Regionales aus der Redaktion, Sport, Vereinsmitteilungen
Schreibe einen Kommentar

HSV Schopfheim Damen I vs. HSG Mimmenhausen / Mühlhofen 22:20 (7:11)

Nachdem man den Auftakt in der Landesliga verschlafen hatte und gegen die TB Kenzingen eine Niederlage hinnehmen musste, wollten die Damen I im Heimspiel gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen eine bessere Leistung vor heimischem Publikum präsentieren. Mit einer vollbesetzten Bank konnte der HSV aus den vollen Schöpfen, jedoch auch die HSG konnten auf eine vollbesetzte Bank zurückgreifen.

Der Spielbeginn war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten, sodass erst in der dritten Minute das erste Tor durch den HSV fiel Die HSG setzte sofort nach und konnte sich durch drei Treffer in Folge einen Vorsprung von zwei Toren erarbeiten. Der HSV lies jedoch nicht nach. Die Partie war ein offener Schlagabtausch.
Die HSV Damen lagen zu diesem Zeitpunkt immer zurück, jedoch konnte sich die HSG bis zur 16. Minute nicht merklich absetzten, bei einem Spielstand von 5:6. Doch dann kam ein kurzer Einbruch von Seiten der Gastgeber. Durch ungenaue Torwürfe und ungenaue Kreisanspiele, die in den Armen des Gegners landeten, konnte man keine Tore mehr erzielen.

Die HSG nutze diese Schwäche gekonnt und ging mit 5:8 in der 23 Minute in Führung. Der Trainer des HSV Torsten Michel erkannte diese Schwäche und nahm ein Team Time Out. Er wies die Damen an, im Angriff konzentrierte Angriffe zu spielen und sich klare Torchancen zu erarbeiten. Die ungenauen Kreisanspiele, die oft zu Ballverlusten führten, sollten unterlassen werden. Trotz der Ratschläge des Trainers musste man zwei weitere Treffer durch die HSG hinnehmen, die nun zwischenzeitlich mit 5:10 in Führung lagen. Durch zwei Tore in Folge schaffte es der HSV jedoch den Rückstand zu verkürzen. Mit einem 7:11 ging es somit in die Halbzeitpause.

Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Damen vor mehr Tempo zu spielen, sich klare Torchancen zu arbeiten und weniger Fehler im Spielaufbau zu machen. Der HSV kämpfte nun und konnte innerhalb von 4 Minuten 3 Tore erzielen, sodass man in der 34. Minute auf 10:12 verkürzen konnte. Doch auch die Gäste aus Freiburg war kämpferisch und konnte den Vorsprung durch zwei weitere Treffer auf 10:14 ausbauen. So pendelte der Rückstand der Gastgeberinnen bis zur 50 Minute ständig zwischen zwei und vier Toren. Dabei wurde dies HSV-Abwehr von Minute zu Minute sicherer. Den Gästen aus Freiburg fiel nicht mehr viel ein. Oft nah am Zeitspiel mussten sie jeden Treffer hart erarbeiten. Der HSV-Angriff kam hingegen immer besser ins Rollen. Durch einige Gegenstösse und sichere Treffer vom 7-Meter Punkt konnte in der 55. Minute ausgegleichen werden. Nun ging ein richtiger Ruck durch die Mannschaft. Jede Spielerin wollte unbedingt den Sieg erreichen und in heimischer Halle punkten.

Jetzt drehte sich das Spiel und der HSV konnte durch einen weiteren verwandelten 7-Meter mit 20:19 in Führung gehen. Die HSG schaffte zwar den direkten Ausgleich in der 57. Minute, doch der HSV konnte durch zwei Tore von Jana Lay und einen parierten 7-Meter durch Johanna Terlinden den ersten Heimsieg einfahren.

„Im ersten Spiel hatten meine Spielerinnen viel zu viel Respekt und Ehrfurcht vor der neuen, unbekannten Landesliga. Das haben wir heut teilweise ablegen können und mit Kampf und einer bärenstarken Abwehrleistung das Spiel drehen können. Nichtsdestotrotz haben wir noch viel zu tun, besonders das wir nicht immer von der ersten Minute an einem Rückstand hinterherlauf. Das ist sehr kräftezehrend“, resümierte HSV-Trainer Torsten Michel nach dem Spiel.

Es spielten: Johanna Terlinden (Tor), Celina Gruber, Dorothee Tönjes (1), Julia Asal (6/5), Janine Schwald, Annalena Lais, Nadine Hermann (5), Marion Pfeiffer, Tabea Güdemann (1), Kim Pankrath (1), Elena Bohsung, Jana Lay (6), Justine Schwald, Lena Schmidt (2)

Foto: v.l.n.r.: Hinten: Julia Asal, Celina Gruber, Elena Bohsung, Annalena Lais, Janine Schwald / Mitte: Kim Pankrath, Justine Schwald, Nadine Hermann, Jana Lay, Johanna Terlinden / Vorne: Tabea Güdemann, Dorothee Tönjes, Lena Schmidt, Marion Pfeiffer

Eine Mitteiling des HSV Schopfheim

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.