den Nazis hingerichtet worden war. Er zeichnete das Lebens eines tiefgläubigen Menschen, der in seinem Auftreten vielleicht manchmal unbequem, aber in seinen Überzeugungen immer seiner Zeit voraus war, und den Menschen auch heute noch Vorbild und Ansporn sein kann. Max Metzger wurde am 13.2.1887 in Schopfheim geboren. Sein Vater galt als streng und war als Katholik stark anti-protestantisch eingestellt. In seiner Schulzeit war er ein Musterschüler. Seine Lehrer bescheinigten ihm, er sei talentiert, aber sehr ehrgeizig und rechthaberisch. Als die Familie 1902 nach Mersburg umsiedelte besuchte er das Gymnasium in Konstanz. Er studierte anfänglich in Freiburg und danach in Fribourg in der Schweiz. In Fribourg kam er bei Besuchen in den Arbeitervierteln der sogenannten Unterstadt mit den schwierigen Lebensverhältnissen der Arbeiterschaft und dem „Elendsalkoholismus“ in Berührung. Er kümmerte …

Gemeinderat beschließt Zentralkindergarten mit Krippe

Entschei d vorbehaltlich der „weitgehenden Finanzierung über Förderung und Zuschüsse“ Kleines Wiesental (hf). Mit deutlicher Mehrheit entschied der Gemeinderat Kleines Wiesental am Mittwoch den Bau eines zentralen Kindergartens mit angeschlossener Krippe in der Nachbarschaft der Nachbarschafts-Grundschule in Tegernau. Das bedeutet auch, dass die drei heute noch bestehenden Kindergärten – Wieslet, Wies und Neuenweg – geschlossen werden sollen. Der Entscheid wurde gefällt „vorbehaltlich der weitgehenden Finanzierung über Fachförderung und Zuschüsse“, wie Bürgermeister Gerd Schönbett erläuterte. In der Frage des Erhalts oder der Schließung der drei bestehenden Kindergärten zeigte sich auch am Mittwoch, dass sich klare Lager gebildet haben. Vor Beginn der Sitzung stellte Patricia Fromm (Wies) den Antrag die Punkte „Einrichtung einer Kinderkrippe“ und „Standorte der Kindergärten“  von der Tagesordnung zu nehmen, da diese Fragen nicht in den Ortschaftsräten vorentschieden werden konnten. „Bei jedem Bauantrag holen wir die Meinung des Ortschaftsrates ein, aber in dieser wichtigen Frage wurden die Ortschaftsräte nicht angehört“, begründete Patricia Fromm ihren Antrag. Gerd Schönbett entgegnete, dass Bauanträge nur den entsprechenden Ortsteil betreffen und darum der Ortschaftsrat gehört werden müsse. Aber die …

Breitband-Versorgung Neuenweg wird in Angriff genommen

Kann ein Nahwärmenetz für Neuenweg mit realisiert werden? Neuenweg (hf). In einer Bürger-Veranstaltung am vergangenen Montag informierten der Geschäftsführer des Zweckverbands Breitband, Paul Kempf, über das weitere Vorgehen in der Planung des weiteren Vorgehens zur Versorgung des Ortsteils Neuenweg mit schnellem Internet. Bürgermeister Gerd Schönbett informierte zusätzlich, dass es Interesse bei den Bürgern Neuenwegs gibt, im Zuge der umfassenden Kanalbauarbeiten im Dorf, auch die Möglichkeiten eines eigenen Nahwärmenetzes im Dorf zu evaluieren. Wie schon vorher in anderen Ortsteilen des Kleinen Wiesentals informierte Paul Kempf über den geplanten Anschluss der Haushalte in Neuenweg an die Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaser-Leitungen. Dieses Projekt gewinnt an Dringlichkeit, da die Verlegung der Glasfaser-Verbindungen mit den anstehenden Kanalbau-Maßnahmen im Dorf verbunden werden soll. „Wenn wir im Zuge der Kanalbau-Maßnahmen sowieso das halbe Dorf umgraben müssen, ist es aus Kostengründen zwingend, dass wir die Verlegung der Breitband-Verbindungen mit dieser Maßnahme verbinden“, erklärte Paul Kempf. Geplant ist also, schon im Juli 2017 die anstehenden Baumaßnahmen auszuschreiben, damit im September unter Umständen die Aufträge bereits erteilt werden können, damit das Projekt der …

„Jahr der Entscheidung“ für die SGS Steinen vertagt auf 2017

Vorsitzende Birgit Petersen-Mirr appelliert an Gemeinde Steinen und den Gemeinderat Steinen (hf).  „Es war wieder ein arbeitsreiches Jahr für den Vorstand der Seniorengenossenschaft Steinen“, berichtete die 1. Vorsitzende Birgit Petersen-Mirr an der Hauptversammlung des Vereins am vergangenen Freitag. Neben den zehn Vorstandssitzungen der SGS war das „alles andere überlagernde Thema der Moderationsprozess mit der Gemeinde“, der noch nicht abgeschlossen ist. Daher wurde der angekündigte Bericht des Moderators über den Stand des Moderationsprozesses von der Tagesordnung abgesetzt. Birgit Petersen-Mirr kündigte eine neue Veranstaltung für den 28. Juni um 19.30 Uhr an, an dem der Moderator, Reinhard Hoferer,  über den Prozess und die erreichten Ergebnisse informieren wird. Zu der Veranstaltung sind alle Mitglieder der SGS und alle interessierten Bürger herzlich eingeladen. Seit Beginn des Prozesses fanden im vergangenen Jahr drei Workshops statt, an denen Mitglieder der Gemeinderatsfraktionen, der Verwaltung, der Bürgermeister,  der Verwalter der WEG, der Bewohnerrat und Vertreter der SGS sowie der Geschäftsführer der Seniorenzentrum Mühlehof gGmbH teilnahmen. Zur Klarstellung führte die Vorsitzende noch einmal detailliert aus, dass „die Seniorengenossenschaft nicht die Seniorenzentrum Mühlehof gGmbH und …

Seniorenzentrum Mühlehof vor schwierigen Herausforderungen

Geschäftsführer Wolfram Uhl stellt neue Maßnahmen vor Steinen (hf). An der Hauptversammlung der SGS in Steinen stellte Wolfram Uhl, Geschäftsführer des Seniorenzentrums Mühlehof gGmbH, seinen Jahresbericht des Seniorenzentrums vor. Dabei wies er – neben den positiven Ergebnissen der Prüfungen des Medizinischen Dienstes und der Heimaufsicht – auch auf einige schwierige Herausforderungen hin, mit denen sich das Seniorenzentrum konfrontiert sieht. Wolfram Uhl berichtete, dass der konkrete Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 zwar noch nicht vorliegt, dass sich aber eine klare Richtung feststellen lässt. Dauerpflege, Kurzzeitpflege im Pflegeheim und Tagespflege sind Angebote, die sich selbst tragen, wohingegen sich das Betreute Wohnen und die Kaffeemühle nicht selbst tragen. Schwerer wiegen die Ergebnisse der Betriebsprüfung durch die Finanzaufsicht. So wurde im Prüfbericht festgehalten, dass der Fahrdienst für die Tagespflege kein bürgerschaftliches Engagement darstelle und auch nicht als solches gewertet werden dürfe. Nach Ansicht der Geschäftsführung steht diese Einschätzung, die in der Folge erhebliche Konsequenzen für das Seniorenzentrum hätte, im klaren Widerspruch zur geltenden Rechtslage. Gegen diese Wertung hat der Mühlehof vor Gericht Klage eingereicht. Nach einer weiteren Einschätzung der …

Großartiges Jubiläums-Doppelkonzert in Aitern

Trachtenkapellen von Aitern und Oberried begeistern das Publikum Aitern (hf). Mit einem Doppelkonzert der Trachtenkapellen aus Aitern und Oberried bescherte die Kapelle aus Aitern im Jahr ihres 50-jährigen Jubiläums ihren treuen Anhängern Blasmusik vom Feinsten. In ihrer Begrüßung hatte die Vorsitzende Manuela Kohler den Gästen ein Konzert mit abwechslungsreichen Titeln versprochen, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei sei. Der gewaltige Applaus des Publikums nach dem von beiden Trachtenkapellen gemeinsam gestalteten grandiosen Finale zeigte, dass sie nicht zu viel versprochen hatte. Die Trachtenkapelle Aitern unter der bewährten Leitung von Reinhard Schelshorn eröffnete mit der böhmisch-mährischen Polka „Ein halbes Jahrhundert“, passend zum Jubiläum des Vereins. In der folgenden Komposition „Crith Mohonadh“ entführten die Musiker ihr Publikum zu einer musikalischen Stimmungsreise nach Schottland. In eindrücklichen Klangbildern wurden die einsame Hochlandschaft, die rauen Bedingungen des Lebens in Schottland und die Fröhlichkeit ihrer Menschen lebendig. Dann setzte das Orchester zum ersten Höhepunkt an. Im besten Big-Band-Sound intonierte das Aktivorchester das  Robbie-William-Medley „Let me entertain you“, dem die Register der Saxophone und Trompeter mit brillanten Solo-Einlagen weitere Glanzlichter aufsteckten. Das …

Bürger fragen nach Zahlen, Daten, Fakten

Bürgeranhörung zur künftigen Kinderbetreuung im Kleinen Wiesental Kleines Wiesental (hf). Nach der etwas hitzigen und nicht immer sachlichen Diskussion in der letzten Gemeinderatssitzung im Kleinen Wiesental, bei der sich mehrere Bürger darüber beklagt hatten, in die Diskussion über die künftige Kinderbetreuung in der Gemeinde nicht genügend einbezogen zu sein, war die Gemeinde dem Vorschlag von Pfarrer Christian Rave gefolgt und hatte für den 10. Mai eine Bürgeranhörung einberufen. Zahlreiche Bürger waren der Einladung ins Evangelische Gemeindehaus in Tegernau gefolgt, um mit Bürgermeister Gerd Schönbett und einigen Gemeinderäten und Ortsvorstehern zu diskutieren. Die mehr als zweistündige Diskussion, die von Christian Rave moderiert wurde, verlief ruhig und sachlich. Ein wirklicher Konsens konnte aber in der Frage, die die Gemeinde seit ihrer Gründung bewegt, nicht erreicht werden. Zum Einstieg in die Veranstaltung schilderte Bürgermeister Gerd Schönbett noch einmal die Chronologie der jetzt diskutierten Frage der künftigen Kinderbetreuung in der Gemeinde. Nachdem kurz nach Gründung der Einheitsgemeinde entschieden worden war, von sechs Kindergärten im Tal drei zu schließen, war die Frage wieder aufgenommen worden, als für Eltern der Rechtsanspruch …

Weidegemeinschaft Endenburg mit neuem Vorstand

Helmut Weltin gibt den Vorsitz an Henning Osswald ab Steinen-Endenburg (hf). An seiner Hauptversammlung vom vergangenen Donnerstag wählte die Weidegemeinschaft Endenburg einen neuen Vorstand. Nach 18 Jahren im Amt stellten sich der 1. Vorsitzende Helmut Weltin und Schriftführerin Rosemarie Renz nicht mehr zur Wahl. Neu wählte die Gemeinschaft Henning Osswald, den bisherigen 2. Vorsitzenden, zum 1. Vorsitzenden, Helmut Weltin, der bisherige 1.Vorsitzende wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt, als neuen Schriftführer wählte die Versammlung Günther Vollmer. Als Beisitzer wurde Walter Giesin im Amt bestätigt. Es war eine eher ungewöhnliche Hauptversammlung. Zum Auftakt gab Schriftführerin Rosemarie Renz einen kurzen Überblick über die Aktivitäten seit der letzten Hauptversammlung. Rechner Rudolf Forsthuber legte einen positiven Rechenschaftsbericht vor. Kassenprüfer Armin Weltin bestätigte, dass alle Belege ordnungsgemäß verbucht wurden, und die Kassenbestände mit den Buchungen übereinstimmten. In der Aussprache zu den Berichten zeigte sich, dass es ungeklärte Fragen in der Vorstandschaft gibt. Der erste Versuch, die Vorstandschaft zu entlasten scheiterte, da sich alle fünf stimmberechtigten Mitglieder der Stimme enthielten. Nach einer kurzen Unterbrechung informierte Ortsvorsteherin Daniela Trefzer die Mitglieder, dass bei …

Stabwechsel im Vorstand des Harmonika-Orchesters Weitenau-Schlächtenhaus

Bianca Hummel folgt als 1. Vorsitzende auf Rita Frey Steinen-Weitenau (hf). Die Hauptversammlung des Vereins „Harmonika-Orchester Weitenau-Schlächtenhaus“ vom vergangenen Montag stand ganz im Zeichen des Wechsels in der Vorstandschaft. Die 1. Vorsitzende Rita Frey, welche die Geschicke des Vereins über 17 Jahre geleitet hatte, stellte sich – wie schon länger angekündigt – nicht mehr zur Wahl. Zu ihrer Nachfolgerin wählte die Versammlung einstimmig die bisherige Rechnerin Bianca Hummel. Als neue Rechnerin wurde – ebenfalls einstimmig – Susanne Koch gewählt. Bürgermeister Gunther Braun, Ortsvorsteherin Freya Bachmann und die Vertreter der Vereinsgemeinschaft in Weitenau würdigten in ihren Grußworten das Wirken der scheidenden Vorsitzenden und wünschten dem Verein viel Erfolg für den nächsten Abschnitt des Harmonika Orchesters. Das vergangene Jahr war für das Harmonika-Orchester auf der einen Seite ein ruhiges Jahr, berichtete Schriftführerin Claudia Brachlow in ihrem Jahresbericht, der von Frieder Wenzel vorgetragen wurde. Auf der anderen Seite wurden in der Vorstandschaft weitreichende Entscheidungen getroffen. Da die 1. Vorsitzende Rita Frey schon länger angekündigt hatte, sich 2017 nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen, musste eine neue 1.Vorsitzende gefunden …